Diplomarbeit, 2002
95 Seiten, Note: 1,2
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung und Ausgangssituation
1.2 Zielsetzung der Diplomarbeit
1.3 Aufbau der Diplomarbeit
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 Wertorientierte Unternehmensführung
2.1.1 Entwicklung und Begriffsbestimmung wertorientierter Unternehmensführung
2.1.2 Die Shareholder- und Stakeholder-Diskussion als normative Dimension der wertorientierten Unternehmensführung
2.1.3 Die Auswahl wertsteigernder Strategien als Kern der strategischen Ebene
2.1.4 Die Kernelemente auf der operativen Ebene
2.1.5 Die wertorientierte Unternehmensführung als zukunftsträchtiges Führungskonzept
2.2 Das Modell der Balanced Scorecard
2.2.1 Grundgedanken der Balanced Scorecard zur Strategieimplementierung
2.2.2 Die Perspektiven der Balanced Scorecard
2.2.2.1 Finanzperspektive
2.2.2.2 Kundenperspektive
2.2.2.3 Prozessperspektive
2.2.2.4 Lern- und Entwicklungsperspektive
2.2.3 Ursache- und Wirkungsbeziehungen der Perspektiven
2.2.4 Konzeption einer Balanced Scorecard
2.2.5 Implementierung einer Balanced Scorecard
2.3 Zusammenführung der Balanced Scorecard mit der wertorientierten Unternehmensführung
2.3.1 Die Ebene des Managements
2.3.2 Die Zielsetzungen der Konzepte
2.3.3 Die Verknüpfung der Inhalte
3 PILOTIERUNG DER WERTORIENTIERTEN UNTERNEHMENSFÜHRUNG UND ENTWICKLUNG DER BALANCED SCORECARD
3.1 Wertorientierte Unternehmensführung bei der DaimlerChrysler AG
3.1.1 Die DaimlerChrysler AG
3.1.2 Verankerung und Ausprägung der wertorientierten Unternehmensführung bei der DaimlerChrysler AG
3.1.3 Eckpfeiler der wertorientierten Unternehmensführung bei der DaimlerChrysler AG
3.1.4 Historische Meilensteine der Implementierung wertorientierter Unternehmensführung
3.1.5 Der Werttreiberprozess als wesentliches Element des Value Based Management bei der DaimlerChrysler AG
3.1.6 Der Implementierungsprozess
3.1.7 Implementierungsstand der wertorientierten Unternehmensführung bei der DaimlerChrysler AG
3.2 Implementierung der wertorientierten Unternehmensführung im Mercedes-Benz Classic Center
3.2.1 Das Mercedes-Benz Classic Center
3.2.1.1 Die Organisation DaimlerChrysler Classic
3.2.1.2 Aufgabenstellung des Mercedes-Benz Classic Centers
3.2.1.3 Geschäftsbereiche des Mercedes-Benz Classic Centers
3.2.2 Der Implementierungsprozess der wertorientierten Unternehmensführung im Mercedes-Benz Classic Center
3.3 Identifikation und Konkretisierung der Werttreiber des Mercedes-Benz Classic Centers
3.3.1 Identifikationsprozess der Werttreiber
3.3.1.1 Aus Financial Decomposition
3.3.1.2 Aus Strategieerarbeitung
3.3.1.3 Aus Prozessanalyse
3.3.1.4 Priorisierung der Werttreiber und Festlegung der Perspektiven
3.3.2 Konkretisierung der Werttreiber des Mercedes-Benz Classic Centers
3.3.2.1 Kennzahlen der Mitarbeiterperspektive
3.3.2.2 Kennzahlen der Finanzperspektive
3.3.2.3 Kennzahlen der Prozessperspektive
3.3.2.4 Kennzahlen der Kunde- / Marktperspektive
3.3.2.5 Daraus resultierende Projekte
3.4 Steuerung der Werttreiber und Ausgestaltung der Balanced Scorecard
3.4.1 Einbindung in den Strategieprozess
3.4.2 Visualisierung der Balanced Scorecard
3.4.3 Kommunikation
4 KRITISCHE WÜRDIGUNG UND AUSBLICK
Die Diplomarbeit hat zum Ziel, den Entwicklungsprozess der Balanced Scorecard (BSC) im Kontext des Value Based Management (VBM) zu analysieren und ein integriertes Framework für die Praxis zu konzipieren. Die Arbeit untersucht, wie diese beiden Konzepte verknüpft werden können, um eine nachhaltige Unternehmenswertsteigerung durch effiziente Strategieumsetzung und konsistente Steuerung zu erreichen, und wendet dies anhand eines Pilotprojekts beim Mercedes-Benz Classic Center an.
2.2.4 Konzeption einer Balanced Scorecard
Die Balanced Scorecard ermöglicht dem Unternehmen eine ganzheitliche Ausrichtung und „erfüllt aus konzeptioneller Sicht viele der an moderne Performance Management Systeme gestellten Anforderungen“. Genauso wichtig wie die letztlich erarbeitete Balanced Scorecard ist der Prozess der Konzeption, da der Aufbau sehr kommunikationsintensiv ist. Dieser Prozess erfordert Fingerspitzengefühl, denn „Fehler und Mängel beim Aufbau der BSC lassen sich später auch durch motiviertes Leben des Konzeptes im Geschäftsalltag nicht mehr ausgleichen und provozieren Fehlentscheidungen und Unzufriedenheit bei Mitarbeitern und Management“.
Ausgangspunkt ist die Vision, von der die strategischen Themen abgeleitet werden, die in ihrer Gesamtheit wiederum die Strategie bilden. Diese strategischen Themen bestimmen die Auswahl der Perspektiven und können sich über mehrere Perspektiven ausdehnen. Sind die Dimensionen und Themen definiert, so können strategische Ziele abgeleitet werden, für welche kritische Erfolgsfaktoren identifiziert werden. Diese kritischen Erfolgsfaktoren werden in Form von Messgrößen konkretisiert. Die strategische Zielgröße ist jener Wert, der für eine Messgröße im Rahmen einer zeitlichen Frist angestrebt wird. Für den Aufbau empfehlen Robert S. Kaplan und David P. Norton folgenden Prozessablauf:
1. Klärung und Herunterbrechen von Vision und Strategie
2. Kommunizieren und Verknüpfen von strategischen Zielen und Maßnahmen
3. Planung, Festlegen von Zielen und Abstimmung strategischer Initiativen
4. Verbesserung von strategischem Feedback und Lernen
1 EINLEITUNG: Das Kapitel definiert das Problem der Unternehmenssteuerung in komplexen Systemen und steckt den Rahmen für die Implementierung der Balanced Scorecard als Instrument zur Wertsteigerung ab.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieser Teil erarbeitet die konzeptionellen Grundlagen des Value Based Management sowie des Modells der Balanced Scorecard und stellt die theoretische Basis für deren Zusammenführung bereit.
3 PILOTIERUNG DER WERTORIENTIERTEN UNTERNEHMENSFÜHRUNG UND ENTWICKLUNG DER BALANCED SCORECARD: Dieses umfangreiche Hauptkapitel analysiert die Umsetzung der Konzepte bei der DaimlerChrysler AG und detailliert den praktischen Implementierungsprozess beim Mercedes-Benz Classic Center.
4 KRITISCHE WÜRDIGUNG UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt die ideale Ergänzung der beiden Instrumente und gibt einen Ausblick auf notwendige strategische Reviews in veränderlichen Umfeldern.
Value Based Management, Balanced Scorecard, Unternehmensführung, Strategieimplementierung, Werttreiber, Performance Measurement, Mercedes-Benz Classic Center, Unternehmenswert, Shareholder Value, Stakeholder, Strategie, Kennzahlen, Controlling, Prozessmanagement, Wertsteigerung
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Verknüpfung von Value Based Management und der Balanced Scorecard, um ein integriertes Framework zur wertorientierten Unternehmensführung zu schaffen.
Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretische Fundierung beider Konzepte, die Ableitung von Werttreibern, die strategische Ausrichtung von Geschäftseinheiten und die praktische Implementierung von Messsystemen.
Das Ziel ist es, einen integrierten Prozess zu beschreiben, der die Elemente des Value Based Management, der Balanced Scorecard und der Strategielehre verbindet, um die Wertsteigerung in der betrieblichen Praxis effektiv zu steuern.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer qualitativen Einzelfallstudie (Pilotprojekt) beim Mercedes-Benz Classic Center, inklusive der Anwendung von Methoden wie der Financial Decomposition und der Nutzwertanalyse.
Im Hauptteil wird detailliert dargestellt, wie die DaimlerChrysler AG Wertorientierung implementiert hat und wie darauf aufbauend im Mercedes-Benz Classic Center Werttreiber identifiziert, priorisiert und in eine Balanced Scorecard überführt wurden.
Wichtige Begriffe sind Value Based Management, Balanced Scorecard, Werttreiber, Strategieimplementierung, Performance Measurement und Unternehmenswertsteigerung.
Der Erfolg wird durch ein spezifisches Kennzahlensystem (die Balanced Scorecard des Classic Centers) gemessen, das fünf Perspektiven umfasst (Mitarbeiter, Finanzen, Prozesse, Kunde/Markt und Projekte).
Es dient als strategisches Fundament für das Mercedes-Benz Classic Center, aus dem die strategischen Stoßrichtungen und die darauf basierenden Kennzahlen der Scorecard abgeleitet wurden.
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