Bachelorarbeit, 2007
50 Seiten, Note: 1,5
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Struktur und Methodik
2 Theoretischer Bezugsrahmen: Kommunikation im Change Management
2.1 Change Management
2.2 Kommunikation im Change Management
2.2.1 Relevante Stakeholder-Gruppen in der Veränderungskommunikation
2.2.2 Verhaltens- und Einstellungsveränderung bei Mitarbeiter und Führungskräfte als ein Ziel der Veränderungskommunikation
2.2.3 Ein weiterer Aspekt in der Veränderungskommunikation: Informelle Kommunikation
2.2.4 Das Best-Practice-Modell der Veränderungskommunikation nach Barrett (2002)
2.2.5 Evaluation der Veränderungskommunikation
3 Kommunikation im Change Management – eine qualitative Metaanalyse
3.1 Die Methodik der Metaanalyse
3.1.1 Begrifferklärung
3.1.2 Kritische Betrachtung der Methodik
3.1.3 Aufbau der Metaanalyse
3.2 Metaanalyse des derzeitigen Forschungsstandes in der Veränderungskommunikation
3.2.1 Forschungsfrage und Abgrenzung des Forschungsbereiches
3.2.2 Auswahlkriterien der untersuchten Publikation
3.2.3 Auswertungskriterien für die Metaanalyse
3.2.4 Deskriptive Auswertung der Beiträge
3.3 Ergebnisse der Metaanalyse
3.3.1 Theoretische Beiträge
3.3.2 Empirische Artikel und Studien
3.3.3 Fallstudien
3.4 Interpretation der Ergebnisse
3.5 Abschliessende Betrachtung und Implikation für die Forschung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, durch eine systematische qualitative Metaanalyse den aktuellen Forschungsstand zur Kommunikation im Change Management aufzuarbeiten, theoretische Modelle zu evaluieren und Defizite in der existierenden Fachliteratur aufzudecken, um als Grundlage für zukünftige Untersuchungen zu dienen.
Das Drei-Phasen-Modell nach Lewin (1952)
Als grundlegendes Modell der gesamten Change Managementforschung wird die Arbeit von Kurt Lewin erachtet. Der Sozialpsychologe entwickelte 1952 ein Modell zum organisatorischen Wandel und somit auch zum Change Management, welches heute noch der Wissenschaft als Grundlage für neuere Modelle dient (Greif et al. 2004: 56).
Das Modell ist in drei Phasen unterteilt. In der ersten Phase Unfreeze werden bestehende Strukturen und Prozesse „aufgetaut“. Die zweite Phase Move führt zur Umsetzung der Veränderungen, während in der dritten Phase, auch Freeze-Phase, diese Veränderungen wieder eingefroren werden, also wieder in Strukturen und Prozessen übernommen werden.
Trotz seiner Bedeutung für die Organisationspsychologie muss das Modell auch kritisch betrachtet werden. Zum einen konnte es empirisch nicht nachgewiesen werden, zum anderen wird nicht deutlich, ob die Phasen gleichzeitig oder aufeinander folgend ablaufen. Ferner werden die genauen Grenzen beziehungsweise Übergange nicht verdeutlicht. Als Konstante in seinem Modell sieht Lewin den Widerstand, denn durch Veränderung werden bei den betroffenen Personen, in diesem Fall die Mitarbeiter, Gewohnheiten gestört. Dieser Aspekt ist heute noch aktuell. Wiederum muss kritisiert werden, dass in früheren Modellen der Organisationsentwicklung, wie auch in dem Drei-Phasen-Modell von Lewin, Mitarbeiter nicht als aktiver Part in Veränderungsprozessen gesehen werden, sondern als Gegenstand der Veränderung (Greif et al. 2004: 57).
1 Einleitung: Die Einleitung definiert die Relevanz des Change Managements in einer dynamischen Wirtschaft und legt die Forschungsfrage sowie das methodische Vorgehen der Metaanalyse fest.
2 Theoretischer Bezugsrahmen: Kommunikation im Change Management: Dieses Kapitel erläutert den theoretischen Hintergrund, einschließlich der Rolle von Stakeholdern, Ansätzen zur Verhaltensänderung und bewährten Modellen wie dem von Barrett.
3 Kommunikation im Change Management – eine qualitative Metaanalyse: Das Hauptkapitel beschreibt die methodische Vorgehensweise der Metaanalyse und analysiert 29 ausgewählte Studien hinsichtlich ihrer Inhalte, Instrumente und Evaluationsansätze.
Change Management, Veränderungskommunikation, Metaanalyse, Stakeholder, Organisationsentwicklung, Unternehmenskultur, Change Agents, Interne Kommunikation, Evaluationsmethoden, Widerstand, Führungskräfte, Mitarbeiter, Kommunikationsstrategie, Unternehmenswandel, Organisationskommunikation
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Rolle der Kommunikation innerhalb von Veränderungsprozessen in Unternehmen, dem sogenannten Change Management.
Zentrale Themen sind der theoretische Bezugsrahmen von Change-Kommunikation, die Identifikation von Stakeholder-Gruppen, der Einsatz von Kommunikationsinstrumenten und die Notwendigkeit der Evaluation.
Das primäre Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand systematisch aufzuarbeiten und durch eine qualitative Metaanalyse bestehende Defizite sowie zukünftige Forschungsfelder zu identifizieren.
Die Autorin führt eine qualitative Metaanalyse durch, bei der 29 relevante Publikationen nach methodischen Clustern (theoretische Arbeiten, empirische Studien, Fallstudien) kategorisiert und ausgewertet werden.
Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen definiert und anschließend die 29 ausgewählten Fachartikel systematisch analysiert, um Muster in Bezug auf Ziele, Stakeholder, Inhalte und Evaluation der Kommunikation zu erkennen.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Change Management, Veränderungskommunikation, Change Agents, Stakeholder-Analyse und Metaanalyse.
Die Autorin kritisiert insbesondere die unzureichende Behandlung des Evaluationsaspektes in der untersuchten Literatur, da prozessbegleitende Erfolgskontrollen oft fehlen oder methodisch fragwürdig sind.
Die Arbeit identifiziert Change Agents (Mitarbeiter und Führungskräfte) als essenziell, um die Akzeptanzspirale in Bewegung zu setzen und Veränderungsprozesse erfolgreich durch alle Hierarchiestufen zu kommunizieren.
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