Diplomarbeit, 2007
112 Seiten, Note: 2,3
Ziel dieser Arbeit ist es, das Thema Private Equity aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten, um so ein umfassendes Verständnis für das Wirken von Private Equity zu erlangen. Dabei wird der Fokus insbesondere auf die verschiedenen Akteure im Beteiligungsmarkt, die relevanten Finanzierungsstrukturen sowie die volkswirtschaftlichen Implikationen gelegt.
Das zweite Kapitel befasst sich mit der Definition des Begriffs "Private Equity" und grenzt diesen im Kontext von Finanzinvestoren und Venture Capital ab. Anschließend wird die Rolle von Finanzinvestoren gegenüber strategischen Investoren abgegrenzt. Im dritten Kapitel werden die verschiedenen Akteure eines Private Equity-Beteiligungsprozesses, wie z.B. Investoren, PE-Gesellschaften und Portfoliounternehmen, näher betrachtet. Weiterhin werden die Quellen der Finanzierung, das Konzept und die Finanzierungsinstrumente eines PE-Fonds erläutert. Den Abschluss der Grundlagen bildet die Veranschaulichung des idealtypischen Wertschöpfungsprozesses, verbunden mit der Betrachtung der Entwicklung des nationalen und internationalen Marktes für Private Equity. In Kapitel 4 wird die Einordnung von Private Equity innerhalb der Finanzierungstheorie, gefolgt von einer Analyse der Erfolgsfaktoren einer PE-Finanzierung auf Basis der Agency-Theorie, dargestellt. Schließlich wird in Kapitel 5 die volkswirtschaftliche Bedeutung von Private Equity als Quelle der Wertgenerierung, als Anlagekategorie sowie als Finanzierungsalternative dargestellt. Weiterhin wird der Einfluss auf die Portfoliounternehmen mittels empirischer Daten kritisch untersucht. Abschließend werden anhand von Engpässen auf dem PE-Markt, der etwaigen Risikoverlagerung im Zuge von LBO-Finanzierungen, die Gefahren für die Finanzstabilität erläutert.
Private Equity, Venture Capital, Finanzinvestoren, Strategische Investoren, Agency-Theorie, Asymmetrische Informationsverteilung, Wertgenerierung, Werttransfer, Wertschöpfung, Leverage-Effekt, Rendite, Risiko, Mittelstandsfinanzierung, Finanzstabilität, LBO, Buyout, IPO, Secondary Buyout.
Venture Capital ist eine Unterform von Private Equity, die sich auf junge, innovative Unternehmen in der Frühphase konzentriert. Private Equity umfasst allgemein Beteiligungen an nicht börsennotierten Unternehmen, oft in reiferen Phasen oder bei Übernahmen.
Die Kritik rührt daher, dass PE-Investoren oft mit kurzfristiger Gewinnorientierung, dem Abbau von Arbeitsplätzen und der Zerschlagung von Unternehmen in Verbindung gebracht werden, insbesondere bei fremdfinanzierten Übernahmen (LBOs).
Ein LBO ist eine Unternehmensübernahme, die zu einem großen Teil durch Fremdkapital finanziert wird. Die Zinsen und Tilgungen werden dabei meist aus dem Cashflow des übernommenen Unternehmens bestritten.
Wertschöpfung erfolgt durch operative Hebel (Effizienzsteigerung), strategische Neuausrichtung sowie finanzielle Hebel (Leverage-Effekt) und die Reduktion von Informationsasymmetrien zwischen Management und Investoren.
PE dient als wichtige Finanzierungsalternative, insbesondere bei Nachfolgeregelungen oder in Wachstumsphasen, in denen klassische Bankkredite schwerer zugänglich sind.
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