Magisterarbeit, 2005
110 Seiten, Note: 2,0
Diese Magisterarbeit befasst sich mit der politisch-parlamentarischen Debatte über Innere Sicherheit in Deutschland nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Sie untersucht die Reaktion des deutschen Parlaments auf diese Ereignisse und analysiert die Gesetzesänderungen, die im Kontext der Terrorismusbekämpfung beschlossen wurden.
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung und skizziert den Rahmen der Arbeit. Im zweiten Kapitel wird die Genese der Begriffe "Sicherheit" und "Innere Sicherheit" nachgezeichnet. Das dritte Kapitel analysiert die politisch-parlamentarische Debatte über die Innere Sicherheit in Deutschland nach dem 11. September 2001. Es untersucht die Positionen der Bundesregierung, des Bundestags, des Bundesrats und der einzelnen Parteien. Zudem werden die Gesetzespakete "Antiterrorpaket 1" und "Antiterrorpaket 2" vorgestellt und analysiert.
Innere Sicherheit, Terrorismusbekämpfung, politisch-parlamentarische Debatte, Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat, Antiterrorpaket, Datenschutz, Freiheit, Sicherheit, Bürgerrechte, Migration.
Es handelt sich um ein Gesetzespaket, das nach den Anschlägen vom 11. September 2001 verabschiedet wurde und Maßnahmen wie biometrische Merkmale in Ausweisen und erweiterte Befugnisse für Geheimdienste umfasst.
Es beschreibt das Recht des Einzelnen, über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen, welches durch die neuen Sicherheitsgesetze unter Druck geriet.
Ein zentraler Streitpunkt war die Frage, ob die Bundeswehr im Inneren zur Terrorbekämpfung eingesetzt werden darf, was verfassungsrechtlich hoch umstritten ist.
Kritiker bemängelten das Eilverfahren, die Aufweichung der Trennung von Polizei und Geheimdiensten sowie die Einschränkung von Bürgerrechten.
Während die Union oft Verschärfungen forderte, gab es innerhalb der rot-grünen Koalition Spannungen, und Parteien wie die FDP oder PDS äußerten starke datenschutzrechtliche Bedenken.
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