Magisterarbeit, 2005
105 Seiten, Note: 1,30
Die Arbeit untersucht den Einfluss der North American Free Trade Agreement (NAFTA) auf die ökonomische Wohlfahrtsentwicklung in Mexiko. Sie befasst sich mit der Frage, ob die NAFTA zu einer Steigerung der Wohlfahrt in Mexiko geführt hat. Dabei wird die Analyse der klassischen und neoklassischen Freihandelstheorien zugrunde gelegt.
Die Einleitung stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit vor: Welchen Einfluss hatte die NAFTA auf die ökonomische Wohlfahrtsentwicklung in Mexiko? Sie erläutert die Arbeitshypothese, die besagt, dass die NAFTA einen positiven Einfluss auf die Wohlfahrtsentwicklung in Mexiko hatte. Kapitel 2 beleuchtet den Begriff der ökonomischen Wohlfahrt und diskutiert dessen Definition und Problematik. In Kapitel 3 werden die wichtigsten Freihandelstheorien vorgestellt, die den theoretischen Rahmen für die Analyse der NAFTA liefern. Kapitel 4 schildert die wirtschaftliche Entwicklung Mexikos im Wandel, von der Importsubstitution hin zu einer Politik des Freihandels. Kapitel 5 analysiert die Ziele und Inhalte der NAFTA sowie ihre wichtigsten Bestimmungen. Kapitel 6 befasst sich mit der wirtschaftlichen Entwicklung Mexikos seit 1994, dem Jahr des Inkrafttretens der NAFTA. Die Auswirkungen der NAFTA auf die Arbeitsplätze, die Produktivität, die Löhne und die Einkommensverteilung in Mexiko werden in Kapitel 7 untersucht.
NAFTA, Freihandel, ökonomische Wohlfahrt, Mexiko, Wohlfahrtsentwicklung, klassische Freihandelstheorien, neoklassische Freihandelstheorien, Importsubstitution, Direktinvestitionen, Maquiladora-Industrie, Agrarsektor, Arbeitsplätze, Produktivität, Löhne, Einkommensverteilung
Die NAFTA führte zu einem massiven Anstieg des Handelsvolumens und der Direktinvestitionen in Mexiko. Insbesondere die verarbeitende Industrie profitierte stark, während der Agrarsektor mit großen Herausforderungen konfrontiert war.
Maquiladoras sind Fabriken in Mexiko, die meist ausländischen Unternehmen gehören. Sie importieren Rohstoffe zollfrei, verarbeiten diese und exportieren die Fertigprodukte wieder, vor allem in die USA. Durch die NAFTA erlebte dieser Sektor einen Boom.
Trotz Wirtschaftswachstums blieben die Reallöhne oft stagnierend, und die Einkommensungleichheit verschärfte sich. Während der Norden vom Handel profitierte, blieb der ländliche Süden wirtschaftlich abgehängt.
Ricardos Theorie der komparativen Kostenvorteile besagt, dass Freihandel die Wohlfahrt aller Beteiligten steigert. Mexiko nutzte diese theoretische Basis, um seine Wirtschaft von der Importsubstitution hin zur Exportorientierung zu öffnen.
Kurz nach Inkrafttreten der NAFTA erlebte Mexiko eine schwere Finanzkrise durch die Abwertung des Peso. Dies zeigt, dass Freihandelsabkommen allein keine Stabilität garantieren, wenn die makroökonomischen Rahmenbedingungen instabil sind.
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