Diplomarbeit, 2007
152 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Warum e-Testing?
1.3 Fragestellung
1.4 Aufbau
2 Grundlagen
2.1 Begriffsbestimmung
2.2 Bildungstheoretische Sicht
2.3 Theorien und Strategien
2.3.1 Lerntheorien
2.3.2 Lernstrategien
2.3.3 Lehrtheorien
2.3.4 Lehrstrategien
2.4 Methodische Möglichkeiten
2.4.1 Einbindungskonzepte
2.4.2 Ausgewählte Modelle medienbasierter Lernarrangements
2.5 Einfluss auf Wissensmanagement
2.6 Vorteile von e-Testing
2.7 Nachteile von e-Testing
2.8 Fazit
3 Technische Merkmale
3.1 Learning Object (LO)
3.2 Standards
3.3 Fragetypen
3.4 Einsatzszenarien für e-Testing
3.5 Funktionen von e-Testing
3.6 Fazit
4 Vergleiche von e-Testing Tools
4.1 Moodle
4.2 Dynamic PowerTrainer®
4.3 Funktionsvergleich
4.4 Fazit
5 Praxisbeispiele im Vorlesungseinsatz
5.1 General English I
5.1.1 Allgemeines
5.1.2 Entwicklung der e-Testing Module
5.1.3 Pilottest
5.1.4 Absolvieren der e-Testing Module
5.1.5 Auswerten der Testergebnisse
5.2 Content Authoring
5.3 Controlling I
5.4 Informationsdesign
5.5 Fazit
6 ExpertInneninterviews
6.1 Das ExpertInneninterview
6.2 Durchführung
6.3 Auswertung
6.4 Fazit
7 Studierendenbefragung
7.1 Durchführung
7.2 Auswertung
7.3 Fazit
8 Zusammenfassung und Ausblick
8.1 Zusammenfassung
8.2 Ausblick
Die Diplomarbeit untersucht die technischen und didaktischen Anforderungen an e-Testing Module in der Lehre, mit einem besonderen Fokus auf deren Integration in den Vorlesungsablauf an der Fachhochschule CAMPUS 02. Ziel ist es, den Mehrwert von e-Testing für den Kompetenzerwerb sowie für organisatorische Prozesse zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für zukünftige Implementierungen abzuleiten.
2.1 Begriffsbestimmung
Um den Begriff „e-Testing“ zu definieren, werden zu Beginn die beiden Wortteile „e“ und „Testing“ getrennt betracht.
Das „e“ steht dabei für den sehr weitläufigen Begriff „electronic“. Im vorliegenden Kontext ist der Begriff auf die elektronische Datenverarbeitung und die elektronisch gestützten Kommunikationstechnologien beschränkt. Einer der ersten e-Begriffe war das „e-Mail“. Die rasante Ausbreitung dieses Wortes und die damit verbundene Aufnahme in unsere Alltagssprache haben weitere e-Begriffe ins Leben gerufen. E-Banking, e-Business, e-Commerce und nicht zuletzt e-Learning, das Lernen mittels elektronischer Medien, sind nur einige Beispiele dafür [BBS01, S.28ff].
„Testing“ meint im Rahmen dieser Diplomarbeit jegliche Art von Beurteilung und Bewertung. Ein verbreitetes Synonym stellt der Begriff „Assessment“ dar. Baumgartner, Häfele und Maier-Häfele definieren diesen folgendermaßen [BHM02, S.297]: „Assessment ist ein Beurteilungsverfahren, um die Fähigkeiten und Fertigkeiten (Skills) sowie den Wissensstand von Lernenden systematisch zu bewerten.“ Weiters schließt der Begriff „Testing“ Methoden und Verfahren zur Selbstüberprüfung und Selbsteinschätzung, zur gegenseitigen Bewertung von Studierenden innerhalb von Gruppen und Evaluierungen mit ein.
1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Themenwahl, stellt die Forschungsfragen bezüglich der Integration von e-Testing dar und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit.
2 Grundlagen: Hier werden zentrale Lern- und Lehrtheorien sowie methodische Einbindungskonzepte diskutiert, ergänzt um eine Analyse des Einflusses auf das Wissensmanagement sowie die Vor- und Nachteile von e-Testing.
3 Technische Merkmale: Dieses Kapitel erläutert die technischen Aspekte von e-Testing, einschließlich der Bedeutung von Learning Objects, Standards wie SCORM und QTI, verschiedenen Fragetypen sowie typischen Funktionen.
4 Vergleiche von e-Testing Tools: Es folgt eine technische Gegenüberstellung des Open-Source-Systems Moodle und der kommerziellen Software Dynamic PowerTrainer® hinsichtlich ihrer Eignung für den Lehrbetrieb.
5 Praxisbeispiele im Vorlesungseinsatz: Anhand konkreter Lehrveranstaltungen wie „General English I“ wird die praktische Umsetzung und Integration von e-Testing in den Studienalltag am CAMPUS 02 dokumentiert.
6 ExpertInneninterviews: Dieses Kapitel analysiert die Erkenntnisse aus qualitativen Interviews mit Lehrenden und IT-Experten zu deren Erfahrungen und Anforderungen an den Einsatz von e-Testing.
7 Studierendenbefragung: Hier werden die Ergebnisse einer Online-Umfrage unter Studierenden präsentiert, die deren Einstellungen, Erfahrungen und Wünsche bezüglich des e-Testing-Einsatzes widerspiegeln.
8 Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Forschungsergebnisse zusammen und leitet Handlungsempfehlungen für den zukünftigen Einsatz von e-Testing ab.
e-Testing, e-Learning, Moodle, Dynamic PowerTrainer, Wissensmanagement, Didaktik, Kompetenzerwerb, Lernarrangements, Online-Tests, Selbstüberprüfung, Evaluation, Standards, SCORM, QTI, Hochschule.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen und technischen Entwicklung sowie dem Einsatz von e-Testing-Szenarien innerhalb der universitären Lehre am Beispiel der Fachhochschule CAMPUS 02.
Die zentralen Felder umfassen Lern- und Lehrtheorien, technische Standards im e-Learning, den Vergleich spezifischer Autorensysteme (Moodle vs. Dynamic PowerTrainer®) sowie die praktische Integration von Tests in den Vorlesungsalltag.
Das Ziel ist es, Anforderungen an e-Testing zu definieren, die einen nachweisbaren Mehrwert für den Wissenserwerb und die organisatorische Effizienz an Hochschulen bieten.
Die Arbeit kombiniert eine fundierte Literaturrecherche mit empirischen Methoden, namentlich ExpertInneninterviews mit Lehrenden und IT-Verantwortlichen sowie einer breit angelegten Studierendenbefragung.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, technische Merkmale von Testsystemen, einen Tool-Vergleich sowie eine umfangreiche Darstellung und Auswertung von Praxisbeispielen an der Fachhochschule CAMPUS 02.
Wichtige Begriffe sind e-Testing, E-Assessment, Moodle, Kompetenzerwerb, didaktische Integration und Wissensmanagement.
Interaktivität ist laut Autor ein wesentliches Gestaltungsmerkmal elektronischer Lehrsysteme, da sie den aktiven Lernprozess fördert und über die bloße passive Informationsaufnahme hinausgeht.
Der Autor stellt fest, dass der elektronische Einsatz bei beurteilungsrelevanten Klausuren aktuell durch eine unklare rechtliche Situation sowie teilweise eingeschränkte didaktische Möglichkeiten gehemmt wird.
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