Diplomarbeit, 2006
75 Seiten, Note: 1,3
EINSTIEG
THEORETISCHER TEIL
1.1. Selbstlernen
1.1.1. Selbst gesteuertes Lernen, Autonomes Lernen und Selbstlernen
1.1.2. Selbstlernmaterialien und Selbstlernkurse
1.2. Lehrwerkanalyse
1.2.1. Methode
1.3. Analysebereiche
1.3.1. Zielgruppen und Lernziele
1.3.2. Vermittlungsmethoden
1.3.3. Medienkonzeption
1.3.4. Visuelle Gestaltung
1.3.5. Anleitung und Steuerung
1.3.6. Schrift
1.3.7. Aussprache
1.3.8. Grammatik
1.3.9. Wortschatz
1.3.10. Authentizität
1.3.11. Landeskunde
1.3.12. Übungen
1.3.13. Feedback und Selbstkontrolle
1.3.14. Lernstrategien
1.4. Leitfragen der Analyse
PRAKTISCHER TEIL
2.1. Auswahl der Kurse
2.1.1. Praktischer Sprachlehrgang Arabisch
2.1.2. Arabisch ohne Mühe
2.1.3. Arabisch Grundkurs
2.1.4. Einstieg Arabisch
2.1.5. Arabisch 20
2.2. Zusammenfassung
2.2.1. Bewertung der Kurse
FAZIT
LITERATURANGABEN
Diese Arbeit untersucht, wie Selbstlernkurse für Arabisch als Fremdsprache gestaltet sind und inwieweit sie den Anforderungen an ein eigenständiges Lernen ohne Lehrkraft gerecht werden. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Analyse der didaktischen Struktur, der Vermittlung von Sprachfertigkeiten sowie der Berücksichtigung spezifischer Lernschwierigkeiten des Arabischen.
1.3.6. Schrift
Die arabische Schrift ist das erste Hindernis, das einem Lerner des Arabischen als Fremdsprache begegnet. Erwachsene Lerner fühlen sich meist befremdet, da sie sich völlig neue graphomotorische Fertigkeiten aneignen müssen, wobei die Schriftzeichen kaum Assoziationen zu bisher Bekanntem zulassen.
Die Linksläufigkeit der Schrift bildet dabei ein Problem, auf das sich der Lerner erst einstellen muss. Da die Buchstaben zum Teil nach beiden Seiten, zum Teil nur von rechts miteinander verbunden werden, weisen sie bis zu vier verschiedene Formen auf, je nachdem, an welcher Position des Wortes sie stehen. Zur Unterscheidung werden ein bis drei diakritische Punkte über oder unter den Buchstaben gesetzt.
Eine weitere Hürde besteht darin, dass die arabische Schrift nicht alle Phoneme wiedergibt, sondern nur Konsonanten und lange Vokale darstellt. Kurze Vokalphoneme können zwar durch Hilfszeichen gekennzeichnet werden, in der Regel werden sie jedoch unterdrückt. Durch dieses Nichterscheinen der Vokalzeichen entsteht eine Fülle von gleich geschriebenen, aber verschieden auszusprechenden Buchstabenkombinationen, die erst durch Kenntnis der morphologischen Regeln bzw. im Kontext richtig geklärt werden können.
EINSTIEG: Einführung in die Problematik des Erlernens einer fremden Sprache wie Arabisch und Begründung der Relevanz von Selbstlernmaterialien.
THEORETISCHER TEIL: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Begriff Selbstlernen, den Prinzipien der Lehrwerkanalyse und der Entwicklung spezifischer Analysekriterien für den Arabischunterricht.
PRAKTISCHER TEIL: Detaillierte Analyse und Bewertung von fünf ausgewählten Selbstlernkursen für Arabisch auf Basis der zuvor entwickelten Kriterien sowie ein Vergleich ihrer Stärken und Schwächen.
FAZIT: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Ableitung konkreter Anforderungen an die Gestaltung künftiger Selbstlernkurse für das Fach Arabisch.
Selbstlernen, Arabisch, Fremdsprachendidaktik, Lehrwerkanalyse, Selbstlernkurse, Sprachdidaktik, Grammatikvermittlung, Schriftsystem, Autonomes Lernen, Medienkonzeption, Kommunikative Kompetenz, Interkulturelles Lernen, Arabisch als Fremdsprache, Lernstrategien, Didaktik.
Die Arbeit analysiert die didaktische Qualität von Selbstlernkursen für Arabisch als Fremdsprache und prüft, ob diese Materialien den hohen Anforderungen an ein Lernen ohne Lehrer gerecht werden.
Die Arbeit deckt Bereiche wie die Analyse der Zielgruppen, die gewählten Vermittlungsmethoden, die Konzeption der Medien, die visuelle Gestaltung, die Einführung in die arabische Schrift und Grammatik sowie die Förderung von Lernstrategien ab.
Ziel ist es, herauszuarbeiten, welche Gestaltungsmöglichkeiten für Arabisch-Selbstlernkurse existieren und wie diese in bestehenden Marktprodukten umgesetzt wurden, um Verbesserungspotenziale aufzuzeigen.
Es wird eine hermeneutische Lehrwerkanalyse angewandt, bei der Kriterienkataloge als Analyseinstrument dienen, um die verschiedenen Kurse vergleichbar zu bewerten.
Im Hauptteil findet eine detaillierte Einzelanalyse von fünf spezifischen Arabisch-Kursen statt, gefolgt von einer zusammenfassenden Bewertung ihrer Qualität anhand der zuvor aufgestellten Kriterien.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Selbstlernen, Arabisch als Fremdsprache, Lehrwerkanalyse, didaktische Progression und Lernstrategien charakterisiert.
Sie erfordert das Erlernen völlig neuer graphomotorischer Fertigkeiten, die Linksläufigkeit sowie das Verständnis eines Wurzelsystems ohne konsequente Vokalisation, was im Alleingang ohne Korrekturmöglichkeiten schwer zu meistern ist.
Die untersuchten Kurse setzen unterschiedliche Schwerpunkte und weisen individuelle Defizite auf; eine ansprechende Gestaltung und eine transparente Didaktik sind essenziell, werden jedoch nicht immer konsequent umgesetzt.
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