Diplomarbeit, 2006
131 Seiten
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Aufbau und Methodik der Diplomarbeit
2. Tourismuspolitik
2.1. Definition
2.1.1. Direkte und indirekte Tourismuspolitik
2.1.2. Ordnungs- und Prozesspolitik
2.2. Notwendigkeit einer Tourismuspolitik
2.2.1. Marktversagen
2.2.2. Staatsversagen
3. Internationale Institutionen
3.1. Legitimität internationaler Institutionen
3.2. Aufgaben internationaler Institutionen
3.3. Politische Organisation der EU, UNWTO, OECD
3.3.1. Die Europäische Union
3.3.1.1. Beschreibung
3.3.1.2. Aufbau und Organisation
3.3.1.3. Tätigkeitsfeld
3.3.1.3.1. Lokale vs. europäische Zuständigkeit
3.3.1.3.2. Subsidiaritätsprinzip
3.3.1.3.3. Verhältnismäßigkeit und Föderalismus
3.3.1.4. Bedeutung der Tourismuspolitik und Ziele
3.3.2. Die World Tourism Organisation
3.3.2.1. Beschreibung
3.3.2.2. Aufbau und Organisation
3.3.2.3. Tätigkeitsfeld, Bedeutung der Tourismuspolitik und Ziele
3.3.3. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
3.3.3.1. Beschreibung
3.3.3.2. Aufbau und Organisation
3.3.3.3. Tätigkeitsfeld
3.3.3.4. Bedeutung der Tourismuspolitik und Ziele
3.3.4. Andere wichtige Organisationen
4. Vergleich der direkten und indirekten Tourismuspolitik der 3 Institutionen
4.1. Direkte Tourismuspolitik
4.1.1. Erstellen von Statistiken (Marktversagen: öffentliches Gut)
EU
UNWTO
OECD
Schlussfolgerungen
4.1.2. Harmonisierung der Steuern
EU
UNWTO
OECD
Schlussfolgerungen
4.1.3. Nachhaltiger Tourismus
EU
UNWTO
a) Nachhaltiger Tourismus
b) Spezialprogramm der UNWTO: ST-EP (Sustainable Tourism – Eliminating Poverty)
OECD
Schlussfolgerungen
4.1.4. Marketing und Schaffung internationaler Tourismusportale
EU
UNWTO
OECD
Schlussfolgerungen
4.1.5. Innovations-, Informations-, Kommunikations- und Forschungspolitik Einfluss neuer Technologien im Tourismus bzw. in der Reiseindustrie
EU
UNWTO
OECD
Schlussfolgerungen
4.1.6. Ausbildung und Arbeit
EU
UNWTO
OECD
Schlussfolgerungen
4.1.7. Verbraucherschutz und Sicherheit
EU
UNWTO
OECD
Schlussfolgerungen
4.1.8. Transport
EU
UNWTO
OECD
Schlussfolgerungen
4.2. Indirekte Tourismuspolitik
4.2.1. Schengener Abkommen
4.2.2. Internationale Währung
5. Zusammenfassung und Ausblick
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit besteht in einem vergleichenden Analysieren der Tourismuspolitik der Europäischen Union (EU), der Welttourismusorganisation (UNWTO) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Die Arbeit untersucht die Unterschiede und Gemeinsamkeiten dieser Institutionen im Hinblick auf direkte und indirekte Tourismuspolitik, ihre Arbeitsweisen sowie potenzielle Synergien oder Überschneidungen in ihren Tätigkeitsfeldern.
3.3.1.3. Tätigkeitsfeld
Seit 1968 gilt innerhalb der Mitgliedsländer eine Zollunion, aufgrund derer die Mitgliedsstaaten im zwischenstaatlichen Handel auf Zölle verzichten. Ebenfalls sind Ein- und Ausfuhrbeschränkungen verboten. Tatsächlich gab es noch diese Einschränkungen, diese wurden jedoch vom EuGH beseitigt (z.B. Cassis de Dijon). Für den Handel mit Staaten außerhalb der Gemeinschaft gilt ein gemeinsamer Zolltarif.
Seit 1993 gibt es darüber hinaus den europäischen Binnenmarkt. Dieser garantiert freien Austausch von Dienstleistungen, Waren, Güter und Personen zwischen den Mitgliedsstaaten. Dieser Binnenmarkt ist für den Tourismus besonders wichtig, weil er erhebliche Erleichterungen gebracht hat. Dies rührt daher, weil der Tourismus meistens über die nationalen Grenzen hinweg stattfindet. Eine weitere Erleichterung für den Tourismus stellt das Schengener Abkommen dar, in dem festgelegt ist, dass auf Personenkontrollen zwischen den Mitgliedsstaaten verzichtet wird.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung des Tourismus als bedeutenden Wirtschaftssektor ein, definiert das Ziel der Arbeit und erläutert den methodischen Aufbau.
2. Tourismuspolitik: Hier werden theoretische Grundlagen des Tourismus als Querschnittsbereich dargelegt und die Notwendigkeit staatlicher Eingriffe aufgrund von Markt- oder Staatsversagen diskutiert.
3. Internationale Institutionen: Dieses Kapitel behandelt die Legitimität und Aufgaben internationaler Akteure und stellt die politische Organisation von EU, UNWTO und OECD detailliert vor.
4. Vergleich der direkten und indirekten Tourismuspolitik der 3 Institutionen: Der Hauptteil vergleicht systematisch die direkten Maßnahmen (Statistik, Steuern, Nachhaltigkeit, Marketing, etc.) sowie indirekte politische Rahmenbedingungen der drei untersuchten Institutionen.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Tourismuspolitik.
Tourismuspolitik, Europäische Union, UNWTO, OECD, Marktversagen, Staatsversagen, Nachhaltiger Tourismus, Binnenmarkt, Statistik, Marketing, Tourismus-Satellitenkonten, Beschäftigung, Verkehrspolitik, Verbraucherschutz, Internationale Kooperation
Die Arbeit analysiert und vergleicht die tourismuspolitischen Ansätze der drei bedeutenden Institutionen EU, UNWTO und OECD, um deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten im internationalen Kontext aufzuzeigen.
Zu den zentralen Themen gehören die Definition und Notwendigkeit von Tourismuspolitik, die politische Organisation der genannten Institutionen sowie ein Vergleich ihrer Maßnahmen in den Bereichen Statistik, Steuern, Nachhaltigkeit, Marketing, Technologie, Ausbildung, Verbraucherschutz und Verkehr.
Das Hauptziel liegt in der Gegenüberstellung der verschiedenen Arbeitsweisen der EU, UNWTO und OECD, um herauszufinden, in welchen Bereichen sie kooperieren oder wo Überschneidungen und unterschiedliche Ansätze bestehen.
Die Arbeit basiert auf einem theoretischen Vergleich der tourismuspolitischen Arbeitsweisen und einer detaillierten Analyse der Programme und Maßnahmen der drei Institutionen auf Basis vorhandener Literatur und offizieller Dokumente.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Definition von Tourismuspolitik und Marktversagen sowie einen umfassenden Vergleich der direkten (z.B. Marketing, Statistik) und indirekten (z.B. Währungsfragen) tourismuspolitischen Aktivitäten der Institutionen.
Tourismuspolitik, Europäische Union, UNWTO, OECD, Marktversagen, Nachhaltigkeit, Binnenmarkt, Statistik, Marketing, Beschäftigung, Verbraucherschutz.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die EU aufgrund ihres hohen Verbindlichkeitsgrades als politische Organisation die aktivste Rolle einnimmt, während die OECD und UNWTO primär durch Empfehlungen, Berichte und Koordinationsforen wirken.
Die Arbeit resümiert, dass zwar eine Zusammenarbeit zwischen den drei Institutionen besteht, diese jedoch ausbaufähig ist, da eine zunehmende Globalisierung des Tourismus eine stärkere, besser koordinierte und legitimierte tourismuspolitische Gestaltung erfordert.
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