Diplomarbeit, 2007
91 Seiten, Note: 2,3
Diese Diplomarbeit analysiert die Vermarktung von Bio-Produkten im Lebensmitteleinzelhandel. Sie beleuchtet die Rahmenbedingungen, die Konsumentenpräferenzen und die Marketingstrategien, die für den Erfolg von Bio-Produkten entscheidend sind. Ziel ist es, die Besonderheiten des Bio-Marktes zu verstehen und Empfehlungen für eine effiziente Vermarktung von Bio-Produkten in SB-Warenhäusern zu entwickeln.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Grundlagen des Lebensmitteleinzelhandels, wobei die verschiedenen Betriebsformen und die Rahmenbedingungen in Deutschland beleuchtet werden. Im nächsten Kapitel wird der Markt für Bio-Produkte analysiert, mit Fokus auf die historische Entwicklung des ökologischen Landbaus, die Marktstruktur und die staatlichen Interventionen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Richtlinien und Vorschriften für Bio-Produkte sowie auf den unterschiedlichen Produktkennzeichnungen. Anschließend werden die Konsumentenpräferenzen im Bio-Markt analysiert, unter anderem die Zielgruppen, die Beweggründe für den Kauf von Bio-Produkten und die Auswirkungen von Lebensmittelskandalen auf das Konsumentenverhalten.
Das Kernkapitel der Arbeit beschäftigt sich mit der Vermarktung von Bio-Produkten im Lebensmitteleinzelhandel. Hier werden Marketingziele, -strategien und -instrumente im Detail betrachtet. Besonderes Gewicht liegt dabei auf der Analyse der Marktfeldstrategie und der Vermarktung von Bio-Produkten als Handelsmarke. Zudem werden die Vermarktungspotentiale von Bio-Produkten untersucht, wobei insbesondere die Werbemaßnahmen, die Öffentlichkeitsarbeit und das Sponsoring beleuchtet werden.
Im letzten Kapitel der Arbeit werden Empfehlungen für die Verbesserung der Bio-Vermarktung in einem SB-Warenhaus gegeben, unter anderem die Neustrukturierung des Bio-Sortiments und die Nutzung der vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten.
Bio-Produkte, Lebensmitteleinzelhandel, Ökologischer Landbau, Konsumentenverhalten, Marketingstrategie, Marktfeldstrategie, Produktkennzeichnung, Staatliche Interventionen, Bio-Siegel, SB-Warenhaus, Vermarktungspotentiale
Der Bio-Markt ist in den letzten Jahren stetig gewachsen, während der konventionelle Lebensmittelhandel oft mit stagnierenden Umsätzen kämpft. Bio-Produkte sind vom Nischenprodukt zum Massenmarkt geworden.
Hauptmotive sind Gesundheitsbewusstsein, Umweltschutz, Tierwohl und die Reaktion auf Lebensmittelskandale in der konventionellen Landwirtschaft.
Das Bio-Siegel dient als wichtiges Marketinginstrument. Es schafft Vertrauen beim Kunden und garantiert, dass das Produkt den gesetzlichen Richtlinien des ökologischen Landbaus entspricht.
Eingesetzt werden Marktdurchdringung (Bio als Handelsmarke), Produktentwicklung (Innovationen) sowie gezielte Kommunikationsstrategien wie Öffentlichkeitsarbeit und Sponsoring.
Empfohlen werden eine Neustrukturierung des Sortiments, eine bessere Platzierung im Laden und die Nutzung von Storytelling, um die Herkunft und Qualität der Produkte zu betonen.
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