Diplomarbeit, 2007
154 Seiten, Note: 1,0
1. Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Wissenschaftliche Fragestellung
1.3 Aufbau der Diplomarbeit
1.4 Daten und Forschungsmethode
2. Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit
2.1 Unternehmensprofil
2.2 Die GTZ in Südafrika
2.3 Das Programm TRANSFORM
2.4 Das Pro-Poor Growth-Konzept
3. Community-Based Natural Resource Management
3.1 Ursprung und Bedeutung des CBNRM-Ansatzes
3.2 CBNRM in Südafrika
3.2.1 Beteiligung der Community
3.2.2 Dezentralisierung
3.3 Die Komponenten von CBNRM
3.3.1 Livelihoods
3.3.2 Natural Resource Base
3.3.3 Governance
3.4 Probleme und Herausforderungen
3.5 Abschließende Betrachtung
4. Das Untersuchungsgebiet
4.1 Das Projektgebiet Abe Bailey
4.1.1 Lage
4.1.2 Schwerpunkt
4.1.3 Bevölkerungsstruktur
4.1.4 Statistiken
4.2 Das Projektgebiet Sireletsa Somarela
4.2.1 Lage
4.2.2 Schwerpunkt
4.2.3 Bevölkerungsstruktur
4.2.4 Statistiken
5. Wirkungsmonitoring in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit
5.1 Theoretischer Rahmen
5.1.1 Zielvereinbarungen
5.1.2 Wirkungsbereiche
5.1.3 Wirkungshypothesen
5.1.4 Indikatoren
5.1.5 Erhebungsmethoden
5.1.6 Auswertung und Beurteilung der Ergebnisse
5.1.7 Abschließende Betrachtung
5.2 Participatory Monitoring
5.3 Praktischer Rahmen
5.3.1 Zielvereinbarungen der Projekte
5.3.2 Wirkungsbereiche
5.3.3 Wirkungshypothesen
5.3.4 Indikatoren
5.3.5 Erhebungsmethoden
5.4 Auswertung und Beurteilung der Ergebnisse
5.4.1 Befragung im Projekt Abe Bailey
5.4.2 Befragung im Projekt Sireletsa Somarela
5.4.3 Befragung in Khutsong
5.5 Ausblick
6. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Wirkungsmonitoring als Instrument der Erfolgskontrolle in Programmen zur Verbesserung der kommunalen Lebensbedingungen, mit einem speziellen Fokus auf dem Community-Based Natural Resource Management (CBNRM) in südafrikanischen Gemeinden. Ziel ist es, das Monitoringsystem als Werkzeug zur Messung von Projekterfolgen in der Entwicklungszusammenarbeit zu bewerten.
3.3.1 Livelihoods
„A Livelihood comprises the capabilities, assets and activities required for a means of living. A livelihood is sustainable when it can cope with and recover from stresses and shocks and maintain or enhance its capabilities and assets both now and in the future, while not undermining the natural resource base.” (DFID 2000: 1; CARNEY et al. 1999: 4; FARRINGTON et al. 1999: 3).
Diese Definition verdeutlicht einen der großen Unterschiede zwischen CBNRM und anderen Ansätzen beim natürlichen Ressourcenschutz, nämlich der Fokus auf den Lebensunterhalt (im Folgenden aus Gründen der Stringenz und des internationalen Sprachgebrauchs Livelihood genannt) der lokalen Bevölkerung und die Vielfalt von Strategien, Gelegenheiten und Ressourcen, aus denen sich ein solcher Livelihood zusammensetzt (vgl. FABRICIUS 2004: 28). Begrifflich beschreibt Livelihoods die Mittel, Tätigkeiten, Ansprüche und Vermögen, mit denen Menschen ihren Lebensunterhalt bestreiten (vgl. CARNEY et al. 1999: 14).
Bei CBNRM geht es darum, der lokalen Bevölkerung so viele Livelihood-Optionen wie möglich zu eröffnen. Flexibilität soll beibehalten und Fokussierung auf nur eine Einkommensquelle oder Livelihood-Strategie soll vermieden werden. Es geht also um eine Diversifikation des Lebensunterhalts (vgl. FABRICIUS 2004: 28). Eines der Fundamente des ländlichen Lebensunterhalts sind natürliche Ressourcen, die durch CBNRM-Projekte nachhaltig genutzt und verwaltet werden sollen. Livelihood-Strategien, die von natürlichen Ressourcen abhängig sind, schließen sowohl Subsistenzwirtschaft als auch kommerzielle Bewirtschaftung von natürlichen Ressourcen ein. Getreideanbau und Viehhaltung sind andere wichtige Strategien, den Lebensunterhalt zu verdienen, die vom Management der natürlichen Ressourcen durch CBNRM abhängig sind. Zusätzlich zu den materiellen Leistungen verbessert die erfolgreiche Durchführung von CBNRM den Lebensunterhalt der Bevölkerung in dem Sinne, dass Personen ihre Würde wiedererlangen und persönliche Werte auf individueller, Haushalts- und Gemeindeebene entwickeln (vgl. TURNER 2004: 46).
1. Einführung: Definition des Ziels der Arbeit, die Wirkungsmonitoring als Instrument der Erfolgskontrolle darstellt und als Fallstudie evaluiert.
2. Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit: Vorstellung des Unternehmensprofils der GTZ sowie des Programms TRANSFORM und des Pro-Poor Growth-Konzepts.
3. Community-Based Natural Resource Management: Detaillierte Untersuchung des CBNRM-Ansatzes, seiner Komponenten Livelihoods, Natural Resource Base und Governance sowie der Herausforderungen bei der Implementierung.
4. Das Untersuchungsgebiet: Detaillierte Vorstellung der Projektgebiete Abe Bailey und Sireletsa Somarela inklusive Lage, Schwerpunkt und sozioökonomischer Daten.
5. Wirkungsmonitoring in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit: Zentrale Analyse des theoretischen Rahmens, der Methodik des Wirkungsmonitorings sowie praktischer Ergebnisse aus den Pilotprojekten.
6. Fazit: Abschließende Bewertung der Ergebnisse aus den Fallstudien und der Anwendung des Monitoringsystems als Instrument zur Erfolgskontrolle.
Wirkungsmonitoring, Erfolgskontrolle, CBNRM, Südafrika, Livelihoods, TRANSFORM, Entwicklungszusammenarbeit, Partizipation, Empowerment, Natural Resource Management, Governance, Nachhaltigkeit, Baseline-Studie, Armutsminderung, Ressourcenmanagement
Die Arbeit untersucht das System des Wirkungsmonitorings als Instrument der Erfolgskontrolle in entwicklungspolitischen Programmen zur Verbesserung der kommunalen Lebensbedingungen in Südafrika.
Die zentralen Themenfelder sind die Theorie und Praxis des Wirkungsmonitorings, der Community-Based Natural Resource Management (CBNRM)-Ansatz sowie Ansätze zur Armutsminderung durch nachhaltiges Ressourcenmanagement.
Das primäre Ziel ist die Darstellung und Bewertung des Wirkungsmonitorings als Erfolgskontrollinstrument am Beispiel des GTZ-Programms TRANSFORM, um zu prüfen, ob dieses System in der Praxis erfolgreich zur Verbesserung der Lebensbedingungen eingesetzt werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer Fallstudienmethodik, die primäre Daten aus strukturierten Haushaltsbefragungen (Baseline-Studie) mit sekundären Daten aus Projektberichten, Evaluationsunterlagen und offiziellen Statistiken kombiniert.
Der Hauptteil analysiert den theoretischen Rahmen des Wirkungsmonitorings, die spezifischen CBNRM-Komponenten sowie die praktische Umsetzung und Ergebnisse des Monitorings in den Pilotprojekten Abe Bailey und Sireletsa Somarela.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Wirkungsmonitoring, CBNRM, Livelihoods, Empowerment und nachhaltige Entwicklung charakterisiert.
Im Gegensatz zu früheren, protektionistischen "top-down"-Ansätzen stellt CBNRM die lokale Bevölkerung und deren ökologische sowie ökonomische Bedürfnisse in den Mittelpunkt, um eine nachhaltige Nutzung für und durch die Bevölkerung zu ermöglichen.
Partizipatives Monitoring dient dazu, lokale Kapazitäten zu stärken, das Ownership der Community zu fördern und sicherzustellen, dass die Monitoringprozesse auch nach dem Ende der externen Unterstützung durch die Geberorganisation fortbestehen können.
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