Essay, 2004
15 Seiten
Ingenieurwissenschaften - Metallbautechnik und Metallverarbeitung
1. Einleitung
2. Alexandre Gustave Eiffel und sein Lebenswerk
3. Der Bau des Eiffelturms zur Weltausstellung 1889
4. Technische Konstruktion und Montage
5. Vom umstrittenen Monument zum Wahrzeichen
6. Wissenschaftliche Nutzung und strategische Bedeutung
7. Lichtinszenierung und touristische Attraktivität
Diese Arbeit widmet sich der technischen und historischen Würdigung des Eiffelturms anlässlich seines 115-jährigen Bestehens und des 170. Geburtstages seines Erbauers, Alexandre Gustave Eiffel. Ziel ist es, die ingenieurtechnischen Innovationen, den Bauprozess sowie die gesellschaftliche Entwicklung vom einst abgelehnten "Monstrum" zum weltbekannten Wahrzeichen Frankreichs nachzuzeichnen.
Der Bau des Eiffelturms zur Weltausstellung 1889
Ein erster Entwurf von ihm stammt bereits aus dem Jahre 1884. Zur intensiven, zielgerichteten Konstruktion angeregt wurde er durch die französische Regierung. Denn sie nahm es zum Anlass zur Hundertjahrfeier der französischen Revolution einen jahrzehntelang gehegten Architektentraum wiederaufleben zu lassen, nämlich den Bau eines 1.000 Fuß hohen Turms zu verwirklichen. Noch 1881 schlug die Lobby der monolithischen Bauten einen gemauerten „Sonnenturm“ vor, von dessen höchstem Punkt Paris nachts elektrisch beleuchtet werden sollte.
Durch Eiffels konsequente Nutzung der Vorteile des Stahls gegenüber dem damals nur zur Verfügung stehenden starren Gusseisens überzeugte er die den Stahl unterstützende Vertreter. Er kam auf der Grundlage zahlreicher Untersuchungen zu dem Schluss, dass das Parabelprofil am besten den statischen Anforderungen weit gespannter Brückenbögen und hochemporragender Gitterbauten entspricht. Eiffel, auch als „Magier des Eisens“ bezeichnet, setzte Metall endgültig als architektonisches Gestaltungsmittel durch. So verfolgte er mit seinen kühnen Konstruktionen und mit seinen innovativen Techniken des Eisenbaus das Ziel, die Errichtung von Bauwerken aus Eisen, von denen die Menschheit vorher nur träumen konnte. Er selbst schrieb, dass er zu Ehren der modernen Wissenschaft, der französischen Industrie und seiner Nation einen Triumphbogen errichten wollte, der ein-drucksvoller sein sollte als jene, die von früheren Generationen zu Ehren ihrer Sieger errichtet wurden.
1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung des Eiffelturms als architektonisches Symbol Frankreichs und als technisches Meisterwerk des 19. Jahrhunderts.
2. Alexandre Gustave Eiffel und sein Lebenswerk: Vorstellung des Lebenswegs von Eiffel und seiner Pionierleistungen im Brücken- und Ingenieurbau.
3. Der Bau des Eiffelturms zur Weltausstellung 1889: Beschreibung der Entstehung des Turms von der ersten Konzeption bis hin zur feierlichen Einweihung für die Weltausstellung.
4. Technische Konstruktion und Montage: Detaillierte Darstellung der statischen Berechnungen, der Logistik sowie der eingesetzten Montagetechniken des Turmbaus.
5. Vom umstrittenen Monument zum Wahrzeichen: Analyse der anfänglichen gesellschaftlichen Proteste und der späteren künstlerischen Anerkennung des Bauwerks.
6. Wissenschaftliche Nutzung und strategische Bedeutung: Erörterung der späteren Verwendung des Turms als Forschungsstation für Meteorologie, Funktechnik und seine strategische Rolle in den Weltkriegen.
7. Lichtinszenierung und touristische Attraktivität: Beleuchtung der historischen und modernen Lichtinstallationen sowie der heutigen Bedeutung als touristischer Besuchermagnet.
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Die Arbeit behandelt die Entstehungsgeschichte, die technische Auslegung und die kulturelle Bedeutung des Eiffelturms als historisches Denkmal der Ingenieurskunst.
Zentral sind die Biografie von Alexandre Gustave Eiffel, die Materialinnovationen im 19. Jahrhundert, die Baulogistik und die Entwicklung des Turms zum modernen Wahrzeichen.
Das Ziel ist eine technische und historische Würdigung des Bauwerks anlässlich seines 115-jährigen Bestehens.
Der Autor nutzt eine historisch-technische Analyse der Konstruktionsunterlagen und Bauprotokolle sowie die Auswertung zeitgenössischer Dokumentationen.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die spezifischen Ingenieurslösungen Eiffels, die Herausforderungen bei der Montage und die strategische Bedeutung des Turms für die Wissenschaft.
Besonders prägend sind die technischen Details zur Baukonstruktion und die historische Einordnung des "Magiers des Eisens" in den technologischen Kontext des späten 19. Jahrhunderts.
Er wurde von zahlreichen Künstlern und Intellektuellen als "Monstrosität" und "tragische Laterne" abgelehnt, da man seine Ästhetik nicht mit den gängigen Architekturkonventionen vereinbaren konnte.
Durch die Etablierung des Turms als wissenschaftliche Forschungsplattform für Meteorologie und später als Antenne für die Funktelegraphie bewies er den praktischen Nutzen des Bauwerks.
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