Diplomarbeit, 2007
101 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit der Anpassung ausländischer Filme für das deutsche Publikum und beleuchtet die Synchronisation als Form der Lokalisierung. Sie zeigt die Herausforderungen auf, die durch kulturspezifische Inhalte in Filmen entstehen, und analysiert, wie diese mittels sprachlicher Mittel für ein deutsches Publikum verständlich gemacht werden können. Dabei werden Parallelen zur Softwarelokalisierung gezogen, da beide Bereiche mit der Anpassung technischer Medien an unterschiedliche Kulturkreise konfrontiert sind.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den wichtigsten Aspekten der Filmlokalisierung, insbesondere mit der Synchronisation als Mittel der interkulturellen Kommunikation. Die Kernthemen sind: Globalisierung, Internationalisierung, Lokalisierung, Synchronisation, Kulturtransfer, Lippensynchronität, Synchronität von Sprache und Gesten, Übersetzungsprozesse und die Analyse ausgewählter Filme.
Filmlokalisierung beschreibt den Prozess, Filme an die sprachlichen und kulturellen Gegebenheiten eines Zielpublikums (hier das deutsche Publikum) anzupassen, wobei die Synchronisation als eine Form der Lokalisierung betrachtet wird.
Beide Disziplinen zielen darauf ab, ein Medium so anzupassen, dass der zielsprachige Nutzer es problemlos aufnehmen kann, wobei sowohl sprachliche als auch kulturelle Inhalte und länderspezifische Konventionen berücksichtigt werden müssen.
Die quantitative Synchronität achtet auf die Länge der Sprechpausen und Sätze, während die qualitative Synchronität die Übereinstimmung der Mundbewegungen bei spezifischen Vokalen und Konsonanten fokussiert.
Wichtige Faktoren sind die gewählte Synchronisationsform (Dubbing, Untertitelung, Voice-Over), Vorgaben von Zensuranstalten (wie die FSK), die Erwartungen des Publikums und die Anforderungen der Auftraggeber.
Der Prozess umfasst die Roh- und Synchronübersetzung, das Casting der Sprecher, die Erstellung von Takes, die eigentliche Aufnahme im Studio sowie die Nachbearbeitung von Bild und Ton.
Filme enthalten kulturelle Codes und Konventionen in Text und Bild. Ohne eine Berücksichtigung dieser interkulturellen Kommunikation könnten Inhalte vom Zielpublikum missverstanden werden.
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