Diplomarbeit, 2005
179 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Methodische Vorgehensweisen
3 Grundlagen Qualitätsmanagement
3.1 Definition Qualität
3.2 Qualitätsmanagement
3.3 Qualitätsmanagementmodelle
4 Qualitätsmanagement im Krankenhaus
4.1 Historische Entwicklung von Qualitätsmanagement im Krankenhaus
4.2 Qualitätssicherung und gesetzliche Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement
5 Qualitätsmanagementsysteme und Bewertungsverfahren
5.1 Qualitätsmanagementsysteme
5.1.1 DIN EN ISO 9000 ff.
5.1.1.1 Historie
5.1.1.2 Aufbau des Modells
5.1.1.3 Methodik
5.1.1.4 Zertifizierung
5.1.2 EFQM-Modell
5.1.2.1 Historie
5.1.2.2 Aufbau des Modells
5.1.2.3 Methodik
5.1.2.4 Zertifizierung
5.2 Bewertungsverfahren
5.2.1 KTQ® und pro Cum Cert
5.2.1.1 Historie
5.2.1.2 Aufbau des Modells
5.2.1.3 Methodik
5.2.1.4 Zertifizierung
5.2.2 JCIA-Modell
5.2.2.1 Historie
5.2.2.2 Aufbau des Modells
5.2.2.3 Methodik
5.2.2.4 Zertifizierung
6 Zwischenresümee
7 Vergleichsparameter der praktischen Nutzung der Qualitätsmanagementsysteme und Bewertungsverfahren
7.1 Inhaltlicher Überblick der Qualitätsmanagementsysteme und Bewertungsverfahren
7.1.1 Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität
7.1.2 Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)
7.1.3 Qualitätsmanagement als Führungsinstrument
7.1.4 Prozessmanagement als Teil des Qualitätsmanagements
7.1.5 Zertifizierung/Auszeichnung
7.1.6 Qualitätsberichterstattung gemäß §137 SGB V
7.1.7 Kompatibilität der unterschiedlichen Qualitätsmanagementsysteme und Bewertungsverfahren
7.1.8 Evaluationsansätze im Qualitätsmanagement
7.2 Aufwand beim Aufbau, Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung von Qualitätsmanagementmodellen und Bewertungsverfahren
7.2.1 Kosten und benötigte Ressourcen für die Einführung von Qualitätsmanagementmodellen und/oder Bewertungsverfahren
7.2.2 Zeitbedarf
7.3 Aufwand versus Nutzen
8 Orientierungs- und Entscheidungshilfen für die Auswahl eines geeigneten Modells
9 Endresümee
Die Diplomarbeit untersucht durch eine Literaturstudie die am häufigsten in Deutschland verwendeten Qualitätsmanagementmodelle und Bewertungsverfahren in Krankenhäusern, um deren Eignung für den Aufbau eines internen Managementsystems praxisorientiert zu vergleichen.
3.1 Definition Qualität
Dreh- und Angelpunkt des Qualitätsmanagements ist der Begriff Qualität. Bei der theoretischen Auseinandersetzung mit der Bedeutung des Begriffs zeigt sich sehr schnell, dass es sich um ein komplexes und nicht eindeutiges Phänomen handelt. Der Ursprung des Wortes Qualität liegt im lateinischen 'qualitas', das sich aus 'quali' (wie beschaffen) ableitet und in seiner Übersetzung für Beschaffenheit, Vortrefflichkeit, Verhältnis oder Eigenschaft steht (Haubrock und Schär, 2002).
In der Literatur findet sich eine Vielzahl von Beschreibungen und Definitionen des Begriffes Qualität, die zunächst einmal kritisch zu betrachten sind. Eine ungefilterte Übernahme von Bezeichnungen aus der technisierten und mechanistisch funktionierenden Industrie aufgrund der Spezifika des Gesundheitsbereiches ist nur bedingt möglich. Zur Reduzierung der Komplexität beschränkt sich dieses Kapitel auf die bekanntesten, in den Gesundheitsbereich übertragbaren, unterschiedlichen Definitionen von Qualität nach DIN EN ISO (Merkmalsdefinition), Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) (Nationaler Repräsentant der EFQM), Donabedian (Evaluationsdefinition) und Garvin (Partialanalytische Qualitätsunterscheidung). Diese Definitionen können am ehesten auf die Spezifika von sozialen, pflegerischen und sozialpflegerischen Dienstleistungen übertragen werden.
1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die zunehmende Bedeutung des Qualitätsmanagements in Krankenhäusern aufgrund gesetzlicher Vorgaben und eines steigenden Wettbewerbsdrucks.
2 Methodische Vorgehensweisen: Der methodische Ansatz basiert auf einer Literaturstudie, die durch eine systematische Recherche in verschiedenen Fachdatenbanken unterstützt wurde.
3 Grundlagen Qualitätsmanagement: Es werden grundlegende Begrifflichkeiten, verschiedene Qualitätsmodelle (z.B. nach Donabedian und Garvin) sowie die Zielsetzungen eines umfassenden Qualitätsmanagements erläutert.
4 Qualitätsmanagement im Krankenhaus: Dieses Kapitel vertieft die gesetzlichen Anforderungen und die historische Entwicklung des Qualitätsmanagements im deutschen Krankenhauswesen.
5 Qualitätsmanagementsysteme und Bewertungsverfahren: Eine detaillierte Vorstellung der Kernsysteme DIN EN ISO 9001, EFQM, KTQ®/pro Cum Cert und JCIA anhand ihrer Historie, ihres Modells und ihrer Methodik.
6 Zwischenresümee: Eine Zusammenfassung der theoretischen Grundlagen, die als Basis für den folgenden praktischen Vergleich der Modelle dient.
7 Vergleichsparameter der praktischen Nutzung der Qualitätsmanagementsysteme und Bewertungsverfahren: Hier werden Vergleichskriterien wie Inhalt und Aufwand (Kosten, Zeit) eingeführt und angewendet, um die verschiedenen Systeme zu bewerten.
8 Orientierungs- und Entscheidungshilfen für die Auswahl eines geeigneten Modells: Das Kapitel bietet Hilfestellungen bei der Auswahl des passenden Systems für ein Krankenhaus, basierend auf den vorangegangenen Analysen.
9 Endresümee: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz der Ergebnisse und der Feststellung, dass keine pauschale Lösung existiert, sondern eine individuelle, auf das jeweilige Haus zugeschnittene Strategie erforderlich ist.
Qualitätsmanagement, Krankenhaus, Qualitätssicherung, DIN EN ISO 9001, EFQM, KTQ, pro Cum Cert, JCIA, Prozessmanagement, Zertifizierung, Ergebnisqualität, Patientenorientierung, Krankenhausorganisation, Gesundheitsreform, Prozessmodell
Die Arbeit bietet einen praxisorientierten Vergleich der gängigsten Qualitätsmanagementsysteme und Bewertungsverfahren, um Krankenhäusern bei der Einführung eines eigenen internen Managementsystems Orientierung zu bieten.
Die Themenfelder umfassen die Definition von Qualität, die gesetzlichen Grundlagen zur Qualitätssicherung im Krankenhauswesen, eine detaillierte Analyse der Modelle DIN EN ISO, EFQM, KTQ® und JCIA sowie deren Vergleich hinsichtlich Aufwand und Nutzen.
Das Hauptziel ist es, ein Analyseraster zu entwickeln, um zu beantworten, welches dieser Verfahren am besten als Einstieg, Basis oder Aufbau eines individuellen umfassenden Qualitätsmanagementsystems im Krankenhaus geeignet ist.
Die Arbeit stützt sich auf eine umfassende Literaturstudie unter Verwendung von Fachdatenbanken wie DIMDI, HECLINET und CCMed.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen (Kapitel 3 und 4) und die detaillierte Darstellung der vier Kernsysteme (Kapitel 5) behandelt, gefolgt von einem Vergleich der praktischen Nutzungsparameter (Kapitel 7).
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Qualitätsmanagement im Krankenhaus, Zertifizierung, Prozessqualität, Ergebnisqualität und das spezifische Vergleichsraster der genannten Modelle charakterisiert.
Die Arbeit verdeutlicht, dass die Joint Commission Standards oft als sehr anspruchsvoll und auf den US-Markt ausgerichtet gelten, wobei die Akkreditierung in den USA als "Goldstandard" gilt, in Deutschland jedoch eine lokale Anpassung und ein Verständnis für die sprachlichen Hürden und regionalen Gegebenheiten erforderlich ist.
Das KTQ®-Verfahren ist primär ein Bewertungsverfahren zur Standortbestimmung und Konformitätsprüfung, das keine vollständige Prozess-Strukturvorgabe wie eine ISO-Zertifizierung liefert, sondern als "Gut-genug-Modell" für Krankenhäuser konzipiert ist.
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