Diplomarbeit, 1998
140 Seiten, Note: 1.1
1 DIE GRUNDLAGEN DER TELEKOMMUNIKATION
1.1 Dienstklassen
1.2 Kommunikationsformen
1.2.1 Asynchrone Kommunikation
1.2.2 Synchrone Kommunikation
1.2.3 Isochrone Kommunikation
1.2.4 Gegenüberstellung der Kommunikationsformen
1.3 Die Vermittlungsarten
1.3.1 Leitungsvermittlung
1.3.2 Paketvermittlung
1.3.3 Leitungsvermittlung kontra Paketvermittlung
1.4 Das OSI- Schichtenmodell
1.4.1 Ziele von OSI
1.4.2 Der Aufbau von OSI
1.4.3 SAPs (Service Access Points)
1.4.4 Das Kommunikationsmodell von OSI
1.4.5 Die OSI- Schichten im Überblick
1.5 Port- Sharing
1.5.1 Vereinfachung von Managementaufgaben
1.5.2 Ausnutzung der Bandbreite
1.6 Die Grundlagen des Netzwerkmanagements
1.6.1 Funktionsbereiche
1.6.2 Managementprotokolle
2 X.25 IM SCHICHTENMODELL
2.1 Die Grundprinzipien von X.25
2.1.1 Logische Architektur
2.1.2 Parallele Kommunikation
2.1.3 Fehlerkontrolle
2.2 Schicht 1/ X.21
2.3 Schicht 2/ LAP- B
2.4 Schicht 3/ X.25 PLP
2.4.1 Der Aufgabenbereich der Schicht 3
2.4.2 Paketformate
2.4.3 Protokollablauf und Prozeduren
2.4.4 Zusammenfassung
2.5 Überblick über alle Frames und Pakete in X.25
3 FRAME RELAY IM SCHICHTENMODELL
3.1 Die Grundprinzipien von Frame Relay
3.1.1 Die logische Architektur von Frame Relay
3.1.2 Parallele Kommunikation
3.1.3 Die Fehlerkontrolle im Frame Relay
3.1.4 Verkehrssteuerung
3.2 Schicht 1
3.3 Schicht 2
3.3.1 Der Aufgabenbereich der Schicht 2
3.3.2 Formate
3.3.3 Protokollablauf und Prozeduren
3.3.4 Die besondere Bedeutung der Schicht 2 im FR
3.4 Bewertungen zu Frame Relay
4 DIE GRUNDLAGEN VON ATM
4.1 Die Grundprinzipien von ATM
4.1.1 Das Konzept von ATM
4.1.2 Die logische Architektur
4.1.3 Parallele Kommunikation
4.1.4 Das Übermittlungsprinzip
4.1.5 Die logischen Schnittstellen
4.2 Die ATM- Zelle
4.2.1 Die Struktur einer ATM- Zelle
4.2.2 Die Bildung von ATM- Zellen
4.3 Dienstklassen und -typen
4.4 Die Signalisierung im ATM
4.5 Die UNI- Signalisierung
4.5.1 Aufbau einer UNI- Signalisierungsnachricht
4.5.2 Nachrichtentypen
4.5.3 Informationselemente in ATM
4.6 Der Auf- und Abbau einer ATM- Verbindung
4.7 Die Software- Schnittstelle
4.8 Besondere ATM- Parameter
4.8.1 Verkehrsparameter
4.8.2 QoS- Parameter
4.9 Spezielle ATM- Management- Konzepte
4.9.1 ILMI (Integrated Local Management Interface)
4.9.2 OAM (Operation And Maintenance)
4.9.3 Traffic Management
4.9.4 Zusammenfassung der Management- Konzepte
4.10 Bewertung der ATM- Schnittstellen
5 DAS INTERNETWORKING
5.1 Die Encapsulation höherer Protokolle
5.1.1 Das Rahmenformat nach RFC 1490
5.1.2 Das Rahmenformat nach RFC 1356
5.1.3 Die Encapsulation anhand des IPs
5.2 IWU FR/X.25
5.2.1 Das X.25/FR- IW im Schichtenmodell
5.2.2 Die Funktionalität der IWU X.25/FR
5.2.3 Fazit zu X.25 und Frame Relay
5.3 IWU FR/ATM
5.3.1 Das FR/ATM- IW im Schichtenmodell
5.3.2 Die Funktionalität der IWU FR/ATM
5.3.3 Zusammenfassung
6 ALLGEMEINE BEWERTUNG DES INTERNETWORKINGS
Die vorliegende Arbeit untersucht die technischen Möglichkeiten des Internetworking, indem sie den Datenaustausch zwischen den heterogenen WAN-Netzwerktechnologien X.25, Frame Relay und ATM analysiert und deren Kopplung über Internetworking Units (IWU) erläutert.
Die logische Architektur von Frame Relay
Die logische Architektur von Frame Relay- Netzen ist mit der des X.25 fast identisch. Daten werden zwischen der Komponente DTE in einem Endsystem und der Komponente DCE in einem Netzknoten bzw. zwischen zwei DCEs ausgetauscht.
Die Netzzugangsschnittstelle FR-UNI (Frame Relay User Network Interface) liegt zwischen DTE und DCE. An ihr können herkömmliche physikalische Schnittstellen betrieben werden [X.21, V.35, E1 (2 Mbit/s), T1 (1.5 Mbit/s)].
1 DIE GRUNDLAGEN DER TELEKOMMUNIKATION: Einführung in die verschiedenen Kommunikationsformen, Vermittlungsarten sowie die grundlegende Struktur des OSI-Referenzmodells und Netzwerkmanagement-Grundlagen.
2 X.25 IM SCHICHTENMODELL: Erläuterung der Logik und der funktionalen Schichten des X.25-Protokolls, inklusive der Paketformate und der spezifischen Prozeduren zur Initialisierung und Datenübertragung.
3 FRAME RELAY IM SCHICHTENMODELL: Darstellung der vereinfachten Architektur von Frame Relay, der Fokus liegt auf der effizienten Vermittlung von Frames und der Verkehrssteuerung bei Netzlast.
4 DIE GRUNDLAGEN VON ATM: Beschreibung des Asynchronous Transfer Mode, seiner zellbasierten Struktur, den Qualitäts-Parametern (QoS) und der komplexen Managementkonzepte.
5 DAS INTERNETWORKING: Zentrales Kapitel über die Kapselung (Encapsulation) von Protokollen und die Funktionsweise von IWUs bei der Kopplung von X.25, Frame Relay und ATM.
6 ALLGEMEINE BEWERTUNG DES INTERNETWORKINGS: Abschließender Vergleich der betrachteten Netzwerktechnologien hinsichtlich ihrer Eignung für unterschiedliche Anwendungszwecke und Dienstgüteanforderungen.
Telekommunikation, X.25, Frame Relay, ATM, Internetworking, OSI-Schichtenmodell, Paketvermittlung, Leitungsvermittlung, IWU, Netzmanagement, Datenübertragung, QoS, Signalisierung, Encapsulation, Breitbandnetz
Die Diplomarbeit befasst sich mit der technischen Kopplung (Internetworking) unterschiedlicher WAN-Technologien, um eine nahtlose Kommunikation zwischen Endsystemen in verschiedenen Netzen zu ermöglichen.
Die zentralen Themen sind die Protokollarchitekturen und Funktionsweisen von X.25, Frame Relay und ATM sowie deren praktische Interoperabilität durch Kapselungsmechanismen.
Das Ziel ist die Erläuterung der notwendigen Schritte und Komponenten (IWU), um X.25-, Frame Relay- und ATM-Netze miteinander zu verbinden, ohne die Funktionalität für den Endanwender einzuschränken.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse der jeweiligen internationalen Standards (ITU-T, RFCs, Frame Relay Forum) und einer systematischen Gegenüberstellung der Protokollschichten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte technische Analyse der drei genannten Netzwerkstandards und eine anschließende Ausarbeitung der Kopplungsszenarien (X.25/FR und FR/ATM).
Wichtige Begriffe sind unter anderem Internetworking, Kapselung (Encapsulation), Paketvermittlung, Dienstgüte (QoS), virtuelle Verbindungen und Netzmanagement.
Während X.25 eine komplexe, zweistufige Fehlerkontrolle mit lokaler und Ende-zu-Ende-Quittierung bietet, reduziert Frame Relay den Protokollaufwand zugunsten höherer Geschwindigkeit und überlässt die Fehlererkennung den höheren Schichten.
Die Kapselung ermöglicht es, Datenpakete eines Protokolls (z. B. IP) in den Rahmen eines anderen Netzwerktyps (z. B. Frame Relay) zu verpacken, sodass sie über die jeweiligen Netzwerke transparent transportiert werden können.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

