Essay, 1989
21 Seiten
Der Text befasst sich mit dem Problem der konkreten Poesie und untersucht die Grenzen der Aussparung in dieser Form der Literatur. Die Analyse fokussiert auf die Rolle des Lesers und die Auswirkungen von Unbestimmtheitsstellen auf die Rezeption des Textes.
Konkrete Poesie, Unbestimmtheitsstellen, Rezeptionsästhetik, Lyrik, Weltbezug, Autorbezug, Sprachliche Kommunikation, Graphik, Experiment, Tradition, Vergleich.
Konkrete Poesie ist eine Form der Literatur, bei der die sprachlichen Elemente (Buchstaben, Wörter) selbst als visuelle oder akustische Gestaltungsmittel dienen, oft ohne traditionellen Satzbau.
Es sind Leerstellen im Text, die der Leser durch seine eigene Interpretation füllen muss. In der konkreten Poesie sind diese Stellen oft extrem ausgeprägt.
Gomringer gilt als einer der Begründer der konkreten Poesie, bekannt für Werke wie das Gedicht "Schweigen", das das Thema durch die grafische Anordnung der Wörter darstellt.
Wenn ein Text zu stark reduziert wird, besteht die Gefahr, dass der Leser den Sinn nicht mehr erfassen kann und die sprachliche Kommunikation abbricht.
Während traditionelle Lyrik (z. B. Goethe) oft ein lyrisches Ich und einen Weltbezug hat, verzichtet die konkrete Poesie häufig darauf und nutzt die Sprache als Material.
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