Diplomarbeit, 2001
126 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Problematik
1.2. Methodik
1.3. Literatur/Publikationen
2. Definitionen
2.1. Transnationale Kooperation
2.2. Marketingstrategie
2.3. Kulturtourismus
2.4. Hansestadt Lübeck
2.4.1. Geographische Angaben
2.4.2. Physiogeographische Grundlagen
2.4.3. Stadtgründung und -entwicklung
2.5. Ostseeregion
3. Transnationale Kooperationen und Netzwerke
3.1. Warum Kooperation?
3.1.1. Zwei Formen der Kooperation
3.1.2. Drei Phasen der Kooperation
3.1.3. Kooperation und Marketing
3.2. Netzwerkansatz
3.2.1. Definition „Netzwerk“
3.2.2. Netzwerk und Kooperation
3.2.3. Netzwerkmodell
3.2.4. Regionale Netzwerke
3.2.5. Städtenetze
4. Arbeitsgemeinschaft HOLM
4.1. Mitglieder
4.2. Ausgangslage und Motivation
4.3. Organisation und Aufgabenverteilung
4.3.1. Leitungsgremien
4.3.2. Arbeitsgremien
4.3.3. Geschäftsstelle
4.4. Zehn Städtenetzkriterien
5. EU - Projekt „HOLM - Pearls of the North“
5.1. Beschreibung
5.2. Präsentation der Teilnehmer
5.2.1. Lübeck
5.2.1. Lübeck
5.2.2 Andere Projektteilnehmer
5.2.2.1. Ostholstein
5.2.2.2. Schleswig
5.2.2.3. Nordwestmecklenburg
5.2.2.4. Hansestadt Wismar
5.2.2.5. Schwerin
5.2.2.6. Karlskrona
5.2.2.7. Kalmar
5.2.2.8. Växjö
5.2.2.9. Halden/Østfold
5.3. Organisationsstruktur
5.3.1. „Perlen“
5.3.2. Nachhaltigkeit
5.4. Interreg II C – Ostseeraum
6. Marketingstrategien
6.1. Ziele im kulturtouristischen Marketing
6.2. Das Angebot
6.3. Zielgrößen
6.3.1. Leitbild
6.3.2. Image
6.3.3. Bekanntheit
6.3.4. Positionierung
6.3.5. Corporate Identity
6.3.6. Corporate Design
6.3.7. Kommunikation
6.4. Ausgewählte Probleme in der Arbeitsgemeinschaft und im Projekt
6.4.1. Kein Nutzen
6.4.2. Fehlende Motivation
6.4.3. Mangelndes Vertrauen
6.4.4. Mangelnder Informationsaustausch und Kommunikation
6.4.5. Wechselnde Akteure
6.4.6 Keine Identität
6.4.7. Mangelndes Interesse
7. Andere Organisationen
7.1. Baltic Sea Tourism Commission
7.2. Union of the Baltic Cities
7.3. Deutsches Küstenland e.V.
7.4. PROTOUR e.V.
7.5. REWAS e.V.
7.6. Ostseebäderverband Schleswig-Holstein e.V.
7.7. Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.
7.8. Landesregierung Schleswig-Holstein
7.8.1. Landesplanung und kommunale Planung
7.8.2. Kulturangebote
7.8.3. Sport
7.8.4. Marketing
7.8.5. Tourismuspolitik
7.9. Zusammenfassung
8. Ziele und Empfehlungen im Handlungsfeld Kultur und Tourismus
8.1. Begründung
8.2. Finanzierung, Paketangebote und koordinierte Vermarktungsansätze
8.2.1. Finanzierung
8.2.2. Paketangebote
8.2.3. Koordinierte Vermarktungsansätze
8.2.3.1. „Balder“
8.2.3.2. „Smart“
8.3. Perlenkette
8.3.1. Lübecker „Perlen“
8.3.2. Auswahl und Anzahl der „Perlen“
8.3.3. Zusammenhang der „Perlen“
8.3.4. Themenvorschläge
8.3.4.1. Eine Tour zu historischen Siedlungsplätzen
8.3.4.2. Backsteingotik
8.3.4.3 LiteraTOUR
8.3.4.4. Ars Baltica
8.3.4.5. Weitere Vorschläge
8.3.5. Events
8.4. Qualitätsmanagement-Leitlinien
8.5. Qualifizierungsangebote
8.5.1. Tourismuskonzeption Schleswig-Holstein
8.5.2. „Baltic Tourism Academy“ (BTA)
8.5.3. Pro Baltica
8.5.4. Weitere Organisationen
8.6. Überblick
9. Zusammenfassung und Ausblick
10. Literatur
11. Anhang
1. Fragebogen
2. Ostseekooperation in der öffentlichen Wahrnehmung (Presseschlagzeilen)
Die Arbeit untersucht die Effektivität transnationaler Kooperationen im Kulturtourismus der Ostseeregion am Beispiel des EU-Projektes „HOLM – Pearls of the North“. Ziel ist es, inwieweit eine solche Zusammenarbeit Synergien schafft und wie verschiedene touristische Organisationen durch vernetztes Denken und koordinierte Marketingstrategien ihre Ziele besser erreichen können.
3.1. Warum Kooperation?
Petermann (S. 125) begründet die Notwendigkeit transnationaler Kooperationen mit den „gewandelten Rahmenbedingungen im Globalisierungsprozeß“, durch den sich „neue Anforderungen an die touristischen Unternehmen, Organisationen und Destinationen in Deutschland“ stellen würden. „Komplexe Erwartungen und gestiegene Ansprüche des Touristen an Information, Qualität, Service, Erlebniswert, Komfort, Sicherheit und Kontaktmöglichkeiten“ würden „individuelle und zielgruppenspezifische Angebote und damit kontinuierliche Verbesserungen und Anpassungen der Angebotspalette im Dienstleistungsbereich Tourismus“ erfordern. Traditionelle Destinationen innerhalb Europas würden zu Zielen von Kurztrips und das Inland zu einem Tagesausflugsziel werden. Der Handlungsbedarf bei den Verantwortlichen sei somit erheblich.
Die Einzelstaaten, der Ostseerat (ein Zusammenschluß der Ostseeanrainerstaaten) und die EU bestimmen die Rahmenbedingungen für die Ostseekooperation. Mit Leben erfüllt können sie aber nur durch eine transnationale Zusammenarbeit der unterschiedlichsten nicht-staatlichen Akteure.
Engholm (in Wellmann, S. 70) bezeichnet Kultur als „Wegweiser“ für die Entwicklung Nordosteuropas. Gemeinsamkeiten in der Geschichte und Kultur Nordosteuropas würden gute Grundlagen für eine intensive regionale Zusammenarbeit und Vernetzung bieten; gleichwohl würden deutliche Unterschiede in „Sprache, Kultur, Recht und Alltagsgewohnheiten“ existieren. Auch seien die Interessen keineswegs überall gleichgerichtet. Die Fähigkeit und die Bereitschaft, die Vielfalt zu erkennen, zu akzeptieren und so zu berücksichtigen, daß sie nicht zur Barriere für Zusammenarbeit würden, seien nicht automatisch gegeben, sondern müßten erst entwickelt und gelernt werden (vgl. auch Wellmann, S. 7-8).
1. Einleitung: Definiert die Problematik der unübersichtlichen Akteurslandschaft in der Ostseeregion und führt in die methodische Vorgehensweise der Arbeit ein.
2. Definitionen: Erläutert zentrale Begriffe wie transnationale Kooperation, Marketingstrategie, Kulturtourismus und grenzt das Untersuchungsgebiet geographisch ab.
3. Transnationale Kooperationen und Netzwerke: Analysiert theoretisch den Netzwerkansatz, die Bedeutung von Kooperationen sowie die Rolle von Städtenetzen als angewandtes Beispiel.
4. Arbeitsgemeinschaft HOLM: Beschreibt die organisatorische Ausgangslage, die Mitgliederstruktur und die Motivation der Arbeitsgemeinschaft HOLM.
5. EU - Projekt „HOLM - Pearls of the North“: Präsentiert das EU-Projekt als Hauptuntersuchungsgegenstand, inklusive der Teilnehmer, Ziele und der organisatorischen Umsetzung.
6. Marketingstrategien: Untersucht Vermarktungskonzepte wie „Perlenketten“, Leitbilder und Identitätsbildung im Kulturtourismus unter Berücksichtigung von Problemen wie Motivationsverlusten.
7. Andere Organisationen: Stellt weitere Akteure im Ostseeraum vor, die in einem inhaltlichen Zusammenhang mit dem HOLM-Projekt stehen.
8. Ziele und Empfehlungen im Handlungsfeld Kultur und Tourismus: Leitet aus der Analyse konkrete Empfehlungen zur Finanzierung, zur Verbesserung der Paketangebote und zur Qualitätssteigerung ab.
Ostseeregion, transnationale Kooperation, Kulturtourismus, HOLM, Netzwerkmodell, Marketingstrategie, Städtenetze, Perlenkette, Destinationsmanagement, Regionalmarketing, europäische Raumentwicklung, Tourismusförderung, Lübeck, Nachhaltigkeit, Wissensmanagement.
Die Diplomarbeit untersucht die Notwendigkeit und Umsetzung transnationaler Kooperationen im Bereich des Kulturtourismus innerhalb der Ostseeregion.
Die zentralen Themen sind der Aufbau von Kooperationsnetzwerken, die Entwicklung von Marketingstrategien für Kulturgüter und die Überwindung von strukturellen Hindernissen zwischen Akteuren.
Das Hauptziel ist die Untersuchung, inwieweit das HOLM-Projekt „Pearls of the North“ zu einer effektiven Kooperation führt und wie die Partner ihre kulturellen Potenziale gemeinsam besser vermarkten können.
Die Arbeit basiert auf Literatur- und Internetrecherche, Experteninterviews, der Teilnahme an Fachveranstaltungen sowie einer Fragebogenauswertung unter den Projektmitarbeitern.
Der Hauptteil analysiert theoretische Netzwerkansätze, die Struktur der Arbeitsgemeinschaft HOLM, konkrete Marketingstrategien für Kulturgüter sowie die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen im Ostseeraum.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Ostseeregion, transnationale Kooperation, Kulturtourismus, Netzwerkmodell und Marketingstrategie charakterisiert.
Es dient als praktischer Fallbeispiel-Untersuchungsgegenstand, um die theoretischen Konzepte von Netzwerken auf ihre Praxistauglichkeit in der Ostseeregion zu prüfen.
Die „Perlenkette“ ist ein Konzept zur thematischen Vernetzung einzigartiger Kulturgüter, um für Touristen attraktivere Paketangebote zu schaffen und die Region gemeinsam zu vermarkten.
Die Unzufriedenheit resultiert laut der Befragung vor allem aus der Unklarheit über Zielvorgaben, mangelnder Kommunikation und der gefühlten Ineffizienz bei der praktischen Projektumsetzung.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

