Diplomarbeit, 2007
132 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Fragestellung und Zielsetzung
1.3 Struktureller Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen der Markenführung
2.1 Ganzheitliche Definition des Markenbegriffs
2.1.1 Das Markenverständnis innerhalb dieser Arbeit
2.2 Der Entstehungsprozess einer Marke
2.3 Die beiden Ebenen einer Marke
2.4 Der Mehrwert einer starken Marke
2.4.1 Aus Anbietersicht
2.4.2 Aus Nachfragersicht
2.5 Die Ziele der Markenführung
2.6 Markenarten
2.6.1 Konsumgütermarken
2.6.2 Investitionsgütermarken
2.6.3 Dienstleistungsmarken
2.6.4 Der Mensch als Marke
2.7 Markenallianzen
2.7.1 Co – Branding
2.7.2 Ingredient Branding
3 Die Sportbranche
3.1 Sportselbstorganisation
3.2 Staat und Sportförderung
3.3 Markt und Sportwettbewerb
3.4 Entwicklungstendenzen innerhalb der Sportbranche
3.5 Leistungen der Sportbranche
4 Empirische Analyse zur Markenbildung in der Sportbranche
4.1 Definition des Begriffs „Sportmarke“
4.2 Untersuchungsziel
4.3 Untersuchungsdesign
4.4 Durchführung der Untersuchung
4.5 Ergebnisse der Untersuchung
4.6 Diskussion der Ergebnisse
5 Systematisierung der Sportmarken
5.1 Differenzierung nach der Art der erbrachten Leistung
5.2 Differenzierung nach der Art der Markierung
5.3 Differenzierung nach der geografischen Reichweite
5.4 Differenzierung nach der Zielsetzung der Organisation
5.5 Differenzierung nach der verbraucherbezogenen Reichweite
5.6 Differenzierung nach dem Bezug zum Sport
6 Strategische Bedeutung der Markenführung für Organisationen der Sportbranche
6.1 Sportmarken im engeren Sinne
6.1.1 Sportler
6.1.2 Gemeinnützige Sportvereine
6.1.3 Profisportclubs
6.1.4 Gemeinnützige Sportverbände
6.1.5 Professionelle Sportligen
6.1.6 Sportevents
6.2 Sportmarken im weiteren Sinne
6.2.1 Sportartikelhersteller
6.2.2 Sportfachhandel
6.2.3 Sportarenen
6.2.4 Sportmedien
6.3 Auswirkungen der Entwicklungstendenzen innerhalb der Sportbranche auf die Sportmarkenführung
7 Sportmarken - Allianzen
7.1 Innerhalb der Sportmarken im engeren Sinne
7.2 Innerhalb der Sportmarken im weiteren Sinne
7.3 Zwischen Sportmarken im engeren und Sportmarken im weiteren Sinne
7.4 Zwischen Sportmarken und Nicht-Sportmarken
8 Fazit
Die Diplomarbeit hat zum Ziel, auf Basis des „Drei-Sportsektoren-Modells“ eine ganzheitliche Sportmarkendiskussion zu etablieren. Sie untersucht, wie sich Sportmarken exakt definieren und abgrenzen lassen, welche strategische Bedeutung Markenführung für die verschiedenen Ebenen der Sportbranche hat und wie Sportmarken durch gezielte Markenallianzen Synergieeffekte erzielen können.
6.1.3 Profisportclubs
Erfolgreiches Handeln von Profisportvereinen ist eng an die Herausforderung gebunden, sowohl wirtschaftlichen als auch sportlichen Erfolg zu vereinbaren. Diese beiden Faktoren hängen jedoch in der Regel voneinander ab. Ein Ziel der Profisportclubs besteht darin, diese Abhängigkeit zu verringern, um somit Umsätze losgelöst vom sportlichen Erfolg generieren zu können und ein völliges Einbrechen der Umsätze während einer sportlich weniger erfolgreichen Saison zu verhindern. Dieses Ziel kann mit Hilfe der gezielten Markenbildung unterstützt werden. Diverse Profisportclubs kämpfen alleine in Deutschland nicht nur regional um die Gunst von Fans und Sponsoren. Auf Grund dieser Konkurrenzsituation sind die Clubs gezwungen sich ein eigenes Profil zu verschaffen. Eine starke Marke versetzt den Club leichter in die Lage Fans zu einem Konsumverhalten zu bewegen.
Dadurch kann eine Optimierung der Kosten- und Erlösstruktur erreicht werden. Die Investitionen in den Markenaufbau können dabei als Kundenbindungsmaßnahme verstanden werden, der schwerpunktmäßig die Aufgabe zukommt, die vorhandene emotionale Bindung der verschiedenen Interessengruppen an einen Profisportclub ständig neu zu aktivieren. Dies lässt sich besonders durch den Transfer der Marke zu den Sponsoren, auf Merchandisingartikel und auf neue Geschäftsfelder realisieren.
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz der Markenführung in gesättigten Märkten und definiert die Ziele der Arbeit, insbesondere die Entwicklung einer Sportmarkendiskussion.
2 Grundlagen der Markenführung: Dieses Kapitel gibt einen betriebswirtschaftlichen Überblick über Markenführung, Markenentstehung und Markenallianzen.
3 Die Sportbranche: Der Abschnitt erläutert die Sektoren der Sportbranche (Sportselbstorganisation, Staat, Markt) und deren Leistungsangebote.
4 Empirische Analyse zur Markenbildung in der Sportbranche: Hier wird der Begriff „Sportmarke“ definiert und anhand einer Befragung zu Markenbekanntheit und Assoziationen empirisch untersucht.
5 Systematisierung der Sportmarken: Basierend auf den vorherigen Erkenntnissen werden verschiedene Merkmale zur Differenzierung und Kategorisierung von Sportmarken herausgearbeitet.
6 Strategische Bedeutung der Markenführung für Organisationen der Sportbranche: Dieses Kapitel analysiert, warum und wie verschiedene Ebenen der Sportbranche strategische Markenführung gezielt einsetzen.
7 Sportmarken - Allianzen: Es wird ein Modell zur Darstellung von Interaktionen und Kooperationsformen zwischen verschiedenen Sportmarken vorgestellt.
8 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen im Bereich der Sportmarken.
Markenführung, Sportmarke, Sportmarketing, Markenallianzen, Co-Branding, Ingredient Branding, Drei-Sportsektoren-Modell, Markenbekanntheit, Sportbranche, Sportvereine, Profisportclubs, Sponsoring, Sportevents, Markenidentität, Markenwert.
Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Bedeutung von Markenführung und Markenallianzen innerhalb der Sportbranche.
Zentrale Themen sind die Definition und Systematisierung von Sportmarken, die Rolle der Markenführung in verschiedenen Sportsektoren und die Analyse von Kooperationsformen wie Co-Branding.
Das Hauptziel ist die Entwicklung einer ganzheitlichen Sportmarkendiskussion auf Basis des „Drei-Sportsektoren-Modells“, um die Interaktion zwischen verschiedenen Ebenen der Sportmarken zu analysieren.
Die Arbeit kombiniert theoretische Herleitungen aus der Markenführungsliteratur mit einer eigenen empirischen Untersuchung (schriftliche Befragung von drei Probandengruppen) zur Markenbekanntheit und Assoziationsbildung.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Markenführung, die Analyse der Sportbranche, eine empirische Untersuchung zur Sportmarkenbildung, die Systematisierung der Sportmarken sowie die detaillierte Betrachtung ihrer strategischen Bedeutung und Kooperationsformen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Markenführung, Sportmarke, Sportmarken-Allianzen, Drei-Sportsektoren-Modell und Markenidentität charakterisiert.
Diese Unterscheidung ist notwendig, um Marken, die Sport direkt „produzieren“ (z.B. Clubs, Sportler, Events), von solchen abzugrenzen, deren Leistungen im Umfeld des Sports zur Ausübung oder Verbreitung notwendig sind (z.B. Sportartikelhersteller, Sportmedien).
Die empirische Untersuchung dient der Überprüfung der theoretisch definierten Kriterien für eine Sportmarke. Sie zeigt den Zusammenhang zwischen der Bekanntheit einer Organisation und ihrer Fähigkeit, spezifische sportbezogene Vorstellungsbilder in den Köpfen der Konsumenten hervorzurufen.
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