Diplomarbeit, 2006
98 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit untersucht die Verknüpfung von Lebensweltorientierung und Kunsttherapie in der Sozialen Arbeit. Sie beleuchtet die wissenschaftstheoretischen Grundlagen beider Konzepte und erörtert die Möglichkeiten einer handlungstheoretischen Integration von Kunsttherapie in lebensweltorientierte Interventionen. Die Arbeit zielt darauf ab, zu zeigen, wie Kunsttherapie den Klienten in ihrer individuellen Lebenswelt und ihrem Alltag unterstützen kann, neue Sichtweisen zu entwickeln und ein gelingenderes Leben zu finden.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung, die die Relevanz von Kunsttherapie für die Lebenswelt des Menschen und den Kontext des Forschungsprojekts erläutert. Anschließend werden in Kapitel 1 drei lebensweltorientierte Theorien der Sozialen Arbeit vorgestellt, wobei die Alltags- und Lebensweltorientierung nach Thiersch sowie die systemisch-ethische Theorie von Staub-Bernasconi besondere Aufmerksamkeit erhalten. Kapitel 2 widmet sich den Grundzügen einer modernen Ästhetik, insbesondere der Kunst als Erfahrung nach Dewey, und verbindet diese Erkenntnisse mit den lebensweltorientierten Ansätzen. In Kapitel 3 werden Handlungskonzepte der Lebensweltorientierung und kunsttherapeutische Ansätze und Modelle dargestellt, um den theoretischen Rahmen für eine mögliche Integration von Kunsttherapie zu schaffen. Das vierte Kapitel beleuchtet die praktische Realisation einer lebensweltorientierten Kunsttherapie in ausgewählten Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit.
Lebensweltorientierung, Kunsttherapie, Soziale Arbeit, Ästhetik, Handlungskompetenz, Alltags- und Lebenswelt, Handlungstheorie, Kunst als Erfahrung, Sozialpädagogische Familienhilfe, Offene Jugendarbeit, Ambulantes Betreutes Wohnen.
Ziel ist es, Menschen in ihrem Alltag zu unterstützen und ihnen zu helfen, neue Sichtweisen für ein „gelingenderes Leben“ zu entwickeln, wie es Hans Thiersch definiert hat.
Kunsttherapie bietet einen ganzheitlichen Erfahrungsraum. Sie nutzt ästhetische Prozesse, um Klienten neue Ausdrucksmöglichkeiten in ihrer individuellen Lebenswelt zu eröffnen.
Dewey begreift „Kunst als Erfahrung“, die fest in den Alltag integriert ist. Diese Sichtweise bildet die Basis für eine Therapie, die nicht isoliert, sondern lebensnah agiert.
Typische Einsatzgebiete sind die Sozialpädagogische Familienhilfe, die Offene Jugendarbeit und das Ambulante Betreute Wohnen.
Dazu gehören Prävention, Alltagsnähe, Dezentralisierung, Integration und Partizipation. Diese dienen als Rahmen für die methodische Umsetzung der Therapie.
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