Magisterarbeit, 2003
183 Seiten, Note: 1,0
Diese Magisterarbeit befasst sich mit dem Exit-Konzept, einer Strategie zur Bewältigung des Rechtsextremismus in Norwegen und Schweden. Sie analysiert die Entstehung und Umsetzung dieses Konzepts und setzt sich mit den unterschiedlichen Aspekten auseinander, die in beiden Ländern betont werden. Die Arbeit zielt darauf ab, ein umfassendes Bild der Entwicklung des Exit-Konzepts und seiner Wirksamkeit zu zeichnen und gleichzeitig die bisherige Rezeption im deutschsprachigen Raum zu korrigieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Fragestellung, Zielsetzung und Methode der Untersuchung erläutert. Anschließend wird der Begriff des Rechtsextremismus und die rechtsextreme Szene in Norwegen und Schweden beleuchtet. Die Kapitel 3 und 5 befassen sich mit dem Exit-Konzept und seiner praktischen Realisierung in beiden Ländern, einschließlich der wissenschaftlichen Grundlagen, der Motive für den Einstieg und Ausstieg aus der rechtsextremen Szene, der Umsetzung des Konzepts in der Praxis und der medialen Diskussionen.
Das Kapitel 6 beschäftigt sich mit den Perspektiven des Exit-Konzepts und seiner Realisierung sowie mit den Potenzialen des Konzepts für Prävention, Intervention und Reintegration von Aussteigern. Der Ausblick beleuchtet die Rezeption und den möglichen Transfer des Exit-Konzepts in andere Länder.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Rechtsextremismus, Aussteiger, Prävention, Intervention, Reintegration, Exit-Konzept, Norwegen, Schweden. Sie untersucht die Wirksamkeit des Exit-Konzepts zur Bewältigung des Rechtsextremismus und analysiert die Umsetzung des Konzepts in beiden Ländern.
Es handelt sich um ein Interventions- und Reintegrationsprogramm, das Personen beim Ausstieg aus der rechtsextremen Szene unterstützt und gleichzeitig Präventionsarbeit leistet.
Während Norwegen stark auf lokale Projekte und die Zusammenarbeit mit Eltern und Fachpersonal setzt, haben sich in Schweden verschiedene spezialisierte Exit-Organisationen (z.B. in Stockholm und Motala) etabliert.
Häufige Gründe sind Desillusionierung über die Ideologie, Gewalt innerhalb der Szene, familiäre Veränderungen oder der Wunsch nach einer bürgerlichen Existenz ohne ständige Kriminalisierung.
Ja, das Konzept beinhaltet Strategien, um gefährdete Jugendliche frühzeitig zu erreichen und den Sozialisierungsprozess in extremistische Gruppen zu unterbrechen.
Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass das Konzept ein hohes Potenzial für den internationalen Transfer besitzt, da die psychologischen und sozialen Mechanismen des Ausstiegs oft ähnlich sind.
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