Bachelorarbeit, 2007
49 Seiten, Note: 2,5
Die vorliegende Arbeit widmet sich der Problematik der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und beleuchtet, welche Veränderungen notwendig sind, um diese Vereinbarkeit zu gewährleisten. Im Fokus stehen dabei die Veränderungen in der Familienkonstellation, die demographischen Entwicklungen und die Herausforderungen, die sich für Frauen im Spannungsfeld zwischen Familie und Beruf ergeben.
Das erste Kapitel zeichnet die Entwicklung der Familie vom vorindustriellen Zeitalter bis in die Gegenwart nach und beleuchtet den Wandel von der traditionellen Produktionsfamilie zur modernen bürgerlichen Kleinfamilie. Dabei werden insbesondere demographische Entwicklungen wie die Veränderung der Eheschließungs- und Scheidungsraten sowie die Entwicklung der Geburtenrate im Detail betrachtet.
Das zweite Kapitel widmet sich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, fokussiert auf die Veränderungen der Rolle der Frau, die Problematik der Vereinbarkeit und die Herausforderungen, die sich aus dem deutschen Ernährermodell ergeben. Es werden auch die Arbeitsmarktpolitik und die Situation der Kinderbetreuung in Deutschland, Frankreich und Schweden beleuchtet.
Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit theoretischen Erklärungsansätzen für den Geburtenrückgang. Im Fokus stehen die Individualisierungsthese von Ulrich Beck und die ökonomische Theorie der Familie von Gary S. Becker.
Das vierte Kapitel bewertet wichtige staatliche Familienleistungen, wie das Rentensystem, das Elterngeld im Vergleich zum Erziehungsgeld und die Kinderbetreuung.
Die Arbeit fokussiert auf die Themen Familienentwicklung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, demographischer Wandel, Individualisierung, ökonomische Theorie der Familie, Familienpolitik, staatliche Familienleistungen, Kinderbetreuung, Deutschland, Frankreich, Schweden.
Gründe sind der Wandel der Frauenrolle, die Bildungsexpansion und die oft schwierige Vereinbarkeit von Karriere und Familie, was viele Frauen zur Kinderlosigkeit bewegt.
Sie besagt, dass Menschen heute weniger an traditionelle Lebensformen (wie die Kleinfamilie) gebunden sind und ihre Lebensbiographien individueller und berufsbezogener gestalten.
Das Elterngeld ist eine Lohnersatzleistung, die darauf abzielt, den Einkommensverlust nach der Geburt abzufedern und auch Väter zur Erziehungsarbeit zu motivieren.
Es beschreibt die traditionelle Arbeitsteilung, bei der der Mann das Haupteinkommen verdient und die Frau für Haushalt und Kinder zuständig ist – ein Modell, das heute zunehmend erodiert.
Frankreich und Schweden verfügen über ein deutlich besser ausgebautes System an Krippenplätzen und Ganztagsbetreuung, was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtert.
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