Diplomarbeit, 2006
114 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Goodwill-Bilanzierung nach internationalen Rechnungslegungsstandards. Ziel der Arbeit ist es, die verschiedenen Ansätze zur Bilanzierung von Goodwill in den drei wichtigsten Rechnungslegungssystemen (HGB, US-GAAP und IFRS) zu vergleichen und zu analysieren.
Die Einleitung stellt die Problemstellung der Arbeit dar und erläutert die Zielsetzung und den Gang der Untersuchung. Das zweite Kapitel bietet einen Überblick über die betrachteten Rechnungslegungssysteme, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. In Kapitel drei wird die Goodwill-Bilanzierung nach HGB dargestellt. Es werden die Entstehung und der Ansatz von Goodwill sowie die verschiedenen Möglichkeiten der Folgebewertung erläutert. Kapitel vier befasst sich mit der neuen Goodwill-Bilanzierung nach US-GAAP. Dabei werden die Grundzüge des Impairment-Only-Approach erläutert. Kapitel fünf behandelt die Goodwill-Bilanzierung nach IFRS 3. Es werden die Erwerbsmethode, die Kaufpreisallokation und die Folgebewertung des Goodwills nach IFRS 3 analysiert. Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, stellt kritische Anmerkungen zur Goodwill-Bilanzierung an und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Goodwill-Bilanzierung.
Goodwill, Bilanzierung, Rechnungslegungsstandards, HGB, US-GAAP, IFRS, Impairment-Only-Approach, Erwerbsmethode, Kaufpreisallokation, Folgebewertung, Kapitalkonsolidierung, Cash Generating Unit.
Der Goodwill (Geschäftswert) ist die Differenz zwischen dem Kaufpreis eines Unternehmens und dessen bilanziellem Eigenkapital, oft bedingt durch immaterielle Werte wie Know-how.
Während das HGB oft planmäßige Abschreibungen vorsieht, nutzt IFRS den „Impairment-Only-Approach“, bei dem nur bei tatsächlicher Wertminderung abgeschrieben wird.
Es handelt sich um ein Verfahren nach US-GAAP und IFRS, bei dem der Goodwill nicht mehr planmäßig abgeschrieben, sondern jährlich auf Wertminderung (Impairment Test) geprüft wird.
Die Aufteilung des Kaufpreises auf die identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden eines erworbenen Unternehmens im Rahmen der Erstkonsolidierung.
Da der Goodwill oft einen großen Teil der Bilanzsumme ausmacht, können schon kleine Änderungen in der Bewertung die Ertragslage eines Konzerns massiv beeinflussen.
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