Diplomarbeit, 2007
120 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung und Motivation
2 State-of-the-Art
3 Das Framework
3.1 Präsentation
3.2 Anwendungsfälle
3.3 Korrespondenzberechnung
3.4 Datenbank
4 Praktische Anwendungsfälle
4.1 Kontext eines Anwendungsfalles
4.2 Ausgewählte Anwendungsfälle
4.2.1 Global Tracks
4.2.2 Bug Tracing
4.2.3 Dependency Analysis
4.2.4 Day Flies
4.3 Weitere Anwendungsfälle
4.3.1 Stable/Instable Model Elements
4.3.2 Growth Analysis
4.3.3 Revision Degree
4.3.4 Undone Changes
4.3.5 Simultaneous vs. Subsequent Changes
5 Evaluierung
5.1 Empirische Studie
5.1.1 Allgemeines
5.1.2 Phase 1: Bekannte Historie
5.1.3 Phase 2: Fremde Historie
5.1.4 Persönliche Beurteilung der technischen Lösung
5.2 Performanz
5.3 Speicherverbrauch
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit befasst sich mit der Nachverfolgbarkeit von Modellelementen in Versionshistorien von Software-Systemen, um die Evolution von Modellen besser analysieren und nachvollziehen zu können. Ziel ist die Entwicklung eines Frameworks, das auf der Basis von Differenzwerkzeugen verschiedene Analysemöglichkeiten bietet und eine praktische Visualisierung der Historie ermöglicht.
4.2.1 Global Tracks
Der Grundgedanke des ersten Anwendungsfalles ist es, einzelne Modellelemente innerhalb der Historie nachverfolgen bzw. wiederfinden zu können. Es stellt sich die Frage, welche Modellelemente in der Historie dasselbe Element repräsentieren und wie sich dieses im Laufe der Evolution entwickelt hat. Die Nachverfolgbarkeit wird mit Hilfe globaler Stränge (siehe Definition 1) realisiert. Aufgrund der Tatsache, dass das Potential einer Historienanalyse sehr stark von den gefundenen Unterschieden respektive Gemeinsamkeiten zweier Versionen abhängt, ist die erfolgreiche Durchführung dieses Anwendungsfalles obligatorisch für die Umsetzung weiterer Anwendungsfälle. Aus diesem Grund soll zusätzlich Wert auf eine Wieder- bzw. Weiterverwendbarkeit der hier erzielten Erkenntnisse gelegt werden.
Einleitung und Motivation: Einführung in die Problematik fehlender Nachverfolgbarkeit bei der Evolution von Modellen in der Software-Entwicklung.
State-of-the-Art: Übersicht über bestehende Literatur und Ansätze zur Analyse von Software-Historien und Modell-Evolution.
Das Framework: Detaillierte Vorstellung der vier Schichten des Frameworks (Präsentation, Anwendungsfälle, Korrespondenzberechnung, Datenbank).
Praktische Anwendungsfälle: Beschreibung der verschiedenen Analysemöglichkeiten innerhalb des Frameworks, unterteilt in primäre und sekundäre Anwendungsfälle.
Evaluierung: Analyse und Diskussion der Ergebnisse einer empirischen Studie zur Praxistauglichkeit des Prototypen sowie Messungen zur Performanz.
Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der Arbeit und Diskussion zukünftiger Entwicklungsmöglichkeiten sowie technischer Erweiterungen.
Software-Evolution, Modellbasierte Software-Entwicklung, Versionshistorie, Nachverfolgbarkeit, Traceability, Eclipse IDE, Modell-Differenzierung, SiDiff, Anwendungsfälle, Anwenderakzeptanz, empirische Studie, UML, Framework, Datenbankschema, Software-Wartung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, Modellelemente in Versionshistorien von Software-Modellen nachverfolgbar zu machen, um die Evolution von Software-Systemen besser analysieren zu können.
Die zentralen Felder sind die modellbasierte Software-Entwicklung (MDE), die Analyse von Software-Evolution, die automatische Korrespondenzberechnung zwischen Modellversionen und deren Visualisierung.
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines generischen Frameworks, das es ermöglicht, Historien von Modellen zu erfassen, sie aus verschiedenen Fragestellungen heraus zu analysieren und die Ergebnisse dem Anwender interaktiv zu visualisieren.
Es wird ein Framework mit einer 4-Schichten-Architektur entworfen, das auf dem SiDiff-Ansatz für die Korrespondenzberechnung basiert. Zudem wird eine empirische Studie durchgeführt, um die Praxistauglichkeit zu validieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des technischen Frameworks, die Definition von neun spezifischen Anwendungsfällen zur Analyse, die praktische Umsetzung als Eclipse Plug-in und die Evaluierung anhand einer empirischen Studie.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Modell-Evolution, Traceability, SiDiff, Anwendungsfälle (Use Cases), Eclipse IDE und Software-Historie.
Global Tracks bildet die Basis für viele andere Analysen, da er darauf abzielt, über die gesamte Historie hinweg identische Modellelemente in verschiedenen Versionen miteinander zu verknüpfen und deren Entwicklung zu verfolgen.
Die Datenbank dient zur persistenten Speicherung der berechneten Korrespondenzen und Analyseergebnisse, um diese nachhaltig verfügbar zu machen, redundante Berechnungen zu vermeiden und SQL für komplexe Abfragen nutzen zu können.
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