Bachelorarbeit, 2006
83 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit der Ablehnung der EU-Richtlinie zu „computerimplementierten Erfindungen“. Sie untersucht die Ursprünge des geistigen Schutzes von Erfindungen und die seit Jahren diskutierte Patentierung von Software. Der Schwerpunkt liegt auf der Analyse des (nicht) Werdegangs der Europäischen Richtlinie „über die Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen“ und den damit verbundenen möglichen Gefahren für den europäischen Mittelstand und die Innovation in Europa. Des Weiteren wird das System der Patentvergabe in den USA beleuchtet und der Open Source Gedanke im Kontrast zum Schutz von geistigem Eigentum betrachtet.
Kapitel 1 beleuchtet die Entstehung und Entwicklung des Patents als Instrument zum Schutz von Erfindungen. Kapitel 2 befasst sich mit dem komplexen Thema der Software-Patente in Europa und analysiert die bisherige Patentpraxis, den Einfluss der WTO und der EU, sowie die Kontroverse um die Trivialität von Software-Patenten. Kapitel 3 wirft einen Blick auf das US-amerikanische Patentierungssystem, untersucht die potenziellen Auswirkungen auf kleine und mittlere IT-Unternehmen und die Unterschiede zum europäischen Markt.
Softwarepatente, geistiges Eigentum, europäische Richtlinie, computerimplementierte Erfindungen, Trivialität, Innovation, Mittelstand, Open Source, US-Patentierungssystem, freie Software.
Dies ist der offizielle Begriff für Erfindungen, deren Ausführung den Einsatz eines Computers oder einer ähnlichen Vorrichtung erfordert (oft als "Softwarepatente" bezeichnet).
Kritiker befürchteten Gefahren für den europäischen Mittelstand, eine Hemmung der Innovation durch Trivialpatente und Konflikte mit dem Open-Source-Gedanken.
Trivialität bedeutet, dass eine "Erfindung" keine echte schöpferische Höhe hat. Softwarepatente auf einfache Logikschritte können den Wettbewerb behindern, da sie schwer von echten Innovationen abzugrenzen sind.
Die USA gelten als Vorreiter bei der großzügigen Vergabe von Softwarepatenten, was oft als Vorbild, aber auch als Warnung für die europäische Gesetzgebung dient.
Open Source setzt auf freien Zugang zu Quellcode und gemeinschaftliche Entwicklung, während Patente exklusive Verwertungsrechte an geistigem Eigentum sichern.
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