Diplomarbeit, 2006
73 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Eventmanagement
2.1 Begriffsbestimmung „Event“
2.2 Eventtypen
2.3 Definitorische Abgrenzung von Mega-Events
2.4 Touristische Bedeutung von Sport-Events
2.5 Befristung
3 Gesellschaftliche Aspekte der Fußballweltmeisterschaft
3.1 Definition Sport
3.2 Die besondere Stellung des Sports in der Gesellschaft
3.3 Die Fußballweltmeisterschaft als Massenunterhaltungsprodukt
3.4 Offizielles Logo und Maskottchen der Fußballweltmeisterschaft 2006
3.5 Die Politik und die Fußballweltmeisterschaft
3.6 Die Fußballweltmeisterschaft als kommunikative Basis
4 Wirtschaftliche Aspekte der Fußballweltmeisterschaft
4.1 Deutsche Wirtschaft als Gewinner der Fußballweltmeisterschaft
4.2 Finanzierung der Fußballweltmeisterschaft
4.3 Die WM-Sponsoren
4.4 Ticketing
4.5 Primärimpulse der Produktion und des Konsums
4.6 Produktions-, Beschäftigungs- und Einkommensauswirkungen
4.7 Infrastrukturentwicklung
4.8 Auswirkungen auf das Preisniveau
5 Bilanz des FIFA Confederations Cup 2005
5.1 Generalprobe in Frankfurt am Main
6 Sportstadt Frankfurt am Main
6.1 „Die kleinste Metropole der Welt“
6.2 Heimliche Sporthauptstadt Frankfurt am Main
6.3 FIFA WM-Stadion Frankfurt am Main
7 Chancen für die Tourismusbranche durch die Fußballweltmeisterschaft 2006
7.1 Zusätzliche Absatzchancen für den Handel
7.2 Zusätzliche Absatzchancen für Reiseveranstalter und Reisebüros
7.3 Zusätzliche Absatzchancen für Hotellerie und Gastronomie
7.3.1 Gastronomie
7.3.2 Hotellerie
7.4 Zusätzliche Absatzchancen für sonstige Absatzhelfer
7.5 Besondere Werbechancen
7.5.1 Offizielles Werbeplakat der Stadt Frankfurt am Main
7.5.2 WM-Wein der Stadt Frankfurt am Main
7.5.3 WM-Gedenkmünzen der Stadt Frankfurt am Main
7.6 Chance zur Gewinnung neuer Kunden bzw. Gäste
8 Risiken für die Tourismusbranche durch die Fussballweltmeisterschaft 2006
8.1 Sicherheitsrisiko
8.2 Bedrohung durch Hooligans
8.3 Gefahr von Terroranschlägen
9 Mögliche positive Auswirkungen auf den Tourismus
9.1 Verbesserung der Infrastruktur
9.1.1 Stadion
9.1.2 Schienenverkehr
9.1.3 Autobahnausbau
9.2 Erhöhung des Bekanntheitsgrades
9.2.1 www.fifawm2006.frankfurt.de
9.3 Imagegewinn für die Region Frankfurt am Main
9.3.1 Hessen – Tooor zur Welt 2006
9.4 Steigerung der Gästeübernachtungen
10 Mögliche negative Auswirkungen auf den Tourismus
10.1 Schaffung von Überkapazitäten
10.2 Zusätzliche Umweltbelastung
11 Fazit
Die Arbeit untersucht die ökonomischen und infrastrukturellen Potenziale, die sich durch die Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaft 2006 für die Stadt Frankfurt am Main ergeben. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse der touristischen Chancen und Risiken, die mit einem solchen Mega-Event verknüpft sind, wobei die Forschungsfrage darauf abzielt, wie positive Einflüsse maximiert und negative Auswirkungen mitigiert werden können.
2.1 Begriffsbestimmung „Event“
Der aus dem Englischen stammende Begriff „Event“ wird im deutschen Sprachgebrauch in vielen Zusammenhängen an Stelle des Wortes Ereignis verwendet. Er hat jedoch auch zahlreiche andere Bedeutungen wie Vorfall, Begebenheit oder Veranstaltung.
Aufgrund der Notwendigkeit das touristische Angebot eines Fremdenverkehrsortes stetig zu erweitern, gelten Events im Tourismus als eines der am schnellsten wachsenden Teilsegmente der touristischen Leistungspalette.1 Die meisten Events sind nicht aus touristischem Anlass entstanden, sie ergänzen jedoch das touristische Angebot, welches üblicherweise aus den natürlichen Faktoren eines Ortes oder einer Destination besteht. Zusammen bilden sie mit der touristischen Infrastruktur die Gesamtheit der „Attraktionen“ des Ortes bzw. einer Destination.2
Freyer versteht unter touristischen Events „speziell inszenierte oder herausgestellte Ereignisse oder Veranstaltungen von begrenzter Dauer mit touristischer Ausstrahlung“. Als Beispiel hierfür kann unter anderem die Fußballweltmeisterschaft genannt werden. Demnach erfüllt ein Event nach Freyer folgende Kriterien:
1. Ein Event ist etwas Einmaliges, Besonderes oder Seltenes.
2. Ein Event ist kurzfristig und damit vergänglich.
3. Ein Event ist künstlich.
In Regionen mit geringen natürlichen Attraktionen erlangen Events, die speziell für touristische Zwecke konzipiert werden, immer mehr an Bedeutung, da dadurch künstliche Anziehungspunkte geschaffen werden, die zum einen als Anziehungspunkt für kulturorientierte Touristen dienen und zum anderen zur Verbesserung der Lebensqualität der einheimischen Bevölkerung beitragen.
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung der Fußballweltmeisterschaft als globales Ereignis und definiert die Fragestellung bezüglich der Auswirkungen auf den Tourismus in Frankfurt am Main.
2 Eventmanagement: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Grundlage, indem es den Begriff „Event“ definiert, verschiedene Typen klassifiziert und Mega-Events von anderen Veranstaltungsformen abgrenzt.
3 Gesellschaftliche Aspekte der Fußballweltmeisterschaft: Hier werden die Rolle des Sports in der Gesellschaft, die Funktion der WM als Massenunterhaltungsprodukt sowie politische und kommunikative Aspekte beleuchtet.
4 Wirtschaftliche Aspekte der Fußballweltmeisterschaft: Der Fokus liegt auf der ökonomischen Bedeutung, den Sponsoring-Strukturen, den Ticketverkäufen und den Infrastrukturmaßnahmen im Vorfeld des Turniers.
5 Bilanz des FIFA Confederations Cup 2005: Das Kapitel reflektiert die Erfahrungen aus dem Confederations Cup als „Generalprobe“ für die WM 2006, insbesondere mit Blick auf die logistische Abwicklung in Frankfurt.
6 Sportstadt Frankfurt am Main: Frankfurt wird als Messe- und Finanzmetropole sowie als Sportstandort mit einer modernen Infrastruktur und einer reichen Sportgeschichte vorgestellt.
7 Chancen für die Tourismusbranche durch die Fußballweltmeisterschaft 2006: Dieser Abschnitt analysiert das wirtschaftliche Potenzial für Handel, Reiseveranstalter, Gastronomie und Hotellerie sowie neue Werbechancen für die Stadt.
8 Risiken für die Tourismusbranche durch die Fussballweltmeisterschaft 2006: Die Risikobewertung fokussiert sich auf Sicherheitsaspekte, die Bedrohung durch Hooligans und die potenzielle Gefahr terroristischer Anschläge.
9 Mögliche positive Auswirkungen auf den Tourismus: Hier werden die langfristigen Vorteile durch Infrastrukturverbesserungen, den Imagegewinn und die Steigerung des Bekanntheitsgrades der Region Frankfurt am Main dargelegt.
10 Mögliche negative Auswirkungen auf den Tourismus: Das Kapitel thematisiert die Gefahr von Überkapazitäten in der Hotellerie sowie die zu erwartende zusätzliche Umwelt- und Verkehrsbelastung.
11 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und unterstreicht, dass die WM ein bedeutendes Potenzial für den Wirtschaftsstandort Frankfurt bietet, sofern strategische Planung und Vorbereitung konsequent umgesetzt werden.
Fußballweltmeisterschaft 2006, Frankfurt am Main, Eventmanagement, Sportmarketing, Tourismusbranche, Mega-Events, FIFA, Infrastruktur, Wirtschaftsimpulse, Sponsoring, Hotellerie, Stadtvermarktung, Sicherheit, Großveranstaltungen, Nachhaltigkeit.
Die Arbeit analysiert die potenziellen Auswirkungen des Mega-Events „Fußballweltmeisterschaft 2006“ auf den Tourismus- und Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main.
Die zentralen Themen umfassen Eventmanagement, gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte von Großereignissen, touristische Chancen und Risiken sowie die infrastrukturelle Vorbereitung Frankfurts.
Ziel ist es, die Chancen und Risiken zu identifizieren, die sich durch die Austragung von WM-Spielen für Frankfurt ergeben, und aufzuzeigen, wie positive Effekte durch gezielte Maßnahmen erreicht werden können.
Es handelt sich um eine deskriptive Arbeit, die auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von vorliegenden Studien, Berichten und Medieninformationen zur WM 2006 basiert.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen des Eventmanagements, die wirtschaftliche Bedeutung des Turniers, die Rolle Frankfurts als Sportstadt sowie eine detaillierte Chancen- und Risiken-Analyse für die lokale Tourismusbranche.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Fußballweltmeisterschaft, Frankfurt am Main, Eventmanagement, Tourismusökonomie, Infrastruktur und Sicherheitsrisiken gekennzeichnet.
Der Cup diente als „Generalprobe“ und ermöglichte es dem Autor, erste Erfahrungen und Mängel in den Bereichen Logistik, Infrastruktur und Sicherheit für den Standort Frankfurt zu identifizieren.
Die Autorin sieht einerseits große Chancen durch steigende Übernachtungszahlen und Investitionen, weist aber auch kritisch auf das Risiko von Überkapazitäten und die Abhängigkeit von einer nachhaltigen Entwicklung nach dem Turnier hin.
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