Diplomarbeit, 2007
80 Seiten, Note: 2,5
1. Einleitung
2. Grundlagen für die Ausarbeitung von Ansätzen einer Balanced Scorecard für konzerneigene Finanzdienstleister im Automobilsektor
2.1 Das Grundmodell der Balanced Scorecard
2.1.1 Einführung
2.1.2 Balanced Scorecard als Instrument der Unternehmensführung
2.1.2.1 Balanced Scorecard als Kennzahlensystem
2.1.2.2 Balanced Scorecard als Managementsystem
2.1.3 Architektur der Balanced Scorecard
2.1.4 Chancen und Risiken der Balanced Scorecard
2.1.5 Zwischenfazit
2.2 Konzerneigene Finanzdienstleister im Automobilsektor
2.2.1 Einführung
2.2.2 Begriffsbestimmung
2.2.3 Klassifizierung von Finanzdienstleistern im Automobilsektor
2.2.3.1 Überblick
2.2.3.2 Industrielle Finanzdienstleister (Captives)
2.2.3.3 Institutionelle Finanzdienstleister
2.2.4 Wettbewerbssituation auf dem Markt der Finanzdienstleister im Automobilsektor
2.2.5 Produkte der Autobanken
2.2.5.1 Überblick
2.2.5.2 Ratenkreditfinanzierung
2.2.5.3 Leasing
2.2.5.4 Händlerfinanzierung
2.2.5.5 Flottengeschäft
2.2.5.6 Versicherungen
2.2.5.7 Vormals klassische Bankprodukte
2.2.6 Aufgaben und Nutzen der konzerneigenen Finanzdienstleister für den Gesamtkonzern und ihre Vorteile gegenüber der Konkurrenz
2.2.7 Zwischenfazit
2.3 Das Shareholder-Value Konzept und das Stakeholder-Value Konzept als Basis zur Ausgestaltung einer Balanced Scorecard für konzerneigene Finanzdienstleister im Automobilsektor
2.3.1 Einführung
2.3.2 Der Shareholder-Value Ansatz
2.3.3 Der Stakeholder-Value Ansatz
2.3.4 Bedeutung von Shareholder-Value und Stakeholder-Value Ansatz für die allgemeine Ausgestaltung einer Balanced Scorecard
3. Ansätze zur Entwicklung einer Balanced Scorecard für konzerneigene Finanzdienstleister im Automobilsektor
3.1 Einführung
3.2 Anspruchsgruppen von konzerneigenen Finanzdienstleistern
3.3 Exemplarische Ausgestaltungsmöglichkeiten einer Balanced Scorecard für konzerneigene Finanzdienstleister
3.4 Die Perspektiven einer Balanced Scorecard für konzerneigene Finanzdienstleister im Automobilsektor
3.4.1 Überblick
3.4.2 Finanzielle Perspektive
3.4.3 Kundenperspektive
3.4.4 Interne Prozessperspektive
3.4.5 Lern- und Entwicklungsperspektive
3.5 Zwischenfazit
4. Schlussbetrachtung und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, das Konzept der Balanced Scorecard (BSC) mit dem Geschäftsfeld konzerneigener Finanzdienstleister im Automobilsektor zu verknüpfen, um Ansätze für die Ausgestaltung einer spezifischen Balanced Scorecard für diese Unternehmen zu entwickeln. Die Arbeit untersucht, wie Strategie mit operativen Maßnahmen innerhalb von Autobanken durch ein ganzheitliches Managementsystem effektiv gesteuert werden kann.
2.1.2.2 Balanced Scorecard als Managementsystem
Betrachtet man die Balanced Scorecard als ein Managementsystem, erweitert man den Verständnisrahmen über den eines reinen Kennzahlensystems hinaus. Zwar finden auch bei dieser Auffassung Kennzahlen Verwendung, doch setzt die Balanced Scorecard bei dieser Sichtweise wesentlich früher an und fungiert als Informations-, Kommunikations- und Lernsystem zur Umsetzung einer Strategie.
So wird der Balanced Scorecard die Funktion als Bindeglied zwischen Strategieentwicklung und Strategieumsetzung zugesprochen. Während die Strategie eines Unternehmens in der Regel von einer kleinen Personenzahl entwickelt und festgelegt wird, haben in der Folge, je nach Unternehmensgröße, Hunderte, Tausende oder gar Zehntausende Personen diese Strategie umzusetzen. Die Balanced Scorecard soll hierzu als eine Art „Übersetzungsprogramm“ dienen, das die Strategie in konkrete Ziele und messbare und überprüfbare Kennzahlen umsetzt. Horváth & Partner bemerken hierzu, dass oftmals gerade dieser Punkt ausschlaggebend zur Entscheidung für die Implementierung einer Balanced Scorecard beiträgt: „Strategie in die Realität umsetzen, das ist heute der herausragende Grund, eine Balanced Scorecard einzuführen.“
Die Balanced Scorecard soll hierzu alle Initiativen, Projekte und Aktionen in einem Unternehmen mess- und steuerbar, aber vor allem nachvollziehbar machen, indem sie in einen Gesamtkontext gestellt werden.
1. Einleitung: Vorstellung des Konzepts der Balanced Scorecard und des Geschäftsfelds konzerneigener Finanzdienstleister, sowie Erläuterung der Zielsetzung und Struktur der Arbeit.
2. Grundlagen für die Ausarbeitung von Ansätzen einer Balanced Scorecard für konzerneigene Finanzdienstleister im Automobilsektor: Darstellung des BSC-Grundmodells, Klassifizierung der Finanzdienstleister (Captives vs. Non-Captives), Analyse der Produkte sowie Erläuterung der Shareholder- und Stakeholder-Value Ansätze als theoretisches Fundament.
3. Ansätze zur Entwicklung einer Balanced Scorecard für konzerneigene Finanzdienstleister im Automobilsektor: Verknüpfung der theoretischen Grundlagen zur Identifikation relevanter Anspruchsgruppen und Entwicklung einer spezifischen Balanced Scorecard inklusive Perspektiven, Zielen und Kennzahlen.
4. Schlussbetrachtung und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Eignung des BSC-Konzepts für die Branche unter Berücksichtigung künftiger Herausforderungen wie der Gruppenfreistellungsverordnung.
Balanced Scorecard, konzerneigene Finanzdienstleister, Autobanken, Strategieumsetzung, Kennzahlensystem, Finanzierung, Leasing, Shareholder-Value, Stakeholder-Value, Kundenbindung, Prozessoptimierung, Unternehmensführung, Automobilsektor, Strategisches Management, Unternehmenswert.
Das Ziel ist die Erarbeitung von Ansätzen zur Entwicklung einer Balanced Scorecard, die speziell auf die Anforderungen konzerneigener Finanzdienstleister im Automobilsektor zugeschnitten ist.
Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig das Managementmodell der Balanced Scorecard, die Rolle und Produkte der sogenannten Autobanken sowie theoretische wertorientierte Konzepte wie Shareholder- und Stakeholder-Value.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse zum Balanced Scorecard-Ansatz, kombiniert mit einer systematischen Ableitung von Zielgrößen und Kennzahlen für die spezifischen Anforderungen der Finanzdienstleister-Branche.
Es handelt sich dabei um rechtlich selbstständige, aber organisatorisch mit einem Automobilhersteller verbundene Einheiten, die primär die Absatzfinanzierung der Kernprodukte (Fahrzeuge) organisieren.
Da Autobanken komplexe Finanzdienstleistungen anbieten, dient die BSC als ganzheitliches Übersetzungsprogramm, um Strategien messbar zu machen und eine ausgewogene Steuerung zwischen Finanzkennzahlen und operativen Treibern zu ermöglichen.
Sie bilden den Schwerpunkt der Arbeit, da sie durch ihre enge Bindung an den Mutterkonzern eine besondere Wettbewerbssituation aufweisen, die eine spezifische Ausrichtung ihrer Unternehmenssteuerung erfordert.
Händler fungieren als entscheidende Absatzmittler zwischen Autobank und Endkunde. Ihre Zufriedenheit ist essenziell für den Vertrieb, weshalb sie als strategische Partner in die Balanced Scorecard einbezogen werden müssen.
Der Shareholder-Value Ansatz fokussiert auf die Wertsteigerung für Anteilseigner durch finanzielle Kennzahlen, während der Stakeholder-Value Ansatz eine erweiterte Sichtweise einnimmt, die auch die Bedürfnisse anderer Anspruchsgruppen wie Mitarbeiter und Kunden in die strategische Zielsetzung integriert.
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