Diplomarbeit, 2000
122 Seiten, Note: 1,7
1. EINLEITUNG
1.1.Problemstellung
1.2.Zielsetzung
1.3.Vorgehensweise
2. GRUNDLAGEN DER INTERNET ÖKONOMIE
2.1. Definitionen
2.1.1. Definition Electronic Commerce
2.1.2. Definition elektronischer Markt
2.2. Ausprägungen des Electronic Commerce
2.3. Merkmale der Internet Ökonomie
2.3.1. Erhöhte Verfügbarkeit
2.3.2. Digitalisierung
2.3.3. Kostenpotentiale
2.3.4. Netzwerkexternalitäten und positives Feedback
2.4. Strategische Herausforderungen durch Electronic Commerce
2.4.1. Veränderung des Wettbewerbs
2.4.2. Transformation der Wertschöpfungsketten
2.4.3. Individualisierung des Angebots
2.5. Zusammenfassung
3. GRUNDLAGEN DER INTERNET GESCHÄFTSMODELLE
3.1. Definition von Geschäftsmodellen
3.2. Klassifizierung von B2B Internet Geschäftsmodellen
3.2.1. Stellung in der Wertkette
3.2.2. Interaktionsmuster
3.3. Merkmale von Internet Geschäftsmodellen
3.3.1. Gemeinsame Merkmale
3.3.2. Modellspezifische Merkmale
4. GESCHÄFTSMODELLFORMEN
4.1. Ausprägungen von Internet Geschäftsmodellen
4.1.1. Direkte Vertriebsformen
4.1.2. Elektronische Marktplätze
4.1.3. Dienstleistungsmodelle
4.1.4. Kommunikationsmodelle
4.1.5. Entwicklungsperspektiven der Grundformen
4.2. Hybride Geschäftsmodelle
4.2.1. Bedeutung von Mischformen
4.2.2. Portale
4.2.3. Fallbeispiele
4.2.4. Marktentwicklung im B2B Commerce
5. SCHLUSSBETRACHTUNG
Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über bestehende Geschäftsmodelltypen im zwischenbetrieblichen Electronic Commerce. Ziel ist es, die ökonomischen Veränderungen durch das Internet aufzuzeigen, den Begriff Geschäftsmodell zu definieren und eine Klassifizierung für B2B-Geschäftsmodelle zu entwickeln, die als Basis für Vergleichs- und Analyseuntersuchungen dient.
3.2.1. Stellung in der Wertkette
Basis für diese Betrachtung bildet die Wertschöpfungskette von Porter. Der Ansatz Porters kann im Zusammenhang mit Internet Geschäftsmodellen unterschiedlich verwendet werden. Ähnlich wie Timmers versuchen viele Autoren reale Geschäftsmodelle durch die Anzahl und Verbindung verschiedener Wertkettenaktivitäten innerhalb eines Modells zu beschreiben. Dieses Vorgehen lehnt sich stark an Porters Vorgehen an, das jedes Unternehmen als eine Ansammlung von Tätigkeiten sieht, durch die eine Leistung entworfen, hergestellt, vertrieben, ausgeliefert und unterstützt wird.
Andere Autoren, wie Rappa, betrachten die Wertkette unter dem Aspekt, dass die Internet Ökonomie durch die fortschreitende Digitalisierung und die Aufhebung zeitlicher und räumlicher Begrenzungen in der Lage ist, Restriktionen aufzuheben, die bisher die unternehmensübergreifende Integration von Wertketten behindert haben. Electronic Commerce ermöglicht durch den fortschreitenden Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien Geschäftsprozesse unternehmensübergreifend zu optimieren. Dadurch ist jedes Unternehmen in der Lage, sich innerhalb der virtuellen Wertkette zu positionieren und sich auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren. Aktivitäten, die nicht zu den Kernaktivitäten der Unternehmen zählen, werden zunehmend externen Partnern übertragen. Deutlich wird dies auch am Beispiel virtueller Firmen, bei denen es sich um einen Zusammenschluss mehrer Unternehmungen handelt, die auf dem Markt als eine Einheit auftreten, wobei jedoch intern verschiedene selbstständige organisatorische Einheiten die Teilprozesse übernehmen, die ihren jeweiligen Kernkompetenzen entsprechen.
1. EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit, die sich mit dem Wandel der Geschäftsmodelle durch das Internet befasst.
2. GRUNDLAGEN DER INTERNET ÖKONOMIE: Erläutert die theoretischen Merkmale wie Verfügbarkeit und Digitalisierung, die den ökonomischen Wandel und strategische Herausforderungen bedingen.
3. GRUNDLAGEN DER INTERNET GESCHÄFTSMODELLE: Bietet eine Definition und Klassifizierung von Geschäftsmodellen, basierend auf Wertkette und Interaktionsmustern.
4. GESCHÄFTSMODELLFORMEN: Detaillierte Vorstellung und Vergleich der verschiedenen Grundformen wie direkter Handel, Marktplätze und hybride Modelle.
5. SCHLUSSBETRACHTUNG: Fasst die Ergebnisse zusammen und postuliert Thesen zur zukünftigen Entwicklung von Geschäftsmodellen in Richtung Kollaboration und Konsolidierung.
Electronic Commerce, Internet Ökonomie, B2B, Geschäftsmodelle, Wertschöpfungskette, Mass Customization, Marktplätze, E-Shop, E-Mall, Kollaborationsplattform, virtuelle Gemeinschaften, Internetökonomie, Transaktionskosten, Disintermediation, Kundenbindung
Die Arbeit untersucht, wie sich Geschäftsmodelle im zwischenbetrieblichen Electronic Commerce unter dem Einfluss der Internetökonomie verändern und welche Formen heute existieren.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Internetökonomie, die Definition und Klassifizierung von B2B-Geschäftsmodellen sowie deren praktische Ausprägungen und Entwicklungstendenzen.
Das Ziel ist es, einen Überblick über bestehende Geschäftsmodelltypen zu geben und eine Systematik zu schaffen, um diese Modelle vergleichen und zukünftig besser analysieren zu können.
Die Arbeit verwendet eine Literaturanalyse zur Herleitung von Definitionen und Kriterien, ergänzt durch eine strukturierte Klassifizierung und Fallbeispiele aus der Praxis.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen und Merkmale (z.B. Digitalisierung, Netzwerkökonomie) erörtert, danach werden Geschäftsmodelle nach ihrer Stellung in der Wertkette und Interaktionsmustern klassifiziert und detailliert verglichen.
Wichtige Begriffe sind Electronic Commerce, B2B, Geschäftsmodell, Wertschöpfungskette, Marktplätze und Kundenbindung.
Der B2B-Bereich weist eine höhere Komplexität auf, da er oft die Integration komplexer Wertketten und Warenwirtschaftssysteme erfordert, während B2C sich meist auf den reinen Verkaufsprozess konzentriert.
Hybride Modelle, wie etwa Portale, werden als Reaktion auf den Bedarf an stärkerer Kundenbindung und effizienterer Erlösgenerierung angesehen, wobei verschiedene Funktionen (Handel, Kollaboration, Content) unter einer Plattform vereint werden.
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