Diplomarbeit, 2007
80 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen von sozialen Netzwerken
2.1 Definition und Abgrenzung des Begriffs „soziales Netzwerk“
2.2 Nutzen eines sozialen Netzwerks für das involvierte Mitglied
2.3 Entwicklung sozialer Netzwerke
2.4 Theoretische Ansätze zur Erklärung des Phänomens „soziales Netzwerk“
2.4.1 Die Pyramide menschlicher Bedürfnisse nach Maslow
2.4.2 Das Gefangenendilemma
2.4.3 Die Transaktionskostentheorie
3 Soziale Netzwerke im Internet
3.1 Der Einfluss des Internets auf soziale Netzwerke
3.2 Begriffliche Grundlagen und Darstellung der Rahmenbedingungen für soziale Netzwerke im Internet
3.2.1 Social Software als technologische Grundlage
3.2.2 Soziale Netzwerke im Internet als Teil der Entwicklung „Web 2.0“ und als Plattform für „User generated Content“
3.2.3 Darstellung der für soziale Netzwerke wichtigen Gesetzmäßigkeiten der Internetökonomie
3.3 Kategorisierung von Formen sozialer Netzwerke im Internet
3.3.1 Vorbemerkungen
3.3.2 Übersicht verschiedener Kategorisierungsansätze
3.3.3 Soziale Netzwerke im weiten Sinne
3.3.4 Soziale Netzwerke im engen Sinne
3.4 Zusammenfassung der bisherigen Erkenntnisse
4 Soziale Netzwerke im Internet aus ökonomischer Perspektive
4.1 Geschäftsmodellanalyse sozialer Netzwerke im engen Sinne
4.1.1 Definition des Begriffs Geschäftsmodell
4.1.2 Überblick über die aktuelle Marktsituation für soziale Netzwerke im Internet
4.1.3 Einordnung des generellen Geschäftsmodells „soziales Netzwerk im Internet“ in bestehende Geschäftsmodelltypologien
4.1.4 Geschäftsmodellanalyse ausgewählter sozialer Netzwerke im Internet
4.1.5 Chancen und Risiken des Geschäftsmodells „Soziales Netzwerk im Internet“
4.2 Soziale Netzwerke im Internet als Instrumente in der betrieblichen Praxis
4.2.1 Anwendungsgebiete für das Instrument „soziales Netzwerk“
4.2.2 Soziale Netzwerke im Internet als Hilfsmittel zur Personalrekrutierung
4.2.3 Soziale Netzwerke im Internet als Überträgerformat für virales Marketing
5 Zukunftsperspektiven für soziale Netzwerke im Internet
6 Fazit
Die Arbeit untersucht die Entwicklung, Formen und Potenziale sozialer Netzwerke im Internet mit einem besonderen Fokus auf die ökonomische Perspektive und deren kommerzielle Nutzbarkeit. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Welche kommerziellen Nutzungsmöglichkeiten bieten soziale Netzwerke im Internet?
3.3.4 Soziale Netzwerke im engen Sinne
Soziale Netzwerke im engen Sinne umfassen alle Arten von Social Networking Sites. Innerhalb eines solchen Dienstes präsentieren sich die Netzwerkmitglieder anhand eines selbst erstellten Profils und sie erhalten die Möglichkeit, sich mit anderen Nutzern dieser Seite, eine beidseitige Bestätigung vorausgesetzt, zu verlinken. Dabei hilft eine integrierte Suchfunktion Freunde, Bekannte und Kollegen innerhalb des Netzwerks aufzuspüren. Die Nutzerprofile enthalten grundsätzlich Angaben zur Person, sie reichen vom Geburtsdatum über Hobbys und Interessen bis hin zu Angaben über Schul und Ausbildung.
Diese, teilweise sehr persönlichen, detaillierten Informationen der Nutzer variieren unter den verschiedenen SNS. Neben dem Erstellen des eigenen Profils bieten SNS unterschiedliche weitere Aktionsmöglichkeiten, es können beispielsweise Fotoalben erstellt oder themenbezogene Diskussionsforen besucht werden. Kern der SNS sind die Mitgliederprofile und ihre Vernetzung untereinander, „the profile and network of links are the fundamental features of these sites“ (Donath/Boyd, 2004, 72). Dies ist das erste Abgrenzungskriterium zu den sozialen Netzwerken im weiten Sinne, bei denen das Netzwerk einem gemeinsamen Interesse oder Ziel dient. Bei den SNS ist das soziale Netzwerk das Hauptinteresse.
1 Einleitung: Hinführung zum Thema soziale Netzwerke im Internet, Darstellung der Relevanz im Kontext von Web 2.0 sowie Abgrenzung der ökonomischen Perspektive.
2 Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen von sozialen Netzwerken: Definition des Netzwerkbegriffs aus soziologischer Sicht und theoretische Fundierung mittels verschiedener wissenschaftlicher Ansätze.
3 Soziale Netzwerke im Internet: Analyse des Einflusses des Internets, Begriffsbestimmung von Social Software sowie detaillierte Kategorisierung von Netzwerkformen.
4 Soziale Netzwerke im Internet aus ökonomischer Perspektive: Untersuchung von Geschäftsmodellen, Ertragsmechanismen und der kommerziellen Anwendung in der betrieblichen Praxis anhand konkreter Beispiele.
5 Zukunftsperspektiven für soziale Netzwerke im Internet: Ausblick auf die dynamische Entwicklung des Marktes und aufkommende innovative Dienste und Technologien.
6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der ökonomischen Potenziale und Risiken sowie der zukünftigen Bedeutung für die Unternehmenspraxis.
Soziale Netzwerke, Internet, Web 2.0, Social Software, Geschäftsmodelle, User generated Content, Sozialkapital, Netzeffekte, Xing, StudiVZ, Virales Marketing, Personalrekrutierung, Wertschöpfung, Online-Gemeinschaften, Internetökonomie
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Entwicklung, den Erscheinungsformen und insbesondere den kommerziellen Potenzialen sozialer Netzwerke im Internet.
Im Zentrum stehen die soziologischen und ökonomischen Grundlagen, die Kategorisierung von Online-Netzwerken sowie deren Nutzung für geschäftliche Zwecke.
Die Arbeit analysiert, welche kommerziellen Nutzungsmöglichkeiten soziale Netzwerke im Internet bieten und wie Unternehmen diese ökonomisch verwerten können.
Es erfolgt eine fundierte Literaturanalyse sowie eine modellbasierte Untersuchung und Gegenüberstellung von Geschäftsmodellen anhand praktischer Fallbeispiele (Xing, StudiVZ).
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die technische und ökonomische Einordnung (Web 2.0, Social Software, Internetökonomie), eine Kategorisierung sowie die konkrete Analyse von Geschäftsmodellen und Anwendungsszenarien in der betrieblichen Praxis.
Die wichtigsten Begriffe sind soziale Netzwerke, Geschäftsmodelle, User generated Content, Netzeffekte, Web 2.0 und Virales Marketing.
Die Differenzierung ist notwendig, da Netzwerke im weiten Sinne (z.B. Foren) meist um ein spezifisches Thema kreisen, während bei Netzwerken im engen Sinne (Social Networking Sites) die Vernetzung selbst das Hauptinteresse darstellt.
User generated Content bildet den Kern der Wertschöpfungskette, da die Inhalte der Plattformen von den Nutzern selbst erstellt werden, was maßgeblich zur Value Proposition und zum Wert der Netzwerke beiträgt.
Beide sind Marktführer in ihrer jeweiligen europäischen Zielgruppe (Business vs. Studenten) und verdeutlichen durch ihre unterschiedlichen Ertragsmodelle und Nutzenversprechen zwei grundverschiedene Geschäftsansätze für soziale Netzwerke.
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