Diplomarbeit, 2003
51 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
1.1. ZIEL UND GANG DIESER ARBEIT
1.2. KAPITALANLAGEFORMEN
1.3. DER FONDSGEDANKE
1.3.1. Investmentfonds
1.3.2. Immobilienfonds
1.4. HISTORISCHE ENTWICKLUNG
1.5. MARKT FÜR GESCHLOSSENE IMMOBILIENFONDS
2. CHARAKTERISIERUNG DES GESCHLOSSENEN IMMOBILIENFONDS UND DES VERMÖGENDEN PRIVATKUNDEN
2.1. DER GESCHLOSSENE IMMOBILIENFONDS
2.1.1. Begriff
2.1.2. Bedeutung als Kapitalanlage
2.1.3. Abgrenzung von offenen Immobilienfonds
2.1.4. Arten von geschlossenen Immobilienfonds
2.1.4.1. Steuerorientierte Fonds
2.1.4.2. Renditeorientierte Fonds
2.1.5. Erfolgskomponenten
2.1.6. Einzahlungsmodalitäten am Beispiel der H.F.S. Beteiligungsgesellschaft
2.1.6.1. Flex Cash Classic
2.1.6.2. Flex Cash Liquimax
2.1.6.3. Flex Cash Perfect
2.1.6.4. Flex Cash Immorente
2.1.6.5. Flex Cash ImmorentePlus
2.2. DER VERMÖGENDE PRIVATKUNDE
2.2.1. Definition und Klassifizierung
2.2.2. Bedürfnisse
2.2.3. Der vermögende Privatkunde als Zielgruppe
3. ZIVILRECHTLICHE GESTALTUNG VON GESCHLOSSENEN IMMOBILIENFONDS
3.1. BGB – FONDS
3.2. KG – FONDS
3.3. KONSTRUKTIONSMERKMALE GESCHLOSSENER IMMOBILIENFONDS
3.4. VERGLEICH
4. STEUERLICHE GRUNDLAGEN UND WIRTSCHAFTLICHE BEURTEILUNG EINES GESCHLOSSENEN IMMOBILIENFONDS
4.1. STEUERRECHTLICHE GRUNDLAGEN VON BETEILIGUNGEN AN GESCHLOSSENEN IMMOBILIENFONDS
4.1.1. Einkommensteuer
4.1.1.1. Bestimmung der Einkunftsart
4.1.1.1.1. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
4.1.1.1.2. Einkünfte aus Gewerbebetrieb
4.1.1.1.3. Einkünfte aus Kapitalvermögen
4.1.2. Sonstige Steuerarten
4.1.2.1. Umsatzsteuer
4.1.2.2. Grunderwerbsteuer
4.1.2.3. Erbschaft- und Schenkungsteuer
4.2. WIRTSCHAFTLICHE BETRACHTUNG EINES GESCHLOSSENEN IMMOBILIENFONDS
4.2.1. Rentabilität
4.2.1.1. Einflussfaktoren auf die Rendite
4.2.1.1.1. Standort, Lage und Qualität des Objekts
4.2.1.1.2. Kostenstruktur
4.2.1.1.3. Ausschüttungen und Steuervergünstigungen
4.2.1.2. Renditeberechnung mit der internen Zinsfuß Methode
4.2.2. Sicherheit
4.2.3. Liquidität
4.2.4. sonstige Anlageziele des vermögenden Privatkunden
5. SCHLUSSBETRACHTUNG
5.1. AUSBLICK
5.2. FAZIT – EMPFEHLUNG
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den geschlossenen Immobilienfonds als eine geeignete Anlageform für vermögende Privatkunden unter Berücksichtigung rechtlicher, steuerlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen darzustellen und zu bewerten. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie diese Anlageform unter veränderten steuerlichen Bedingungen in die Vermögensstruktur integriert werden kann, um Ziele wie Rentabilität, Sicherheit und Liquidität zu erreichen.
2.1.1. Begriff
Unter einem geschlossenen Immobilienfonds versteht man eine Personengesellschaft, die ausschließlich zur Errichtung bzw. zum Erwerb von grösstenteils gewerblich genutzten Grossimmobilien, wie z.B. Bürokomplexen, Einkaufszentren, Logistikzentren etc. und deren anschliessender Vermietung bzw. Verpachtung gegründet wird. Für den geschlossenen Immobilienfonds existieren keine gesetzlichen Spezialvorschriften. Die Rechtsform ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Ausgangspunkt für die Initiierung eines geschlossenen Immobilienfonds ist die Kapitalbeschaffung für ein Immobilienprojekt, dessen Kapitalbedarf für einen einzelnen Investor zu groß ist. Das benötigte Kapital wird deshalb durch Eigenkapital und gegebenenfalls durch langfristiges Fremdkapital gedeckt, wobei das Eigenkapital den privaten Anlegern öffentlich auf dem freien Kapitalmarkt zur Zeichnung angeboten wird.
Auf diese Weise werden die Eigenmittel für die Investition durch den Zusammenschluss vieler einzelner Investoren in einem geschlossenen Immobilienfonds aufgebracht. Das Investitionsvolumen und der Finanzierungsplan stehen vor der Plazierung des Fonds fest. Auch das Immobilienprojekt ist grundsätzlich vor Auflegung des Fonds bekannt und kann aus einem oder mehreren Objekten bestehen. Sobald das notwendige Eigenkapital gezeichnet ist, wird der Fonds geschlossen.
Neue Gesellschafter können nur aufgenommen werden, wenn ein Gesellschafter aus der Gesellschaft ausscheidet. Die Veräusserungsmöglichkeit von Anteilen an geschlossenen Immobilienfonds ist aufgrund fehlender gesetzlicher Vorschriften stark eingeschränkt. Von Seiten der Fondsgesellschaft besteht keine Rücknahmeverpflichtung. Eine Veräusserung ist schwer und kann über den Zweitmarkt erfolgen. Die Geschlossenheit ergibt sich, im Gegensatz zu offenen Immobilienfonds, aus dem Bestehen einer fest begrenzten Anlagesumme.
1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, erläutert das Ziel der Arbeit und gibt einen kurzen Überblick über die historische Entwicklung sowie den Markt für geschlossene Immobilienfonds in Deutschland.
2. CHARAKTERISIERUNG DES GESCHLOSSENEN IMMOBILIENFONDS UND DES VERMÖGENDEN PRIVATKUNDEN: Hier werden der Begriff des geschlossenen Immobilienfonds, verschiedene Fondstypen und Einzahlungsmodalitäten sowie das Profil und die Bedürfnisse des vermögenden Privatkunden als Zielgruppe definiert.
3. ZIVILRECHTLICHE GESTALTUNG VON GESCHLOSSENEN IMMOBILIENFONDS: Dieses Kapitel befasst sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen und der praktischen Bedeutung von BGB-Gesellschaften und Kommanditgesellschaften bei der Konstruktion geschlossener Immobilienfonds.
4. STEUERLICHE GRUNDLAGEN UND WIRTSCHAFTLICHE BEURTEILUNG EINES GESCHLOSSENEN IMMOBILIENFONDS: Dieser Abschnitt analysiert die einkommensteuerlichen Aspekte, sonstige Steuerarten und bewertet die wirtschaftliche Attraktivität anhand der Kriterien Rentabilität, Sicherheit und Liquidität.
5. SCHLUSSBETRACHTUNG: Das abschließende Kapitel bietet einen Ausblick auf die Zukunft der Anlageform unter veränderten steuerlichen Rahmenbedingungen und gibt eine Empfehlung zur Auswahl und Selektion von Immobilienfonds.
Geschlossene Immobilienfonds, vermögender Privatkunde, Kapitalanlage, Steuervorteile, Verlustzuweisungen, Rendite, Sicherheit, Liquidität, Personengesellschaft, BGB-Gesellschaft, Kommanditgesellschaft, Prognoserechnung, Immobilienmarkt, steuerliche Gestaltung, Anlegerziele.
Die Arbeit untersucht den geschlossenen Immobilienfonds als Anlageform für vermögende Privatkunden unter Berücksichtigung von rechtlichen, steuerlichen und wirtschaftlichen Kriterien.
Zu den zentralen Themen gehören die Definition und Charakterisierung von Fonds, die zivilrechtliche Gestaltung, steuerliche Grundlagen sowie die wirtschaftliche Beurteilung der Rentabilität, Sicherheit und Liquidität.
Ziel ist es, vermögenden Privatkunden dabei zu helfen, geschlossene Immobilienfonds besser zu verstehen, sich vor möglichen Verlusten zu schützen und diese Anlageform sinnvoll in ihre Vermögensstruktur zu integrieren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten theoretischen Durchdringung der Materie und einer Analyse von Emissionsprospekten sowie einschlägiger Fachliteratur zur wirtschaftlichen und steuerlichen Beurteilung.
Der Hauptteil gliedert sich in die Charakterisierung der Fonds, die zivilrechtliche Strukturierung (BGB/KG), die steuerlichen Rahmenbedingungen und eine umfassende wirtschaftliche Betrachtung der Investitionskriterien.
Die wichtigsten Schlüsselwörter umfassen geschlossene Immobilienfonds, Steuervorteile, Rendite, Sicherheit, Liquidität und vermögender Privatkunde.
Die H.F.S. wird als Beispiel für innovative Flex-Cash-Modelle angeführt, die durch verschiedene Zahlungs- und Entnahmeregelungen dem vermögenden Anleger mehr Flexibilität bei der Ansparphase bieten.
Beim BGB-Fonds haften die Anleger persönlich und unbeschränkt, was höhere Verlustzuweisungen ermöglicht, während beim KG-Fonds die Haftung in der Regel auf die Einlage beschränkt ist, aber geringere steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten bietet.
Der Leverage Effekt beschreibt, wie durch hohen Fremdkapitaleinsatz die Verlustzuweisung bezogen auf das Eigenkapital gesteigert werden kann, was insbesondere bei steuerorientierten Immobilienfonds eine zentrale Rolle spielt.
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