Diplomarbeit, 2007
106 Seiten, Note: 2,0
Die Arbeit analysiert die Bewertung von Kapitalgesellschaften unter Berücksichtigung von Veräußerungsgewinnen und untersucht die Auswirkungen der geplanten Unternehmenssteuerreform auf diese Bewertung. Die Studie zielt darauf ab, die Relevanz von Steuerfaktoren für die Unternehmensbewertung aufzuzeigen und die Auswirkungen der Steuerreform auf die Bewertungspraxis zu beleuchten.
Die Einleitung erläutert die Problemstellung der Arbeit und skizziert den Gang der Untersuchung. Kapitel 2 legt die Grundlagen der Unternehmens- und Anteilsbewertung unter Berücksichtigung von Veräußerungsgewinnen dar. Es werden verschiedene Bewertungsanlässe und -methoden vorgestellt, wobei ein Schwerpunkt auf den Einfluss von Steuerfaktoren auf die Bewertung gelegt wird. Kapitel 3 beschäftigt sich mit der grenzpreisorientierten Wertbestimmung. Dabei werden verschiedene Szenarien, wie z.B. die Zwei-Besitzer-Struktur und die Mehr-Besitzer-Struktur, analysiert und die Auswirkungen von Steuerdiskriminierung auf die Bewertung untersucht. Kapitel 4 behandelt die „objektivierte“ Wertbestimmung und untersucht insbesondere den Einfluss des Tax-CAPM und der Abgeltungssteuer auf die Bewertung. Der Fokus liegt auf der Bestimmung des Werts von Kapitalgesellschaften unter Berücksichtigung von Teilausschüttungen und der Frage, unter welchen Bedingungen eine Steuerirrelevanz besteht.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Themen der Unternehmensbewertung, Steuerrecht und Veräußerungsgewinnen. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen der geplanten Unternehmenssteuerreform auf die Bewertung von Kapitalgesellschaften. Die Untersuchung fokussiert auf die grenzpreisorientierte und „objektivierte“ Wertbestimmung, die Relevanz von Steuerfaktoren und die Analyse von Steuerdiskriminierung.
Die Reform führte die Abgeltungssteuer auf Kursgewinne ein, was die Grenzpreisermittlung bei Anteilsveräußerungen komplexer macht, da Steuern nun unabhängig von der Haltedauer anfallen.
Das Tax-CAPM ist eine Erweiterung des Standard-Capital Asset Pricing Models, das persönliche Ertragsteuern (wie die Abgeltungssteuer) in die Ermittlung der Kapitalkosten und somit in die objektivierte Wertermittlung einbezieht.
Die Steuerlast hängt vom Veräußerungserlös ab, während der Erlös wiederum vom Grenzpreis des Anlegers beeinflusst wird. Die Arbeit löst dieses Problem mithilfe eines integrierten Berechnungsansatzes.
Gemäß IDW S1 wird oft angenommen, dass persönliche Steuern in der ewigen Rente keinen Einfluss auf den Wert haben. Die Arbeit untersucht kritisch, unter welchen Bedingungen diese Annahme nach der Reform noch haltbar ist.
Die Besteuerung kann zu einer „Steuerdiskriminierung“ führen, die den Anteilswechsel erschwert, da der Veräußerer einen höheren Preis verlangen muss, um die Steuerlast zu kompensieren.
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