Bachelorarbeit, 2003
41 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
2 Allgemeines über Triest
2.1 Allgemeine Daten
2.2 Tourismus und Sehenswürdigkeiten
3 Geschichte Triests
3.1 Die Anfänge
3.2 Triest und Österreich
3.3 Nach dem 1. Weltkrieg
3.4 Nach dem 2. Weltkrieg
4 Wirtschaft
4.1 Allgemein
4.2 Daten zur Wirtschaft
4.3 Wirtschaftsinfrastruktur
5 Aktueller Stand der Infrastruktur
5.1 Straßenverbindungen
5.2 Eisenbahnverbindungen
5.3 Schifffahrtsverbindungen
5.4 Flughafen
5.5 Hochschulstudium und Ausbildung
5.6 Wissenschaftliche Forschungseinrichtungen
5.7 Der Hafen
5.7.1 Struktur und allgemeine Daten
5.7.2 Der Freihafen
5.7.3 Zollbestimmungen
5.7.4 Terminals
6 Zukünftige Infrastrukturprojekte
6.1 EU-Erweiterung
6.1.1 Allgemeines
6.1.2 Der Beitrittsprozess im Zeitablauf
6.2 Die Verkehrsinfrastruktur der MOEL
6.3 Verkehrsprojekte der EU
6.3.1 Transeuropäische Netze (TEN)
6.3.2 Transport Infrastructure Needs Assessment (TINA)
6.4 Infrastrukturprojekte in Triest
6.4.1 Hafen
6.4.1.1 Fähr-Terminal an der alten Freizone
6.4.1.2 Containerumschlagplätze zwischen Moli 5 und 6
6.4.1.3 Mole 8
6.4.1.4 Fährterminal im Bereich ex-Aquila
6.4.1.5 Diverse Projekte
6.4.2 Verkehrsverbindungen
6.4.2.1 Bahnverbindungen
6.4.2.2 Luftfrachtverkehr
7 Chancen für Triest
8 Resümee
Die Arbeit analysiert die aktuelle wirtschaftliche Situation der Stadt Triest mit Fokus auf ihre Infrastruktur und den Hafen als zentralen Wirtschaftsfaktor. Dabei wird untersucht, welche Chancen sich für den Wirtschaftsstandort durch die EU-Osterweiterung ergeben und welche Infrastrukturprojekte zur zukünftigen Neupositionierung der Stadt beitragen sollen.
5.7.1 Struktur und allgemeine Daten
Schon zu Römischer Zeit gegründet, durchlebte der Hafen von Triest eine abwechslungsreiche Geschichte (1719 Erklärung zum Freihafen – Aufschwung, 1869 Eröffnung des Suez-Kanals – neuerlicher Boom, ab dem Ende des 1. Weltkrieges Verlust an Bedeutung). Er wird von der Hafenbehörde Triest (Autorità Portuale) verwaltet.
In der folgenden Tabelle sind die wichtigsten Strukturdaten angeführt:
Im vergangenen Jahr wurden insgesamt (Ausladungen und Verladungen) 48 Millionen Tonnen Fracht befördert, wobei drei Viertel des Volumens (36 Millionen Tonnen) auf Erdöl entfielen. Das restliche Aufkommen besteht aus verschiedenen Waren (Obst, Gummi, Baumwolle, Wolle, Textilien, nicht eiserne Metalle), Kohle, Holz, Mineralstoffe, Getreide und Ölsamen. Der Hafen ist auch auf den Transport von Kaffee spezialisiert.
1 Einleitung: Die Einleitung skizziert die historische Bedeutung von Triest und stellt das Ziel der Arbeit vor, eine Bestandsaufnahme sowie eine Analyse der Chancen durch die EU-Erweiterung zu bieten.
2 Allgemeines über Triest: Dieses Kapitel liefert statistische Daten zur Stadt, beschreibt die geographische Lage und gibt einen Überblick über das touristische Angebot.
3 Geschichte Triests: Es wird die wechselvolle Geschichte der Stadt von der römischen Gründung über die Zeit als österreichischer Hafen bis zur Aufteilung nach den Weltkriegen beleuchtet.
4 Wirtschaft: Der Fokus liegt auf der wirtschaftlichen Struktur Triests, wobei der Hafen und das Industriegebiet EZIT als primäre Säulen hervorgehoben werden.
5 Aktueller Stand der Infrastruktur: Hier wird die existierende Verkehrsinfrastruktur analysiert, inklusive Straßen, Bahn, Flughafen und einer detaillierten Beschreibung der Hafenanlagen.
6 Zukünftige Infrastrukturprojekte: Das Kapitel befasst sich mit den Auswirkungen der EU-Erweiterung und den daraus resultierenden Infrastrukturprojekten in Triest, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
7 Chancen für Triest: Es wird erörtert, wie die geographische Lage als Tor zum Osten in Kombination mit der EU-Erweiterung neue wirtschaftliche Potenziale für Triest erschließt.
8 Resümee: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Einschätzung, dass Triest vor einem wirtschaftlichen Aufschwung steht, sofern die geplanten Infrastrukturmaßnahmen erfolgreich umgesetzt werden.
Triest, Hafen, Infrastruktur, EU-Erweiterung, MOEL, Verkehrspolitik, Wirtschaft, Schifffahrt, Eisenbahn, Logistik, Standortvorteil, Paneuropäische Korridore, Warentransport, Freizone, Adria.
Die Arbeit behandelt die aktuelle wirtschaftliche und infrastrukturelle Situation der italienischen Stadt Triest vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterung im Jahr 2004.
Die zentralen Felder sind die städtische Infrastruktur, die Rolle des Hafens, die Auswirkungen des Beitritts der mittel- und osteuropäischen Länder und die strategische Neupositionierung der Stadt.
Das Ziel ist es, den aktuellen Stand der städtischen Gegebenheiten zu erfassen und zu bewerten, welche Chancen sich durch die neuen wirtschaftlichen Verflechtungen in der EU für Triest ergeben.
Die Arbeit basiert auf einer aktuellen Bestandsaufnahme, der Analyse von Strukturdaten sowie der Auswertung bestehender Planungen und strategischer Überlegungen zur Infrastrukturentwicklung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, eine Bestandsaufnahme der Wirtschaft und Infrastruktur sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit zukünftigen Infrastrukturprojekten.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Triest, Hafen, Infrastruktur, EU-Erweiterung, Logistik und Wirtschaftszentrum charakterisieren.
Der Freihafen bietet steuerliche und zollrechtliche Vorzüge, die es ermöglichen, Waren ohne sofortige Belastung zu lagern oder zu verarbeiten, was den Standort für internationale Unternehmen attraktiv macht.
Die Korridore V und X binden Triest direkt an die neu beigetretenen EU-Staaten und Südosteuropa an, was die Stadt als zentralen Logistikknotenpunkt positioniert.
Die Nähe zu Märkten in Österreich und Süddeutschland bietet gegenüber den weit entfernten Nordseehäfen einen Zeit- und Kostenvorteil, den Triest durch Ausbau der Verbindungen nutzen möchte.
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