Diplomarbeit, 2007
108 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Wachstumstheoretische Grundlagen als Deskriptionsversuch des wirtschaftlichen Wachstums
3. Erscheinungsformen des wirtschaftlichen Wachstums
3.1. Quantitatives Wirtschaftswachstum
3.1.1. Was heißt quantitatives Wirtschaftswachstum?
3.1.2. Argumente der Befürworter quantitativen Wirtschaftswachstums
3.1.3 Kritik am quantitativen Wirtschaftswachstum
3.2. Qualitatives Wirtschaftswachstum
4. Triebkräfte des Wirtschaftswachstums
4.1. Die Bedeutung des Wettbewerbs für wirtschaftliches Wachstum
4.2. Die Bedeutung von Innovationen für wirtschaftliches Wachstum
4.3. Die Bedeutung des technologischen Fortschritts für wirtschaftliches Wachstum
4.4. Die Bedeutung von Kapitalinvestitionen für wirtschaftliches Wachstum
4.5. Die Bedeutung des Humankapitals für wirtschaftliches Wachstum
4.6. Die Bedeutung der Bevölkerungsentwicklung für wirtschaftliches Wachstum
4.7. Die Bedeutung weiterer anthropologischer Komponenten für wirtschaftliches Wachstum
4.8. Die Bedeutung von Religion für wirtschaftliches Wachstum
4.9. Die Bedeutung von Strukturwandel für wirtschaftliches Wachstum
4.10. Die Bedeutung von Wertewandel für wirtschaftliches Wachstum
5. Probleme und Grenzen des Wirtschaftswachstums
5.1. Natürliche Probleme und Grenzen des Wirtschaftswachstums
5.1.1. Umweltbelastung als Nebenprodukt wirtschaftlichen Wachstums
5.1.2. Ressourcenerschöpfung als Nebenprodukt wirtschaftlichen Wachstums
5.1.3. Wirtschafts- und unternehmenspolitische Handlungskonzeptionen
5.2. Durch die demographische Entwicklung ausgelöste Wachstumsprobleme und -grenzen
5.3. Soziale Grenzen als Resultat wirtschaftlichen Wachstums
6. Resümee
Die Diplomarbeit untersucht die komplexen Dynamiken des wirtschaftlichen Wachstums, definiert dessen Erscheinungsformen und analysiert kritisch die Triebkräfte sowie die ökologischen und sozialen Grenzen, um Herausforderungen für die Unternehmens- und Wirtschaftspolitik abzuleiten.
3.1.2. Argumente der Befürworter quantitativen Wirtschaftswachstums
Die Befürworter quantitativen Wirtschaftswachstums haben sich in den Hochzeiten quantitativer Wachstumspräferenzen aus wichtigen Entscheidungspositionen von Ökonomie, Politik und Wissenschaft rekrutiert. Ihre Grundausrichtung kann im Großen und Ganzen als kurz- bis mittelfristig interpretiert werden, darüber hinaus ist es eine eher nationale Orientierung. Ihre Argumente finden sich mehr oder weniger identisch in jedem offiziellen Votum der Wirtschaftspolitik wieder und beschäftigen sich primär mit ökonomischen Zielen.
In erster Linie sei an dieser Stelle auf die beschäftigungsförderliche Funktion von quantitativem Wirtschaftswachstum hingewiesen. Wirtschaftsfachleute, wie zum Beispiel Otto Schlecht, haben festgestellt, dass ein vorliegender Beschäftigungsstand nur erhalten bliebe, beziehungsweise gesteigert würde, wenn ein bestimmtes positives quantitatives Wirtschaftswachstum vorläge. Roy Harrod geht sogar noch weiter und spricht von möglicher Vollbeschäftigung durch entsprechend hohes Wirtschaftswachstum.
Darüber hinaus unterstützt quantitatives Wirtschaftswachstum Aktionen zugunsten einer Verbesserung der individuellen Arbeitsbedingungen. Die jeweilige Beschäftigungssituation ist ein wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität und somit Wohlfahrt der Menschen und von permanentem Strukturwandel geprägt. Die daraus resultierende notwendige Anpassung der Arbeitsbedingungen, aber auch die durch den Strukturwandel ausgelösten Kapitalstockanpassungen, werden durch Wirtschaftswachstum gefördert. Resultate des Wirtschaftswachstums sind Einkommenszuwächse, die Verteilungsspielraum und bei sozialem Konsens eine grundsätzlich ‚gerechtere’ Verteilung ermöglichen.
1. Einleitung: Einführung in das komplexe Phänomen des Wirtschaftswachstums als Wohlfahrtsfaktor und Darstellung der Relevanz für Politik und Gesellschaft.
2. Wachstumstheoretische Grundlagen als Deskriptionsversuch des wirtschaftlichen Wachstums: Überblick über theoretische Modelle, die Ursachen und Wirkungen von Wachstumsprozessen erklären sollen.
3. Erscheinungsformen des wirtschaftlichen Wachstums: Unterscheidung zwischen quantitativen Ansätzen, die auf Sozialproduktsteigerung fokussieren, und qualitativen Ansätzen, die Wohlfahrt breiter definieren.
4. Triebkräfte des Wirtschaftswachstums: Detaillierte Untersuchung von Faktoren wie Wettbewerb, Innovationen, Humankapital, Religion und Wertewandel als Motoren wirtschaftlicher Entwicklung.
5. Probleme und Grenzen des Wirtschaftswachstums: Analyse der natürlichen, demographischen und sozialen Belastungsgrenzen, die aus unbegrenztem quantitativen Wachstum resultieren.
6. Resümee: Fazit zur Notwendigkeit, ökonomische Ziele mit ökologischen Anforderungen zu versöhnen und den Fokus auf optimales, nachhaltiges Wachstum zu legen.
Wirtschaftswachstum, Quantitatives Wachstum, Qualitatives Wachstum, Wettbewerb, Innovation, Humankapital, Technologischer Fortschritt, Umweltbelastung, Ressourcenerschöpfung, Strukturwandel, Wertewandel, Wohlfahrt, Sozialprodukt, Nachhaltigkeit, Demographie.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse von wirtschaftlichem Wachstum, seinen Triebkräften sowie den ökologischen und sozialen Grenzen, vor denen moderne Volkswirtschaften stehen.
Zentrale Themen sind die Unterscheidung zwischen quantitativem und qualitativem Wachstum, die Identifikation von Wachstumstreibern wie Innovation und Humankapital sowie die Diskussion über die Endlichkeit natürlicher Ressourcen.
Das Ziel ist es, die Mechanismen von Wirtschaftswachstum zu durchleuchten und aufzuzeigen, wie eine unternehmens- und wirtschaftspolitische Handlungsweise aussehen muss, um ein optimales statt rein maximales Wachstum zu generieren.
Die Arbeit nutzt eine theoretische und literaturbasierte Analyse, wobei sie auf ökonomische Wachstumsmodelle, sozialwissenschaftliche Erkenntnisse und empirische Daten (z.B. der OECD oder des "Club of Rome") zurückgreift.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung theoretischer Grundlagen, die Analyse von Triebkräften wie technologischem Fortschritt und Investitionen sowie die kritische Auseinandersetzung mit natürlichen und sozialen Grenzen.
Wesentliche Begriffe sind Wirtschaftswachstum, Nachhaltigkeit, Wettbewerb, Innovation, Ressourcenerschöpfung, Humankapital und Lebensqualität.
Die Glücksforschung dient als anthropologische Komponente, um zu zeigen, dass rein materielles Wirtschaftswachstum nicht automatisch zu einer Steigerung der Lebenszufriedenheit führt.
Er dient als Referenzpunkt für die öffentliche Debatte über natürliche Grenzen des Wachstums und die Problematik einer exponentiellen Wachstumsentwicklung in einem geschlossenen System.
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