Masterarbeit, 2007
57 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit untersucht die Thematik der Kostenwahrheit im Güterverkehr. Ziel ist es, die externen Kosten, die durch den Güterverkehr entstehen, zu quantifizieren und zu bewerten. Dabei werden verschiedene Modelle zur Bewertung externer Kosten vorgestellt und die Verteilungsproblematik bei externen Effekten beleuchtet.
Das erste Kapitel führt in die Thematik der Kostenwahrheit im Güterverkehr ein und beschreibt die Relevanz des Themas im Kontext des Klimawandels und der Umweltbelastungen. Im zweiten Kapitel wird die Kostenwahrheit definiert und die Zielsetzung sowie die Entwicklung im Straßengüterverkehr in Europa beleuchtet. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit den externen Kosten des Güterverkehrs, wobei verschiedene Beispiele und Strategien zur Reduzierung dieser Kosten vorgestellt werden. Das vierte Kapitel analysiert verschiedene Modelle zur Bewertung externer Kosten und die Verteilungsproblematik bei externen Effekten. Das fünfte Kapitel diskutiert die Internalisierung von externen Kosten, während das sechste Kapitel die Kostenanlastung im Güterverkehr beleuchtet. Abschließend werden im siebten Kapitel verschiedene Studien zur Erreichung des Kostendeckungsgrads vorgestellt und die Auswirkungen für deutsche Unternehmen im Straßengüterverkehr beleuchtet.
Kostenwahrheit, Güterverkehr, externe Kosten, Umweltbelastung, Klimawandel, Internalisierung, Kostenanlastung, Verkehrsplanung, Nachhaltige Entwicklung, Verkehrsleistung
Kostenwahrheit bedeutet, dass die Verursacher von Transportleistungen alle Kosten tragen, die sie verursachen, einschließlich der sogenannten externen Kosten für Umwelt und Gesellschaft.
Dazu zählen Luftverschmutzung, Lärmbelastung, Unfallschäden, Klimawandel durch Treibhausgase und die Abnutzung der Infrastruktur.
Es gibt verschiedene Modelle wie das Konzept der Unterlassungskosten, das hedonistische Preiskonzept, das Dosis-Wirkungs-Konzept oder das Konzept der geäußerten Präferenzen.
Internalisierung ist der Prozess, bei dem externe Kosten durch Steuern, Maut oder Abgaben in die privaten Kostenrechnungen der Unternehmen einbezogen werden.
Die Arbeit analysiert Studien (z.B. von INFRAS oder der EU), die zeigen, dass oft eine erhebliche Deckungslücke zwischen den gezahlten Abgaben und den tatsächlichen Gesamtkosten besteht.
Unternehmen zahlen Kraftfahrzeugsteuern, Mineralölsteuern auf Treibstoff sowie streckenabhängige Mautgebühren, die in der Arbeit für verschiedene EU-Länder verglichen werden.
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