Diplomarbeit, 2007
91 Seiten, Note: 2,3
1 EINLEITUNG
2 GRUNDLAGEN DES LEBENSMITTELEINZELHANDELS
2.1 Betriebsformen des Lebensmittelhandels in der BRD
2.1.1 Großhandel
2.1.2 Einzelhandel
2.2 Rahmenbedingungen für den Lebensmitteleinzelhandel
2.2.1 Marktstruktur in Deutschland
2.2.2 Biologische und konventionelle Lebensmittel
3 ANALYSE DES MARKTES FÜR BIOLOGISCHE PRODUKTE
3.1 Historische Entwicklung des ökologischen Landbaus
3.2 Der deutsche Bio-Markt
3.3 Staatliche Interventionen
3.3.1 staatliche Förderungen
3.3.2 Bundesprogramm „ökologischer Landbau“
3.4 Richtlinien und Vorschriften für Bio-Produkte
3.5 Produktkennzeichnungen
3.5.1 Das europäische Öko-Zeichen
3.5.2 Das deutsche Bio-Siegel
3.5.3 Das Bio-Siegel als Marketinginstrument
3.6 Akzeptanz von Bio-Produkten im Lebensmitteleinzelhandel
4 KONSUMENTENVERHALTEN AUF DEM BIO-MARKT
4.1 Zielgruppen von Bio-Produkten
4.2 Beweggründe für den Kauf von Bio-Produkten
4.3 Auswirkungen von Lebensmittelskandalen auf das Konsumentenverhalten
5 VERMARKTUNG VON BIOLOGISCHEN PRODUKTEN IM LEBENSMITTELEINZELHANDEL
5.1 Marketingziele des Lebensmitteleinzelhandels
5.2 Marketingstrategien für die Vermarktung von Bio-Produkten
5.2.1 Marktfeldstrategie
5.2.1.1 Marktdurchdringung und Marktentwicklung
5.2.1.2 Produktentwicklung und Diversifikation
5.2.2 Marktstimulierungsstrategie
5.3 Vermarktung von biologischen Produkten
5.3.1 Vertriebsformen für ökologische Produkte
5.3.2 Bio-Produkte als Handelsmarke
5.3.3 Vermarktungspotentiale von Bio-Produkten
5.3.3.1 Werbemaßnahmen auf dem Biomarkt
5.3.3.2 Öffentlichkeitsarbeit – Public Relations
5.3.3.3 Sponsoring
6 EMPFEHLUNGEN FÜR EINE VERBESSERUNG DER BIO-VERMARKTUNG IN EINEM SB-WARENHAUS
6.1 Neustrukturierung des Bio-Sortiments
6.2 Nutzung der vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten
7 FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht die Vermarktung von biologischen Lebensmitteln im deutschen Lebensmitteleinzelhandel (LEH). Ziel ist es, Möglichkeiten der Absatzsteigerung durch gezielte Marketingmaßnahmen aufzuzeigen und konkrete Optimierungsvorschläge für die Sortimentsgestaltung und Kommunikation in einem SB-Warenhaus zu entwickeln.
3.3.1 staatliche Förderungen
Auch wenn der Anbau von ökologischen Produkten viele Vorteile mit sich bringt, bedeutet er gleichzeitig mehr Arbeit und Aufwand für die Landwirte. Gerade der Einstieg in den ökologischen Landbau führt bei vielen Betrieben zu finanziellen Problemen. Die Mehrkosten liegen vor allem darin begründet, dass die Erzeugnisse erst nach einer Umstellungsphase von zwei bis drei Jahren als Öko-Produkte verkauft werden dürfen. Produkte aus rein pflanzlichem Ursprung dürfen bereits nach 12 Monaten, als Umstellungsware gekennzeichnet, verkauft werden.
Um diese Übergangsphasen für den Landwirt zu erleichtern, wird der ökologische Landbau in Deutschland seit 1989 öffentlich gefördert. Die Bundesregierung unterstützte im Jahr 2004 die Erzeugung von landwirtschaftlichen Produkten aus ökologischem Landbau in Deutschland mit etwa 120 Millionen Euro. Auch die Verarbeitung und Vermarktung ökologisch erzeugter Lebensmittel wurde seit der Einführung ihrer Förderung im Jahr 1990 mit über 20 Millionen Euro subventioniert.
1 EINLEITUNG: Darstellung der Trends im LEH sowie Einführung in die Zielsetzung, den Aufbau und die inhaltlichen Schwerpunkte der Arbeit.
2 GRUNDLAGEN DES LEBENSMITTELEINZELHANDELS: Analyse der Betriebsformen im Lebensmittelhandel sowie der allgemeinen Rahmenbedingungen und Strukturdaten in Deutschland.
3 ANALYSE DES MARKTES FÜR BIOLOGISCHE PRODUKTE: Historischer Überblick über den ökologischen Landbau, staatliche Förderprogramme sowie rechtliche Grundlagen und Kennzeichnungssysteme.
4 KONSUMENTENVERHALTEN AUF DEM BIO-MARKT: Erörterung der Käufergruppen, ihrer Motive und der Einfluss von Lebensmittelskandalen auf die Kaufbereitschaft.
5 VERMARKTUNG VON BIOLOGISCHEN PRODUKTEN IM LEBENSMITTELEINZELHANDEL: Detaillierte Betrachtung von Marketingzielen, -strategien und den Instrumenten des Marketing-Mix zur Absatzförderung.
6 EMPFEHLUNGEN FÜR EINE VERBESSERUNG DER BIO-VERMARKTUNG IN EINEM SB-WARENHAUS: Ableitung konkreter Verbesserungsvorschläge für das Bio-Sortiment und die Kommunikationsmaßnahmen am Beispiel eines realen SB-Warenhauses.
7 FAZIT: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Ausblick auf die Bedeutung von Vertrauen und gezielter Information bei der Vermarktung von Bio-Produkten.
Biologische Lebensmittel, Lebensmitteleinzelhandel, Marketingkonzept, Bio-Siegel, Konsumentenverhalten, ökologischer Landbau, Handelsmarken, Absatzförderung, Distributionspolitik, Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring, Kaufland, Bio-Supermärkte, Wettbewerbssituation, Bio-Branche.
Die Arbeit befasst sich mit der Vermarktung von ökologischen Lebensmitteln im deutschen Lebensmitteleinzelhandel und analysiert, wie diese erfolgreich in bestehende Konzepte integriert werden können.
Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen des LEH, der Marktanalyse für Bioprodukte, dem Konsumentenverhalten sowie den Instrumenten des Marketing-Mix.
Ziel ist es, Strategien zur Absatzsteigerung von Bio-Produkten zu identifizieren und konkrete Empfehlungen für deren Vermarktung im SB-Warenhaus zu formulieren.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse sowie die Auswertung von Statistiken, Studien (z. B. Ökobarometer) und Branchenberichten.
Im Hauptteil werden die Marktanalyse, die Verhaltenspsychologie der Konsumenten, spezifische Marketingstrategien und die operativen Instrumente wie Werbung und Sponsoring detailliert erläutert.
Zentrale Begriffe sind u.a. Bio-Lebensmittel, Marketingmix, Bio-Siegel, Kundenzielgruppen und Absatzsteigerung.
Wie die Analyse zeigt, können Skandale (wie BSE oder Nitrofen) das Vertrauen in konventionelle Produkte schwächen und kurzfristig zu einem Anstieg der Nachfrage nach Bio-Produkten führen, wobei die Intensität der medialen Berichterstattung entscheidend ist.
Sie dienen der Profilierung, binden Kunden stärker an das Unternehmen und ermöglichen eine eigenständige Preisgestaltung, um ökologische Alternativen für breite Käuferschichten attraktiv zu machen.
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