Masterarbeit, 2006
119 Seiten, Note: 5.5 (6=Höchstnote)
Diese Lizentiatsarbeit befasst sich mit den Einstellungen von MigrantInnen zur Politik und ihrer eigenen politischen Partizipation in der Schweiz. Die Arbeit untersucht, wie sich diese Einstellungen im Laufe der Zeit entwickeln und welche Faktoren diese Entwicklung beeinflussen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die das Thema der Einstellungen von MigrantInnen zur Politik einführt und die Forschungsfragen formuliert. Es folgen Definitionen der zentralen Begriffe wie "Migrantin", "politisch aktiv", "soziale Einstellung" und "Politik".
Im zweiten Kapitel wird die Situation von MigrantInnen in der Schweiz beleuchtet. Hier werden die sozio-ökonomischen Merkmale der MigrantInnen, ihre politischen Rechte und Mitwirkungsmöglichkeiten sowie die Ergebnisse relevanter Forschungsarbeiten zum Thema der Beziehung von MigrantInnen zur Politik vorgestellt.
Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit theoretischen Ansätzen zur sozialen Einstellung und zur politischen Sozialisation. Es werden Modelle zur sozialen Einstellung, Bereiche der Einstellung zur Politik und politischen Partizipation sowie der Prozess der politischen Sozialisation erläutert.
Das vierte Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der Arbeit. Es wird die Wahl der qualitativen Methode, der Ablauf der Datenerhebung und die Datenauswertung in Anlehnung an Andreas Witzel detailliert dargestellt.
Das fünfte Kapitel präsentiert die Ergebnisse und Interpretation der Untersuchung. Es werden die sozio-demographischen Merkmale der befragten MigrantInnen, ihre Einstellungen zu Beginn des Aufenthaltes in der Schweiz und ihre Einstellungen zum Zeitpunkt der Befragung analysiert. Des Weiteren werden die Sozialisationsinstanzen im Leben der Befragten und typische Verläufe der Einstellungen vorgestellt.
MigrantInnen, Politik, politische Partizipation, soziale Einstellung, politische Sozialisation, Sozialisationsinstanzen, qualitative Forschung, problemzentriertes Interview, Schweiz.
Zu Beginn ihres Aufenthaltes nehmen viele MigrantInnen die Politik als etwas Entferntes wahr und schätzen ihre eigenen Einflussmöglichkeiten als gering ein.
Eingeschränkte politische Rechte (z.B. fehlendes Stimmrecht), mangelnde Sprachkenntnisse und ein geringes Sozialkapital sind wesentliche Hürden.
Dank positiver Rückmeldungen aus dem Umfeld, dem Erwerb von Rechten (Einbürgerung) und steigendem Sozialkapital verringert sich die Distanz zur Politik oft.
Es ist ein lebenslanger Prozess, durch den Individuen ihre politischen Einstellungen und Werte erwerben, beeinflusst durch Familie, Bildung und das politische System.
Die Arbeit basiert auf qualitativen, problemzentrierten Interviews mit MigrantInnen, die bereits politische Ämter in der Schweiz innehaben.
Ja, die Arbeit untersucht, wie sich der rechtliche Status auf die subjektiven Kompetenzen und die Motivation zur politischen Mitwirkung auswirkt.
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