Diplomarbeit, 2007
109 Seiten, Note: 1,0
1.0 Einleitung
2.0 REIT als eigenständige Asset-Klasse
2.1 Rendite/Risiko-Positionierung des REIT
2.2 Asset-Klasse REIT
3.0 REITs: Entwicklung und Typen
3.1 Die Entwicklung der US-REITs
3.2 Globale REIT-Regmies und ähnliche Konstrukte
3.3 REIT-Typen
4.0 Der REIT als börsenfähige Gesellschaft
4.1 Der Weg zum REIT
4.2 Notierungsstrategie
5.0 Bewertung und Kennzahlen von REITs
5.1 Funds From Operations
5.2 Net Asset Value
5.3 Dividendenrendite
6.0 Darstellung des Analyseprofils
7.0 Bewertung des G-REIT auf Grundlage ausgewählter REIT-Regimes
7.1 USA
7.1.1 Ausgestaltung der US-REITs
7.1.2 Auswertung der Peergroup Darstellung und Erläuterung der empirischen Ergebnisse
7.1.3 Bewertung der Peergroup Funds From Operations als länderspezifische Kennzahl
7.2 Europa
7.2.1 Ausgestaltung der ausgewählten EU-REITs
7.2.2 Auswertung der Peergroup Darstellung und Erläuterung der empirischen Ergebnisse
7.2.3 Bewertung der Peergroup Net Asset Value als länderspezifische Kennzahl
8.0 Mögliche Konsequenzen für den G-REIT
8.1 Investorenerwartungen
8.2 Berechnung der Portfoliorendite über die einzelnen Sektoren
8.2.1 Erläuterung des Berechnungsmodells
8.2.2. Darstellung der berechneten Portfoliorendite
8.3. Weitere mögliche Konsequenzen für den G-REIT
8.3.1 Sektorale Verteilung
8.3.2 Mögliche Wettbewerbsverschlechterung durch Ausnahme von Wohnimmobilien-REITs
8.3.3 Anpassung des Net Asset Value
8.3.4 Notierung im Prime Standard
8.3.5 Publikationsverhalten
9.0 Schlussbetrachtung
Die Diplomarbeit untersucht die Bewertung des G-REIT (Real Estate Investment Trust) in Deutschland, indem sie diesen mit internationalen REIT-Regimes vergleicht. Ziel ist es, erste Entwicklungstendenzen für den deutschen REIT zu prognostizieren, Rendite-Anforderungen abzuleiten und Konsequenzen für Initiatoren und Investoren aufzuzeigen.
2.1 Rendite/Risiko-Positionierung des REIT
Um den REIT weiterführend zu bestimmen, ist eine Rendite/Risiko-Betrachtung notwendig, da in seiner Eigenschaft als Investmentvehikel die zwei Parameter Rendite und Risiko von großer Bedeutung für die Portfoliozusammensetzung bzw. Anlageentscheidung des Investors sind. Vor allem seit dem sich Immobilieninvestitionsentscheidungen immer stärker an den Erfordernissen der Kapitalmärkte orientieren, ist ein risiko- und ertragsorientierter Investmentansatz unabdingbar geworden.
Generell lässt sich dabei zwischen den drei Investitionsstilen Core, Value Added und Opportunistic unterscheiden, wonach jeder Stil ein anderes Verhältnis von Rendite zu Risiko darstellt (siehe Abb. 1).
Der „Core“-Investmentansatz bildet das niedrigste Risiko/Rendite-Verhältnis ab. Im Gegensatz dazu ist der opportunistische Ansatz mit dem höchsten Verhältnis behaftet. Beispiele für Core-Investments sind die Direkte Immobilienanlage oder offene Immobilienpublikumsfonds. Anleger die die „Opportunistic“-Strategie verfolgen, investieren dagegen zum Beispiel in spekulative Private-Equity-Fonds.
Dementsprechend gilt: Je höher das Risiko, desto höher auch die Rendite bzw. die Renditeanforderung.
1.0 Einleitung: Beschreibt die Einführung des REIT-Gesetzes in Deutschland und den Kontext für die Belebung des Immobilienmarktes.
2.0 REIT als eigenständige Asset-Klasse: Definiert den REIT und ordnet ihn hinsichtlich Rendite-Risiko-Profil und Asset-Klassen-Kriterien ein.
3.0 REITs: Entwicklung und Typen: Analysiert die historische Entwicklung in den USA sowie die globale Verbreitung und verschiedene REIT-Typen.
4.0 Der REIT als börsenfähige Gesellschaft: Erläutert den Börsengang und die Notierungsstrategien für REITs.
5.0 Bewertung und Kennzahlen von REITs: Erklärt die zentralen Kennzahlen FFO, NAV und Dividendenrendite für die REIT-Analyse.
6.0 Darstellung des Analyseprofils: Definiert die Filterkriterien zur Erstellung einer vergleichbaren Peergroup aus internationalen REITs.
7.0 Bewertung des G-REIT auf Grundlage ausgewählter REIT-Regimes: Führt die empirische Untersuchung für den US-amerikanischen und europäischen Markt durch.
8.0 Mögliche Konsequenzen für den G-REIT: Leitet Investorenerwartungen ab und berechnet notwendige Portfoliorenditen zur Ableitung weiterer Konsequenzen.
9.0 Schlussbetrachtung: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Zukunftsperspektiven des deutschen REIT-Marktes.
Real Estate Investment Trust, G-REIT, Kapitalmarkt, Immobilien, Investmentvehikel, Rendite, Risiko, Bewertungsverfahren, Kennzahlen, Funds From Operations, Net Asset Value, Dividendenrendite, Portfoliomanagement, Börsengang, Investorenerwartungen
Die Arbeit analysiert das neue Investmentvehikel G-REIT in Deutschland, vergleicht es mit internationalen Standards und bewertet dessen Entwicklungspotenziale sowie Anforderungen.
Im Fokus stehen die Bewertung von REITs anhand internationaler Kennzahlen, die regulatorischen Rahmenbedingungen sowie die Erwartungen von Investoren an das Portfolio.
Das Ziel besteht darin, durch die Analyse ausgewählter internationaler REIT-Regimes Erkenntnisse zu gewinnen, um die Marktentwicklung des deutschen G-REIT zu prognostizieren und Handlungsempfehlungen zu geben.
Es erfolgt eine empirische Untersuchung, bei der internationale REIT-Datensätze nach strengen deutschen Filterkriterien bereinigt werden, um eine Peergroup zu bilden und diese mittels Kennzahlen zu bewerten.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Vorstellung des Analyseprofils, die empirische Bewertung von US- und EU-REITs sowie die Ableitung von Konsequenzen für den G-REIT.
Zentrale Begriffe sind Real Estate Investment Trust (REIT), Kapitalmarkt, Bewertungsverfahren (wie FFO und NAV), Portfoliomanagement und Rendite-Anforderungen.
Das "Vor-REIT" bezeichnet die Übergangsphase, in der sich eine Immobilien-AG auf die gesetzlichen Anforderungen des REIT-Gesetzes vorbereiten muss, bevor die endgültige Börsenzulassung erfolgt.
Investoren im Bereich REITs bevorzugen einen klaren sektoralen Fokus, da Spezialisierung auf eine Immobiliennutzungsart in der Praxis oft als wichtiger erachtet wird als eine zu breite geografische Diversifizierung.
Overheadkosten sind für die Berechnung der notwendigen Nettorendite essenziell, da sie unabhängig vom operativen Geschäft anfallen und die liquiden Erträge eines REIT-Portfolios belasten.
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