Diplomarbeit, 2007
119 Seiten, Note: 1,7
Die Diplomarbeit untersucht die Neuregelungen der Unternehmenssteuerreform 2008 mit dem Ziel zu überprüfen, ob und inwieweit diese die Rechtsformwahl beeinflussen. Dabei stehen die zwei repräsentativen Gesellschaftsformen OHG und GmbH im Mittelpunkt der Betrachtung. Im Fokus der Arbeit stehen insbesondere die Auswirkungen der Reform auf die Steuerbelastung, die Gewinnverwendung und die Verlustabzugsbeschränkung beider Rechtsformen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Rechtsformen Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften. Dabei werden die Grundzüge der beiden Rechtsformen OHG und GmbH sowie die entscheidungsrelevanten Kriterien für die Rechtsformwahl dargestellt. Anschließend werden die Problemfelder des heutigen deutschen Steuerrechts beleuchtet, die die Notwendigkeit einer Unternehmenssteuerreform begründen.
Im zweiten Kapitel werden die Ziele der Unternehmenssteuerreform 2008 aus Sicht der Regierung dargestellt, insbesondere die Verbesserung der Standortattraktivität Deutschlands, die Besserstellung von Personengesellschaften und die langfristige Sicherung der Staatseinnahmen.
Das dritte Kapitel befasst sich mit der detaillierten Erläuterung der relevanten Neuregelungen der Unternehmenssteuerreform 2008.
Das vierte Kapitel befasst sich mit der Beurteilung der Neuregelungen hinsichtlich des Ziels der Rechtsformneutralität anhand von Zahlenbeispielen und Expertenmeinungen.
Unternehmenssteuerreform 2008, Rechtsformwahl, OHG, GmbH, Thesaurierung, Teileinkünfteverfahren, Zinsschranke, Gewerbesteuer, Verlustabzugsbeschränkung, Rechtsformneutralität.
Eines der Hauptziele der Bundesregierung war die Herstellung von Rechtsformneutralität bei der Besteuerung.
Die Analyse konzentriert sich auf den Vergleich zwischen der Offenen Handelsgesellschaft (OHG) und der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH).
Es handelt sich um eine Neuregelung, die darauf abzielt, nicht entnommene Gewinne bei Personengesellschaften steuerlich zu begünstigen.
Die Reform sah unter anderem den Wegfall der Abziehbarkeit der Gewerbesteuer als Betriebsausgabe vor.
Das Teileinkünfteverfahren wurde als Ersatz für das Halbeinkünfteverfahren eingeführt und betrifft die Besteuerung von Dividenden im Betriebsvermögen.
Die Arbeit beurteilt die Neuregelungen kritisch anhand von Zahlenbeispielen und prüft, inwieweit die steuerliche Belastung tatsächlich angeglichen wurde.
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