Diplomarbeit, 2007
145 Seiten, Note: 2,3
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Novellierung der EU-Fernsehrichtlinie und dem Einfluss verschiedener Akteure auf die europäische Politik im Bereich Product Placement im deutschen Fernsehen.
Die Einleitung stellt die Problemstellung der Diplomarbeit vor und erläutert die Relevanz von Product Placement im Kontext der europäischen Fernsehpolitik. Kapitel 2 beleuchtet die theoretischen Grundlagen, die für das Verständnis der Akteure und ihrer Einflussnahme relevant sind. Dazu zählen Pluralismus, Interessenverbände und Lobbyismus. Kapitel 3 definiert und kategorisiert Product Placement sowie verwandte Konzepte wie Schleichwerbung und Sponsoring. Kapitel 4 analysiert die Akteure in der deutschen und europäischen Fernsehlandschaft, einschließlich der Struktur des Fernsehmarktes, werberechtlicher Spezifika und der Rolle von Interessenverbänden. Kapitel 5 untersucht den Prozess der Novellierung der EU-Fernsehrichtlinie und beleuchtet den Einfluss verschiedener Akteure auf die europäische Politik. Schließlich fasst das Kapitel 6 die Ergebnisse zusammen, diskutiert kritische Punkte und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung von Product Placement im europäischen Fernsehen.
Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Product Placement im Kontext der europäischen Fernsehpolitik. Dabei stehen die Akteure, die Einfluss auf die Novellierung der EU-Fernsehrichtlinie nehmen, im Mittelpunkt. Schlüsselbegriffe sind: Pluralismus, Interessenverbände, Lobbyismus, EU-Rechtsetzung, Fernsehrichtlinie, Product Placement, Schleichwerbung, Sponsoring, europäisches Fernsehen, deutsches Fernsehen, Medienpolitik.
Die Richtlinie wurde in „Audiovisuelle Mediendienste ohne Grenzen“ umbenannt und öffnete den Weg für eine regulierte Freigabe von Product Placement in bestimmten Formaten.
Product Placement ist die gezielte Platzierung von Produkten gegen Entgelt, die unter bestimmten Auflagen (Kennzeichnung) erlaubt ist, während Schleichwerbung verboten bleibt.
Interessenverbände wie der VPRT oder Verbraucherschutzorganisationen versuchen, die Gesetzgebung zu beeinflussen, um wirtschaftliche Vorteile zu sichern oder den Schutz der Zuschauer zu gewährleisten.
Deutschland vertrat lange eine kritische Haltung und setzte sich für ein generelles Verbot ein, um die Trennung von Werbung und redaktionellem Inhalt zu wahren.
Vor allem Serien, fiktionale Programme und Sportübertragungen stehen im Fokus der Werbestrategien für Produktplatzierungen.
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