Magisterarbeit, 2007
114 Seiten, Note: gut
Die Magisterarbeit untersucht Mundöffnungsräume von Tierfriedhöfen im alten Ägypten. Die Autorin möchte durch den Vergleich verschiedener Beispiele aus verschiedenen Epochen und Regionen die unterschiedlichen Funktionen und Ausprägungen der Räume beleuchten. Dabei werden auch die Rituale, die in diesen Räumen stattfanden, analysiert.
Kapitel 1 bietet eine Einleitung und stellt die Forschungsfrage der Arbeit vor. Kapitel 2 befasst sich mit der Bedeutung der Tierverehrung im alten Ägypten und definiert den Begriff der heiligen Tiere. Es beleuchtet die Wahrnehmungen des Tierkultes aus verschiedenen Perspektiven, sowohl aus zeitgenössischer als auch moderner Sicht.
Kapitel 3 präsentiert die Web.t-Anlage und den dazugehörigen Mundöffnungsraum. Es analysiert den allgemeinen Aufbau der Anlage und den Aufbau des Mundöffnungsraumes anhand von archäologischen Funden. Kapitel 4 widmet sich den verschiedenen Funktionen der Web.t-Anlage und des Mundöffnungsraumes. Es beleuchtet den allgemeinen Aufbau von Festen, darunter die Choiakfeste und das Neujahrsfest. Außerdem untersucht es die Einwirkung des Osiris-Mythos auf den Tierkult und behandelt die Themen der Einbalsamierung und des Mundöffnungsrituals.
Kapitel 5 stellt die Rekonstruktion verschiedener Mundöffnungsräume vor. Es beleuchtet den Mundöffnungsraum vom Serapeum von Memphis, den Mundöffnungsraum von Tuna el-Gebel und den Mundöffnungsraum von Elephantine. Für jeden Raum werden Hintergrundinformationen und die 3-D Rekonstruktion vorgestellt.
Die Arbeit befasst sich mit dem altägyptischen Tierkult, insbesondere mit Mundöffnungsräumen von Tierfriedhöfen. Die wichtigsten Schlüsselwörter sind: Tierverehrung, Mundöffnungsritual, Web.t-Anlage, Serapeum, Tuna el-Gebel, Elephantine, 3-D Rekonstruktion, Osiris-Mythos, Einbalsamierung, Choiakfeste, Neujahrsfest.
Tiere wurden als heilige Personifikationen oder Inkarnationen von Göttern angesehen. Durch den Totenkult sollte ihnen eine Garantie für die Weiterexistenz im Jenseits gegeben werden.
In diesem geheimen Raum führten Priester das Mundöffnungsritual durch, um dem verstorbenen (Tier-)Wesen die Sinne für das Leben nach dem Tod symbolisch wiederzugeben.
Die Wab.t (oder Web.t) war eine Reinigungs- und Balsamierungsstätte, die sowohl in Göttertempeln als auch bei Tierfriedhöfen für die rituellen Vorbereitungen genutzt wurde.
Die Arbeit analysiert und rekonstruiert Mundöffnungsräume aus dem Serapeum von Memphis, Tuna el-Gebel und Elephantine.
Der Osiris-Mythos, der für Wiedergeburt steht, spiegelt sich im Tierkult wider, indem das Tier durch Balsamierung und Riten in den Zustand eines "Osiris" versetzt wird.
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