Examensarbeit, 2005
25 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom
2.1. Ursachen für das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom
2.2. Symptome
2.2.1. Auffälligkeiten erster Ordnung
2.2.2. Auffälligkeiten zweiter Ordnung
3. Verhaltensstörung - Der Begriff
4. Formen von Verhaltensstörungen
4.1. Motorische Symptome
4.2. Vegetative Symptome
4.3. Affektive Symptome
4.4. Die Arbeits- und Spielhaltung
4.5. Das Sozialverhalten
5. Ursachen von Verhaltensstörungen
5.1. Konflikte
5.2. Überforderung
5.3. Frustration
5.4. Leistungsdruck
5.5. Die Kleinfamilie
5.6. Die soziale Umwelt
5.7. Berufstätigkeit der Mutter
6. Auswege – Perspektiven - Möglichkeiten
6.1. In der Familie
6.2. In der Schule
6.3. Medikamentöse Behandlung
6.4. Therapeutische Möglichkeiten
6.5. Die nicht-direktive Spieltherapie
Die vorliegende Arbeit untersucht die Entstehung von sekundären Verhaltensstörungen bei Kindern mit Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS). Dabei wird der Frage nachgegangen, ob ADS als behandlungsbedürftige Störung oder lediglich als eine andere Art der Wahrnehmung zu verstehen ist und welche Rolle das soziale Umfeld bei der Entwicklung psychischer Auffälligkeiten spielt.
2. Das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom
Die international anerkannte Bezeichnung des Störungsbildes lautet nach DSM VI (Diagnostisch-statistisches Manual der amerikanischen psychiatrischen Gesellschaft): Aufmerksamkeitsdefizit- /Hyperaktivitäts-störung.
Das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, nachfolgend ADS genannt, ist eine häufige Ursache für die Entstehung einer sekundären Verhaltensstörung. In der Fachliteratur gibt es viele weitere Termini, die für diese Diagnose verwendet werden.
ADS ist keine Krankheit und beruht nicht auf einer Hirnschädigung – es ist also keine „schicksalhafte“ Behinderung – sagen die einen. (Viele Lehrer, Psychologen und andere, die mit ADS-Kindern arbeiten, vermuten einen Zusammenhang zwischen Kreativität und ADS!) Andere wiederum sprechen ganz deutlich von einer „Erkrankung“.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Verbreitung von ADS und stellt die zentrale Frage nach dem Leidensdruck sowie der Einordnung als Störung oder individuelle Ausprägung.
2. Das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom: Dieses Kapitel definiert das ADS-Störungsbild, diskutiert verschiedene wissenschaftliche Theorien zu seinen Ursachen und beschreibt die klinische Symptomatik.
3. Verhaltensstörung - Der Begriff: Hier wird der Begriff der Verhaltensstörung definiert und als Reaktion auf belastende Umwelteinflüsse in Abgrenzung zu einer reinen Diagnose betrachtet.
4. Formen von Verhaltensstörungen: Das Kapitel kategorisiert verschiedene Symptome wie motorische, vegetative und affektive Störungen sowie Besonderheiten im Arbeits- und Sozialverhalten.
5. Ursachen von Verhaltensstörungen: Es werden die vielfältigen Einflussfaktoren analysiert, darunter familiäre Konflikte, Leistungsdruck, soziale Umwelt und die Rolle der Eltern.
6. Auswege – Perspektiven - Möglichkeiten: Dieses Kapitel stellt Lösungsansätze vor, die von familiärer Unterstützung über schulische Anpassungen bis hin zu medikamentösen und therapeutischen Interventionen reichen.
ADS, Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, Verhaltensstörungen, ADHS, Hyperaktivität, Pädagogik, Lernstörungen, Erziehung, Psychologie, Spieltherapie, Ritalin, Familienkonflikte, Teilleistungsschwächen, Förderung, Kindheit
Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung von Verhaltensstörungen bei Kindern, bei denen ein Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS) diagnostiziert wurde.
Zentrale Themen sind die Symptome von ADS, die Definition von Verhaltensstörungen, die Auswirkungen von familiären und schulischen Belastungen sowie Therapiemöglichkeiten.
Das Ziel ist es, den Leidensdruck von ADS-Kindern zu verstehen und Wege aufzuzeigen, wie durch eine veränderte Perspektive und gezielte Förderung positive Entwicklungschancen geschaffen werden können.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit aktueller Fachliteratur und psychologischen Studien zur Thematik ADS und Verhaltensstörungen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Symptomatik, die Ursachenforschung von Verhaltensstörungen sowie die Erörterung pädagogischer und therapeutischer Perspektiven.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie ADS, Verhaltensstörungen, Lernstörungen, multimodale Therapie und Erziehungsstile charakterisiert.
Die Arbeit hinterfragt, ob ADS tatsächlich eine Störung im pathologischen Sinne ist oder ob es sich um eine abweichende Art der Informationsverarbeitung handelt, die in unserer Gesellschaft mit den Anforderungen (z.B. Schule) kollidiert.
Ritalin wird als eine mögliche, aber kritisch zu betrachtende „Notfall-Hilfe“ diskutiert, wobei die Arbeit betont, dass es keine langfristige Lösung ohne begleitende therapeutische Ansätze sein sollte.
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