Magisterarbeit, 2006
40 Seiten, Note: 2,3
1. EINLEITUNG: „Keine Präsenz, keine Wahrnehmung, kein Umsatz“
2. DEFINITION: „Public Relations“
3. EINFLUSSFAKTOREN AUF INTERNATIONALE PR
3.1. Beginn der Globalisierung
3.2. Dimensionen der Globalisierung
3.2.1. Kommunikation und Medien
3.2.2. Wirtschaftliche Globalisierung
3.2.2.1. Homogenisierung
3.2.2.2. Heterogenisierung
3.2.2.3. Unternehmensformen
(a) Internationale Unternehmen
(b) Globale Unternehmen
(c) Multinationale Unternehmen
(d) Transnationale Unternehmen
3.2.2.4. Unternehmensstruktur und internationale PR
3.2.3. Kulturelle Globalisierung:
3.2.3.1. Terminus / Definition „Kultur“
3.2.3.2. Terminus / Definition „Unternehmenskultur“
3.2.3.3. Bedeutung der Kultur für ein Unternehmen
3.2.4. Zivilgesellschaftliche Globalisierung
4. INTERKULTURELLES MANAGEMENT
4.1. Interkulturelle Barrieren: „Wenn der Nationalstolz mitspielt“
4.2. Sprache und Kultur
4.3. Übersetzungen als besondere Herausforderung
4.4. Multilinguale Kommunikation
4.5. Staatsform
5. ZUSAMMENFASSUNG
5.1. Exkurs: „Globalisierung = Endtraditionalisierung?“
6. INTERNE UNTERNEHMENSKOMMUNIKATION
6.1. Die Mitarbeiterzeitung als Instrument der internen Unternehmenskommunikation
6.1.1. Terminologie / Definition: „Mitarbeiterzeitung“
6.1.2. Historische Wurzeln der MAZ
6.2. Einflussfaktoren auf MAZ-Merkmale
6.2.1. Inhalte
6.2.2. Ziele / Funktionen
(a) Informationsfunktion
(b) Servicefunktion
(c) Orientierungs- und Meinungsbildungsfunktion
(d) Integrationsfunktion
(e) Führungsfunktion
(f) Motivationsfunktion
(g) Forums- und Dialogfunktion
(h) Involvementfunktion
(i) Unterhaltungsfunktion
(j) Marketing- und Public-Relations-Funktion
6.2.3. Zielgruppen
6.2.4. Finanzielle / Personelle Ressourcen
6.2.4.1. Die Rolle des MAZ-Redakteurs
6.2.4.2. „Wer die Kapelle bezahlt, bestimmt die Musik (?)“
6.2.5. Unternehmensindividuelle Faktoren
Die Arbeit untersucht die linguistischen und strategischen Aspekte von Mitarbeiterzeitungen im Kontext der fortschreitenden Globalisierung. Dabei wird analysiert, wie internationale Unternehmen ihre interne Kommunikation gestalten müssen, um kulturelle Unterschiede zu überbrücken, den Mitarbeitern Orientierung zu bieten und als glaubwürdiges Medium zu fungieren.
4.3. Übersetzungen als besondere Herausforderung
PR bezeichnet das „Arbeiten mit Kommunikation und mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen“. Daher ergibt sich zwangsläufig die „Notwendigkeit, stärker auf regionale, sprachliche und kulturelle Gegebenheiten einzugehen“ und die Umsetzung von PR-Maßnahmen dem entsprechend anzupassen. Die Übersetzbarkeit von PR-Botschaften ist dabei ein wesentlicher, wenn nicht gar der zentrale Aspekt: „Die reine Übersetzung einer zentralen Botschaft wäre für erfolgreiche interne Kommunikation der falsche Weg.“ Die Gründe hierfür dokumentieren sich in der Zusammensetzung der beteiligten Personen, bzw. Funktionsträger, sowie im Ablauf der Redaktionsarbeit. Probleme bei Übersetzungen ergeben sich zum Teil nicht nur aus dem Vokabular und der Grammatik, sondern auch aufgrund unterschiedlicher „Mentalitäten und Auffassungen von Logik“. Aus der Mehrsprachigkeit resultieren häufig enorme Verständnisbarrieren. Größtenteils herrscht bei international tätigen Unternehmen die gemeinsame Arbeits-, bzw. Verkehrssprache (= „corporate language“) Englisch, so werden zum Beispiel Pressemitteilungen – je nach Unternehmensstruktur teilweise direkt in den jeweiligen Landessprachen verfasst, oder die englischen Versionen in den PR-Abteilungen internationaler Standorte in die eigene Sprache übersetzt.
Dies setzt selbstverständlich die geeigneten übersetzerischen Kompetenzen sowie Kenntnisse der jeweiligen branchen- und unternehmensspezifischen Begriffe voraus, damit verstanden und eingeschätzt werden kann, „warum etwas so gesagt wird, wie es gesagt wird“. Das Lesen „zwischen den Zeilen“ erfordert ein sensibles Gefühl für Sprache, über das meist nur Muttersprachler verfügen: „Der Leser in seinem Land muss die Zeitung so lesen, als wäre sie auch in seinem Land und in seiner Muttersprache entstanden.“ Daher lassen Organisationen, die auf „stringente Gleichheit“ ihrer Aussagen Wert legen, ihre Pressetexte, die sie in ausländischen Publikationen ihres Unternehmens verbreiten wollen, im Ursprungsland von Muttersprachlern aus dem jeweiligen Zielland übersetzen, oder beschäftigen im Zielland professionelle Dolmetscher, um sicherzustellen, dass „Wortwahl und Diktion exakt dem Willen des Absenders entsprechen“.
1. EINLEITUNG: „Keine Präsenz, keine Wahrnehmung, kein Umsatz“: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung der internen Unternehmenskommunikation angesichts globaler Veränderungen und definiert PR als zentralen Faktor für den langfristigen Erfolg.
2. DEFINITION: „Public Relations“: In diesem Kapitel wird der Begriff PR als öffentliche Kommunikation zur Selbstdarstellung von Organisationen erläutert und die interne Mitarbeiterkommunikation als Teilbereich verortet.
3. EINFLUSSFAKTOREN AUF INTERNATIONALE PR: Dieser Abschnitt analysiert die Dimensionen der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Unternehmensstrukturen sowie die zentrale Rolle der Kultur für das Management.
4. INTERKULTURELLES MANAGEMENT: Hier werden die spezifischen Anforderungen an Führungskräfte und die Relevanz interkultureller Kompetenzen sowie die Herausforderungen der Sprache und Mehrsprachigkeit in der Kommunikation diskutiert.
5. ZUSAMMENFASSUNG: Dieses Kapitel fasst die kausalen Zusammenhänge zwischen Globalisierung und PR zusammen und betont die Notwendigkeit, Kulturunterschiede aktiv zu berücksichtigen.
6. INTERNE UNTERNEHMENSKOMMUNIKATION: Der Hauptteil konzentriert sich auf die Mitarbeiterzeitung als Instrument, analysiert deren historische Wurzeln, Funktionen, Zielgruppen und die Rolle der Redaktion.
Mitarbeiterzeitung, interne Unternehmenskommunikation, Globalisierung, Public Relations, Unternehmenskultur, interkulturelles Management, Mehrsprachigkeit, Unternehmensstruktur, Corporate Identity, Mitarbeiterkommunikation, Kommunikationsmanagement, MAZ, Global Player.
Die Arbeit untersucht die Bedeutung und die spezifischen Aspekte von Mitarbeiterzeitungen als Instrument der internen Unternehmenskommunikation in einem zunehmend globalisierten Wirtschaftsumfeld.
Die zentralen Themen sind Globalisierungseffekte auf Unternehmen, interkulturelles Management, die Bedeutung der Unternehmenskultur sowie die redaktionelle Gestaltung und strategische Ausrichtung von Mitarbeiterzeitungen.
Das Ziel ist es, den Einfluss von Globalisierung auf die interne PR darzustellen und zu zeigen, wie Unternehmen durch zielgruppengerechte und kulturell sensible Kommunikation zum Unternehmenserfolg beitragen können.
Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung von Management- sowie Kommunikationsstudien basiert.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Definition und Historie von Mitarbeiterzeitungen, deren Funktionen (wie Information, Integration und Motivation) sowie den Faktoren, die deren konkrete Ausgestaltung beeinflussen.
Wichtige Begriffe sind Mitarbeiterzeitung, Globalisierung, Unternehmenskultur, interne Kommunikation und interkulturelles Management.
Sprache wird nicht nur als Kommunikationsmittel, sondern als Ausdruck kultureller Mentalitäten und Logik verstanden; eine reine Übersetzung reicht oft nicht aus, weshalb eine Anpassung an lokale Kontexte essenziell ist.
Dieser Ausdruck (Kapitel 6.2.4.2) thematisiert die Gratwanderung des Redakteurs, der einerseits den geschäftspolitischen Zielen des Unternehmens verpflichtet ist, andererseits aber eine glaubwürdige und teils kritische Information der Belegschaft sicherstellen muss.
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