Diplomarbeit, 2007
74 Seiten, Note: 2,3
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Reform der Leasingbilanzierung nach internationalen Rechnungslegungsstandards (IAS/IFRS). Die Arbeit analysiert die Kritik an der aktuellen Bilanzierung von Leasingverhältnissen und untersucht die verschiedenen Reformvorschläge, die eine umfassendere Bilanzierung des Leasing durchsetzen wollen.
Das erste Kapitel behandelt die Problemstellung der Arbeit und erläutert den Kontext der Reformdiskussion in der Leasingbilanzierung. Das zweite Kapitel beleuchtet das Leasing als Finanzierungsinstrument und beschreibt die verschiedenen Erscheinungsformen sowie die Abgrenzung zu anderen Vertragstypen. Das dritte Kapitel analysiert die Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach internationalen Rechnungslegungsstandards, insbesondere nach IAS 17. Das vierte Kapitel beleuchtet die Kritikpunkte an der aktuellen Bilanzierung von Leasingverhältnissen, wie beispielsweise die hohe Komplexität und die unzureichende Informationsbereitstellung. Anschließend werden zwei aktuelle Reformvorschläge vorgestellt: der "Financial components approach" und der "Whole asset approach". Das siebte Kapitel widmet sich der Würdigung dieser beiden Alternativvorschläge und untersucht ihre Auswirkungen auf die Entscheidungsnützlichkeit und die Komplexität der Leasingbilanzierung. Abschließend werden die wichtigsten Ergebnisse in Form von Thesen zusammengefasst.
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Themen Leasingbilanzierung, IAS/IFRS, Reformvorschläge, "Financial components approach", "Whole asset approach", Entscheidungsnützlichkeit, Komplexität, Bilanzinhalt, Kritikpunkte, Gestaltungsanfälligkeit, Informationsbereitstellung.
Beim Finance Lease gehen die wesentlichen Risiken und Chancen auf den Leasingnehmer über, der das Objekt aktivieren muss. Beim Operating Lease verbleibt das wirtschaftliche Eigentum beim Leasinggeber.
Dieser Ansatz sieht vor, dass der Leasingnehmer unabhängig von der Klassifizierung ein immaterielles Nutzungsrecht aktiviert, dem eine Verbindlichkeit in Höhe des Barwerts der Mindestleasingzahlungen gegenübersteht.
Nach diesem Ansatz werden nicht nur Nutzungsrechte, sondern der komplette Vermögenswert zum beizulegenden Zeitwert angesetzt, inklusive der Verpflichtung zur Rückgabe am Ende der Laufzeit.
Kritikpunkte sind die hohe Komplexität, unzureichende Informationen für Investoren und die Gestaltungsanfälligkeit der Kriterien, die oft zur bilanzneutralen Gestaltung ("Off-Balance-Sheet") genutzt werden.
Ziel ist es, die Transparenz zu erhöhen, die Entscheidungsnützlichkeit der Bilanzdaten zu verbessern und die künstliche Trennung zwischen verschiedenen Leasingtypen abzubauen.
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