Forschungsarbeit, 2007
59 Seiten
Der Forschungsbericht befasst sich mit der Haltung der Freien Demokratischen Partei (FDP) zur Entnazifizierung in Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Er analysiert die Methoden und Ziele der alliierten Entnazifizierungspolitik, die programmatischen Forderungen der Liberalen und die Versuche der Einflussnahme auf die Umsetzung der Entnazifizierung. Der Bericht untersucht auch die Verbindungen zwischen nationalsozialistischen Gruppen und der FDP.
Der Bericht beginnt mit einer Einleitung, die die Bedeutung der Entnazifizierung für die deutsche Nachkriegsgeschichte hervorhebt. Im ersten Kapitel werden die Ziele der alliierten Entnazifizierungspolitik erläutert, wobei die Unterschiede in den Methoden der verschiedenen Besatzungsmächte hervorgehoben werden. Das zweite Kapitel behandelt die Haltung der Liberalen zur Entnazifizierung und deren Versuche, Einfluss auf die Umsetzung der Entnazifizierung zu nehmen. Dieses Kapitel beleuchtet die programmatischen Forderungen der Liberalen und ihre politischen Stellungnahmen zur Entnazifizierung. Schließlich behandelt das dritte Kapitel die Verbindungen zwischen nationalsozialistischen Gruppen und der FDP, insbesondere die „Bruderschaft“ und den „Naumannkreis“.
Die zentralen Themen des Forschungsberichts sind die Entnazifizierung in Westdeutschland, die Haltung der FDP zur Entnazifizierung, die programmatischen Forderungen der Liberalen, die Versuche der Einflussnahme auf die Entnazifizierung, die Verbindungen zwischen nationalsozialistischen Gruppen und der FDP sowie die Rolle der alliierten Besatzungsmächte bei der Entnazifizierung.
Die FDP stand der Entnazifizierung kritisch gegenüber und forderte eine baldige Abschlussgesetzgebung sowie eine Integration ehemaliger Funktionäre.
Es handelte sich um eine Gruppe ehemaliger Nationalsozialisten, die versuchten, die FDP in Nordrhein-Westfalen zu unterwandern und politisch zu beeinflussen.
Die Methoden unterschieden sich stark zwischen der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und den westlichen Zonen (US-amerikanisch und britisch).
Eine Organisation ehemaliger Wehrmachtsoffiziere und Nationalsozialisten, die konspirative Einflussnahmen auf die junge Bundesrepublik und Parteien wie die FDP anstrebte.
Die Studie wurde von Wilma Ruth Albrecht verfasst, einer deutschen Sozial- und Sprachwissenschaftlerin.
Die Untersuchung konzentriert sich besonders auf die Landesverbände in Nordrhein-Westfalen, Westfalen und Niedersachsen.
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