Bachelorarbeit, 2007
69 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemdarstellung, Fragestellung und Ziel
1.1.1 Problemdarstellung und Zielvorgaben
1.1.2 Thesen und Forschungsfragen
1.1.3 Methodik
2 Theorie
2.1 Transdok
2.2 NANDA
2.2.1 NIC
2.3 ENP® (European Nursing Pathways)
2.4 ICNP® (Internationale Klassifikation für die Pflegepraxis)
2.5 Die Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL)
2.6 Darstellung der Ergebnisse
2.6.1 Die 5 häufigsten Pflegediagnosen der Institution H.G.:
2.6.2 Die 5 häufigst geplanten Interventionen zur Pflegediagnose: Gesundheitsverhalten, beeinträchtigt:
2.6.3 Die 5 häufigst geplanten Interventionen zur Pflegediagnose: körperliche Mobilität, beeinträchtigt:
2.6.4 Die 5 häufigst geplanten Interventionen zur Pflegediagnose: Selbstpflegedefizit waschen/ sauberhalten
2.6.5 Die 5 häufigst geplanten Interventionen zur Pflegediagnose: Hautdefekt, hohes Risiko
2.6.6 Die 5 häufigst geplanten Interventionen zur Pflegediagnose: Hautdefekt, bestehend
2.6.7 Studie von Rantz und Miller (1987)
2.7 Pflegediagnose: Gesundheitsverhalten beeinträchtigt
2.7.1 Formale und inhaltliche Überprüfung der Pflegediagnose: Gesundheitsverhalten, beeinträchtigt
2.7.2 Formale und inhaltliche Überprüfung der Pflegeintervention: Medikamente verabreichen
2.8 Pflegediagnose: Körperliche Mobilität, beeinträchtigt
2.8.1 Formale und inhaltliche Überprüfung der Pflegediagnose: Körperliche Mobilität, beeinträchtigt
2.8.2 Formale und inhaltliche Überprüfung der Pflegeintervention: Mobilisation durchführen
2.9 Pflegediagnose: Selbstpflegedefizit, waschen/sauberhalten
2.9.1 Formale und inhaltliche Überprüfung der Pflegediagnose: Selbstpflegedefizit, waschen/sauberhalten
2.9.2 Formale und inhaltliche Überprüfung der Pflegeintervention: Teilwäsche unterstützen
2.10 Pflegediagnose (Risikodiagnose): Hautdefekt, hohes Risiko
2.10.1 Formale und inhaltliche Überprüfung der Risikodiagnose: Hautdefekt, hohes Risiko
2.10.2 Formale und inhaltliche Überprüfung der Pflegeintervention: Hautzustand evaluieren
2.11 Pflegediagnose: Hautdefekt, bestehend
2.11.1 Formale und inhaltliche Überprüfung der Pflegediagnose: Hautdefekt, bestehend
2.11.2 Formale und inhaltliche Überprüfung der Pflegeintervention: Verbandswechsel durchführen
2.12 Pflegeplanung am Computer – Vor- und Nachteile?
3 Diskussion
4 Zusammenfassung der Ergebnisse
Diese Arbeit untersucht die wissenschaftliche Fundiertheit der in der geriatrischen Langzeitpflege am häufigsten geplanten Pflegediagnosen und -interventionen, gemessen an der Pflegedokumentation der Institution H.G., um häufige Fehler bei der Pflegeplanung aufzuzeigen und die Qualität der Dokumentation zu verbessern.
2.7.1 Formale und inhaltliche Überprüfung der Pflegediagnose: Gesundheitsverhalten, beeinträchtigt
Unter formalen Gesichtspunkten gesehen sind sowohl die Standarddiagnose als auch die individuell angepassten Pflegediagnosen richtig, denn die angepasste Pflegediagnosen bestehen aus einem Pflegediagnosentitel, einer Definition, diversen Ätiologien und Symptomen, sowie Ressourcen und Ziele. Die Standarddiagnose enthält dieselben Bestandteile, jedoch keine Ressourcen, da diese nur sehr individuell für den Patienten geplant werden können.
Zu diesem Thema schreibt B. Budnik (2003), dass Ressourcen individuell verschieden sind und fortlaufend aktualisiert werden müssen. Ressourcen haben starken Einfluss auf die Zielsetzung und die Auswahl von Pflegemaßnahmen. Auch das Festlegen des Pflegezieles ist eine Notwendigkeit, da sonst ungewiss ist was mit einer gewissen Pflegeintervention erreicht werden soll.
Allerdings ist es falsch den Titel einer Pflegediagnose zu ändern, da sie ansonsten nicht mehr in eine Taxonomie einordenbar ist und es passieren kann, dass Definition, Ätiologie und Symptomatik nicht mehr zum Pflegediagnosetitel passen. „Pflegediagnosen dienen der Strukturierung pflegerischen Wissens mittels Klassifikationssystemen (Siehe Taxonomie 1 und Taxonomie 2 der NANDA Pflegediagnosen). Diese helfen, wissenschaftlich fundiertes Pflegewissen zu entwickeln und zu beschreiben. Pflegediagnosen ermöglichen eine gemeinsame, übereinstimmende Fachsprache der Pflege. Pflegeprobleme können einheitlich benannt und beschrieben werden. Es muss sichergestellt werden, dass alle Pflegenden vom „Gleichen“ reden: in der Ausbildung, in der Praxis, im Management, beim Kostenträger, beim Patienten, bei der Qualitätskontrolle und natürlich in der Pflegeforschung“ (Allmer et al., 2003, S. 25)
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Pflegeplanung als unverzichtbares Mittel professioneller Pflege in der Geriatrie und leitet aus der Praxis der Autorin die Relevanz einer wissenschaftlich fundierten Dokumentation ab.
2 Theorie: Dieses Kapitel definiert die verwendeten Systeme wie "Transdok", NANDA, NIC und weitere Klassifikationen, stellt die methodische Vorgehensweise bei der Auswertung der Daten dar und führt eine detaillierte, kritische Analyse der häufigsten Pflegediagnosen und Interventionen anhand von Fallbeispielen durch.
3 Diskussion: Die Diskussion reflektiert die Ergebnisse der Forschungsfragen, setzt sie in Bezug zur Fachliteratur und zur Studie von Rantz und Miller und erörtert kritisch die Stärken und Schwächen der EDV-gestützten Pflegeplanung.
4 Zusammenfassung der Ergebnisse: Dieses Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen, bestätigt die Notwendigkeit einer konsequenten Anpassung von Pflegediagnosen an den Bewohner und unterstreicht die Verantwortung des diplomierten Personals bei der EDV-gestützten Pflegeplanung.
wissenschaftliche Fundiertheit, Pflegeplanung, EDV-basierte Dokumentation, Pflegediagnosen, Pflegeinterventionen, Geriatrie, Transdok, NANDA, NIC, ICNP, ATL, Qualitätsmanagement, Pflegedokumentation, Langzeitpflege.
Die Arbeit befasst sich mit der Qualität und wissenschaftlichen Fundiertheit von Pflegediagnosen und -interventionen in der geriatrischen Langzeitpflege anhand der Pflegedokumentation einer spezifischen Institution.
Die Themenfelder umfassen die EDV-unterstützte Pflegedokumentation, die Anwendung von Pflegediagnostik (insb. NANDA), die Bedeutung von Standardpflegeplanungen sowie die kritische Reflexion des Pflegeprozesses.
Das primäre Ziel ist es, häufige Fehler bei der Erstellung von Pflegeplanungen aufzuzeigen und durch wissenschaftliche Analyse zur Qualitätsverbesserung in der pflegerischen Praxis beizutragen.
Die Methodik basiert auf einer Datenfilterung und Auszählung von Pflegediagnosen über 360 Tage mittels des Programms "Transdok", gefolgt von einer Literaturrecherche und einer formal-inhaltlichen Überprüfung anhand konkreter Pflegeplanungsbeispiele.
Im Hauptteil werden die fünf häufigsten Pflegediagnosen und die dazugehörigen Interventionen detailliert analysiert, auf ihre fachliche Korrektheit geprüft und mit den Vorgaben der internationalen Fachliteratur abgeglichen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe wissenschaftliche Fundiertheit, Pflegeplanung, EDV-basierte Dokumentation, NANDA und geriatrische Langzeitpflege charakterisiert.
Die Arbeit verdeutlicht, dass Standarddiagnosen ohne individuelle Anpassung oft nicht den tatsächlichen Bedürfnissen der Bewohner entsprechen und somit die angestrebte Qualität und Aktivierung in der Pflege verfehlen.
Das System fördert laut der Autorin eine gewisse "Faulheit" durch die Bereitstellung von vorgefertigten Bausteinen und vernachlässigt zudem den letzten, essenziellen Schritt des Pflegeprozesses: die Evaluation.
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