Forschungsarbeit, 2006
20 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit befasst sich mit einer umfassenden Betrachtung der Transaktionskostentheorie. Sie analysiert die theoretische Einordnung der Theorie, definiert ihren Rahmen und ihre Zielsetzung. Zudem beleuchtet sie das Markt-Hierarchie-Paradigma als zentralen Theorierahmen und behandelt die Probleme ökonomischer Leistungsbeziehungen in verschiedenen institutionellen Koordinationsformen. Darüber hinaus werden die institutionellen Arrangements zur Gestaltung von Transaktionen und deren Auswirkungen auf die Transaktionsabwicklung diskutiert. Die Arbeit analysiert die Wahl der transaktionskostenoptimalen Organisationsform in Abhängigkeit von den Charakteristika der Transaktion und den institutionellen Arrangements. Abschließend wird die Theorie konzeptionell kritisiert und ihre Grenzen betrachtet.
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schwerpunkte der Arbeit sind: Transaktionskostentheorie, Neue Institutionenökonomik, Markt-Hierarchie-Paradigma, Transaktionskosten, Organisationsversagen, institutionelle Arrangements, Vertragsproblem, Koordinationsmechanismen, institutionelle Organisationsmuster, ökonomische Leistungsbeziehungen, Transaktionsabwicklung, transaktionskostenoptimale Organisationsform.
Die Transaktionskostentheorie (Transaction-Costs-Economics) untersucht die Kosten, die bei der Abwicklung von Transaktionen entstehen, und analysiert, welche institutionellen Arrangements (Markt oder Hierarchie) am effizientesten sind.
Die Theorie basiert auf den wegweisenden Arbeiten von Commons und Coase und wurde maßgeblich durch Oliver E. Williamson weiterentwickelt.
Es dient als zentraler Theorierahmen, um zu entscheiden, ob eine Leistung über den freien Markt bezogen oder innerhalb einer hierarchischen Organisationsstruktur (Unternehmen) erstellt werden sollte.
Die Transaktionskosten hängen von den Charakteristika der Transaktion (z. B. Spezifität, Unsicherheit, Häufigkeit) und den gewählten institutionellen Arrangements ab.
Ja, die Theorie weist konzeptionelle Grenzen auf. Kritikpunkte betreffen oft die einseitige Fokussierung auf Kosten sowie die Annahmen über menschliches Verhalten wie Opportunismus.
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