Magisterarbeit, 2001
105 Seiten, Note: 1,5
1. Vorwort
2. Die Lebenssituation älterer Menschen in Deutschland
3. Der Seniorensport auf dem Vormarsch
3.1. Landessportbund Baden-Nord
3.2. Landessportbund Baden-Süd
3.3. Landessportbund Württemberg
3.4. Landessportbund Bayern
3.5. Landessportbund Berlin
3.6. Landessportbund Brandenburg
3.7. Landessportbund Bremen
3.8. Landessportbund Hamburg
3.9. Landessportbund Hessen
3.10. Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern
3.11. Landessportbund Niedersachsen
3.12. Landessportbund Nordrhein-Westfalen
3.13. Landessportbund Rheinland-Pfalz
3.14. Landessportbund Saarland
3.15. Landessportbund Sachsen
3.16. Landessportbund Sachsen-Anhalt
3.17. Landessportbund Schleswig-Holstein
3.18. Landessportbund Thüringen
4. Kurze sportdemographische Gesamtanalyse des deutschen Seniorensports
4.1. Mitgliederentwicklung in deutschen Sportvereinen hinsichtlich ihres Seniorenanteils
4.2. Die beliebtesten Sportarten der deutschen Senioren
4.3. Das Verhältnis der Geschlechter im Seniorensport Deutschlands
5. Der organisierte Seniorensport in Greifswald
5.1. Organisierter Sport innerhalb des Stadtsportbundes
5.1.1. Bevorzugte Sportarten Greifswalder Senioren
5.1.2. Senioren in Greifswalder Vereinen
5.1.3. Verhältnis der Geschlechter im organisierten Sport Greifswalds
5.2. Organisierter Sport außerhalb des Stadtsportbundes
5.3. Probleme bei der Organisation von Seniorensport in Greifswald
5.4. Filmprojekt „Wer rastet, der rostet“
6. Möglichkeiten, Chancen und Grenzen der Sportvereine bei der Etablierung des Seniorensports
6.1. Vorgedanken und erste Schritte zur Gewinnung von Senioren
6.2. Öffentlichkeitsarbeit als Werbemittel
6.3. Die soziale Komponente des Seniorensports
6.4. Zusammenfassung
7. Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht den demographischen Wandel und dessen Auswirkungen auf den organisierten Sport in Deutschland, wobei der Fokus auf dem massiven Anstieg der Seniorensportler in den Landessportbünden sowie einer Fallstudie zur Situation in Greifswald liegt, um daraus Handlungsempfehlungen für Sportvereine zur Etablierung von Seniorensportangeboten abzuleiten.
Die Lebenssituation älterer Menschen in Deutschland
Um einen Einstieg zu geben, ist es sinnvoll, die demographische Situation in Deutschland zu skizzieren. Die im folgenden zu belegende Annahme, dass in den Vereinen des Deutschen Sportbundes (DSB) in den vergangenen Jahren eine kleine Revolution hinsichtlich der Altersstruktur der Mitglieder eingeläutet wurde, kommt nämlich nicht von ungefähr. Sie rührt vom Wissen um den demographischen Wandel, der sich seit dem letzten Jahrhundert vollzieht. Gegen Ende des 19. Jh. betrug der Anteil der über 60-Jährigen in der deutschen Bevölkerung noch 5%. 1992 war der Stand bei 21%. Das bedeutet, dass jeder fünfte Bundesbürger älter als 60 war. Ende 1999 lebten in Deutschland fast 19 Millionen Menschen, die das 60. Lebensjahr überschritten hatten.
Bei einer Einwohnerzahl von gut 82 Millionen sind dies 23% der Gesamtbevölkerung. Auf 2030 lässt sich eine Zahl von 38% prognostizieren. Die 9. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes brachte als Ergebnis, dass bis zum Jahr 2050 die Menschen im Alter von 58 bis 63 Jahren zu den am stärksten besetzten Jahrgängen gehören werden. Heute sind es die 35- bis 40-Jährigen.
Diese Verlagerung zugunsten der Senioren ist hauptsächlich auf zwei Faktoren zurückzuführen: die sinkenden Geburtenraten und die allgemein höhere Lebenserwartung, die aus einer Steigerung der Lebensqualität resultiert.
1. Vorwort: Einleitung in die demographische Problematik und die steigende Bedeutung des Seniorensports in der Gesellschaft.
2. Die Lebenssituation älterer Menschen in Deutschland: Detaillierte Darstellung des demographischen Wandels, der sinkenden Geburtenraten und der steigenden Lebenserwartung.
3. Der Seniorensport auf dem Vormarsch: Umfassende statistische Analyse des Mitgliederzuwachses in den 18 Landessportbünden des Deutschen Sportbundes.
4. Kurze sportdemographische Gesamtanalyse des deutschen Seniorensports: Zusammenführung der Daten auf Bundesebene sowie Analyse der beliebtesten Sportarten und Geschlechterverhältnisse.
5. Der organisierte Seniorensport in Greifswald: Lokale Bestandsaufnahme der Seniorensportangebote, Vereine und Probleme in der Hansestadt Greifswald.
6. Möglichkeiten, Chancen und Grenzen der Sportvereine bei der Etablierung des Seniorensports: Handlungsleitfaden für Vereine zur aktiven Gewinnung und Einbindung älterer Mitglieder.
7. Resümee: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Seniorensports im organisierten Vereinssystem.
Seniorensport, Sportdemographie, Deutscher Sportbund, Mitgliederentwicklung, Demographischer Wandel, Greifswald, Lebensqualität, Vereinssport, Alterssport, Sportvereine, Ältere Menschen, Lebenserwartung, Sportstätten, Übungsleiter, Öffentlichkeitsarbeit
Die Arbeit analysiert die demographische Entwicklung in Deutschland und den damit einhergehenden massiven Anstieg der Zahl an älteren Vereinsmitgliedern im Sport.
Zentrale Themen sind die demographische Statistik auf Bundes- und Landesebene, die Analyse der Seniorensituation in Greifswald sowie praktische Strategien zur Vereinsentwicklung für diese Zielgruppe.
Ziel ist es, den "Vormarsch" des Seniorensports quantitativ zu belegen und Vereinen Antwortvorschläge zu liefern, wie sie auf diese Entwicklung reagieren können.
Die Arbeit basiert primär auf einer Sekundäranalyse statistischer Mitgliederdaten des Deutschen Sportbundes sowie einer lokalen Bestandsaufnahme mittels Dokumentation und Interviews in Greifswald.
Im Hauptteil werden detailliert die Mitgliederstatistiken aller 18 Landessportbünde ausgewertet, die beliebtesten Seniorensportarten identifiziert und spezifische Herausforderungen wie die Rekrutierung und Betreuung älterer Sportler diskutiert.
Die zentralen Schlagworte sind Seniorensport, demographischer Wandel, Mitgliederentwicklung im Vereinssport und Strategien zur Etablierung von Alterssportangeboten.
Es dient als praktisches Instrument der Bestandsaufnahme in Greifswald, um die Möglichkeiten für Senioren zu dokumentieren und gleichzeitig diese Zielgruppe durch visuelle Animation für den Sport zu begeistern.
Obwohl die Gesellschaft einen Frauenüberschuss im Alter aufweist, sind in den Sportvereinen statistisch gesehen mehr Männer organisiert, was der Autor als einen Bereich mit enormem Nachholebedarf für Vereine identifiziert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

