Diplomarbeit, 2007
162 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung zu dieser Arbeit
1.1 Hintergrund
1.1.1 Catella Real Estate AG KAG
1.2 Problemstellung
1.3 Ziele
1.4 Vorgehensweise
2 Begriffserläuterungen
2.1 Offener Immobilienfonds
2.1.1 Grundkonstruktion eines deutschen offenen Immobilienfonds
2.1.2 Kapitalanlagegesellschaft
2.1.3 Immobilien-Sondervermögen
2.2 Portfoliostrukturierung
2.2.1 Strategische Portfoliostrukturierung
2.2.2 Dynamische Portfoliostrukturierung
2.2.3 Taktische Portfoliostrukturierung
2.2.4 Strategische versus Taktische Portfoliostrukturierung
3 Fondsauflage
3.1 Gesetzliche Grundlagen und Restriktionen
3.1.1 Investmentgesetz
3.1.2 Vertragsbedingungen
3.2 Marktübersicht und Zielgruppen
3.2.1 Marktübersicht Immobilienfonds
3.2.2 Zielgruppen des Focus Nordic Cities
3.2.2.1 Anlageverhalten institutioneller Investoren: Empirische Studie
3.2.2.2 Sicherungsvermögen nach Versicherungsaufsichtgesetz
3.3 Charakteristika des Fonds
3.3.1 „Core-and-Satellite“-Konzept
4 Analyse ausgewählter Länder und Büroimmobilienmärkte
4.1 Die Ostsee-Anrainerstaaten als Wirtschaftsraum
4.2 Schweden
4.2.1 Politische Situation
4.2.2 Demographie
4.2.3 Volkswirtschaftliche Betrachtung
4.2.3.1 Inflation
4.2.3.2 Arbeitsmarkt
4.2.3.3 Außenwirtschaft
4.2.3.4 Staatshaushalt
4.2.3.5 Währung
4.2.4 Rating
4.2.5 Büroimmobilienmarkt Stockholm
4.2.5.1 Leerstand
4.2.5.2 Neubau
4.2.5.3 Vermietungsmarkt
4.2.5.4 Investmentmarkt
4.3 Finnland
4.3.1 Politische Situation
4.3.2 Demographie
4.3.3 Volkswirtschaftliche Betrachtung
4.3.3.1 Inflation
4.3.3.2 Arbeitsmarkt
4.3.3.3 Außenwirtschaft
4.3.3.4 Staatshaushalt
4.3.4 Rating
4.3.5 Büroimmobilienmarkt Helsinki
4.3.5.1 Leerstand
4.3.5.2 Neubau
4.3.5.3 Vermietungsmarkt
4.3.5.4 Investmentmarkt
4.4 Estland
4.4.1 Politische Situation
4.4.2 Demographie
4.4.3 Volkswirtschaftliche Betrachtung
4.4.3.1 Inflation
4.4.3.2 Arbeitsmarkt
4.4.3.3 Außenwirtschaft
4.4.3.4 Staatshaushalt
4.4.3.5 Währung
4.4.4 Rating
4.4.5 Büroimmobilienmarkt Tallinn
4.4.5.1 Leerstand
4.4.5.2 Neubau
4.4.5.3 Vermietungsmarkt
4.4.5.4 Investmentmarkt
4.5 Lettland
4.5.1 Politische Situation
4.5.2 Demographie
4.5.3 Volkswirtschaftliche Betrachtung
4.5.3.1 Inflation
4.5.3.2 Arbeitsmarkt
4.5.3.3 Außenwirtschaft
4.5.3.4 Staatshaushalt
4.5.3.5 Währung
4.5.4 Rating
4.5.5 Büroimmobilienmarkt Riga
4.5.5.1 Leerstand
4.5.5.2 Neubau
4.5.5.3 Vermietungsmarkt
4.5.5.4 Investmentmarkt
4.6 Litauen
4.6.1 Politische Situation
4.6.2 Demographie
4.6.3 Volkswirtschaftliche Betrachtung
4.6.3.1 Inflation
4.6.3.2 Arbeitsmarkt
4.6.3.3 Außenwirtschaft
4.6.3.4 Staatshaushalt
4.6.3.5 Währung
4.6.4 Rating
4.6.5 Büroimmobilienmarkt Wilna
4.6.5.1 Leerstand
4.6.5.2 Neubau
4.6.5.3 Vermietungsmarkt
4.6.5.4 Investmentmarkt
4.7 Steuern im Vergleich
4.8 Zusammenfassung der Analyse
5 Portfoliostrukturierung des Immobiliensondervermögens
5.1 Die Portfolietheorie in der Immobilienwirtschaft
5.1.1 Rendite
5.1.2 Risiko
5.1.3 Korrelation
5.1.4 Rendite und Risiko im Portfolio
5.2 Strategische Portfoliostrukturierung
5.3 Taktische Portfoliostrukturierung
6 Zusammenfassung
6.1 Fazit
6.2 Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist die Konzeption einer rendite-risiko-optimalen Portfoliostrukturierung für den neu aufzulegenden offenen Immobilienfonds "Focus Nordic Cities" der Catella Real Estate AG, wobei insbesondere der Ostseeraum als Wirtschaftsraum analysiert wird.
1 Einleitung zu dieser Arbeit
„It is generally agreed by theoreticians and practitioners alike that the asset allocation decision is by far the most important one made by an investor.“1
(„Von Theoretikern und Praktikern wird im Allgemeinen in gleicher Weise anerkannt, dass die Entscheidung über die Portfoliostrukturierung eine der wichtigsten Entscheidungen ist, die von einem Investor getroffen wird.“)
WILLIAM SHARPE, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften
Die Asset Allokation (oder auch: Asset Allocation), im Folgenden Portfoliostrukturierung genannt, nimmt bei Investitionen eine zentrale Rolle ein und zählt zu den wichtigsten Parametern im Anlageprozess. Dementsprechend irreversibel sind ihre Auswirkungen auf das Rendite-Risiko Verhältnis eines Portfolios.2
Aus diesem Grund befasst sich die vorliegende Arbeit mit der Portfoliostrukturierung für das Immobilien-Sondervermögen Focus Nordic Cities der Catella Real Estate AG KAG i. G.
1 Einleitung zu dieser Arbeit: Einführung in die Relevanz der Portfoliostrukturierung sowie Hintergrund zum Unternehmen und zum Fonds "Focus Nordic Cities".
2 Begriffserläuterungen: Definition der zentralen Konzepte offener Immobilienfonds sowie strategischer, dynamischer und taktischer Portfoliostrukturierung.
3 Fondsauflage: Erörterung rechtlicher Rahmenbedingungen, der Zielgruppen für den Fonds sowie der "Core-and-Satellite"-Strategie.
4 Analyse ausgewählter Länder und Büroimmobilienmärkte: Detaillierte Untersuchung der Volkswirtschaften und Büromärkte von Schweden, Finnland, Estland, Lettland und Litauen inklusive SWOT-Analysen.
5 Portfoliostrukturierung des Immobiliensondervermögens: Anwendung der modernen Portfoliotheorie zur Erarbeitung einer strategischen und taktischen Allokation der Standorte.
6 Zusammenfassung: Gesamtschau der Ergebnisse sowie Fazit und Ausblick zur zukünftigen Entwicklung der Märkte.
Offene Immobilienfonds, Portfoliostrukturierung, Asset Allocation, Nordeuropa, Ostsee-Anrainerstaaten, Immobilien-Sondervermögen, Investmentgesetz, Institutionelle Investoren, Moderne Portfoliotheorie, Büroimmobilienmärkte, Risiko-Rendite-Verhältnis, Diversifikation, Marktanalyse, Standortbewertung, Immobilieninvestitionen
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Konzeption einer Portfoliostrukturierung für den deutschen offenen Immobilienfonds "Focus Nordic Cities" der Catella Real Estate AG.
Die zentralen Themen sind die Analyse der Immobilienmärkte in Nordeuropa und im Baltikum, rechtliche Rahmenbedingungen für Investmentfonds sowie die Anwendung der Portfoliotheorie zur Optimierung der Asset-Allokation.
Das Ziel ist die Entwicklung einer rendite-risiko-optimierten Portfoliostruktur für den Fonds durch die Analyse der Märkte in Schweden, Finnland, Estland, Lettland und Litauen.
Die Arbeit nutzt die "Moderne Portfoliotheorie" nach Markowitz, um auf Basis qualitativer Standortbewertungen und quantitativer Ertragsdaten eine effiziente Aufteilung des Sondervermögens vorzunehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Marktübersicht, eine tiefgehende Analyse der fünf gewählten Länder und Hauptstädte sowie die mathematisch fundierte Portfoliostrukturierung mittels Effizienzlinie.
Schlüsselbegriffe sind Immobilien-Sondervermögen, Asset Allocation, institutionelle Anleger, Markttransparenz, Rendite-Risiko-Relation und Diversifikation.
Die Wahl der Rechtsform Aktiengesellschaft erlaubt eine schnellere und kosteneffizientere Umstellung auf das G-REIT-Anlagevehikel sowie eine höhere Flexibilität für potenzielle Börsengänge.
Die baltischen Immobilienmärkte leiden unter einer mangelnden Datenbasis für Total-Returns, einer noch jungen Marktgeschichte sowie einer geringen Markttransparenz, was die Risikomessung erschwert.
Der Autor empfiehlt auf Basis des Minimum-Varianz-Portfolios eine Aufteilung von ca. 50% in skandinavische Märkte (Stockholm/Helsinki) und ca. 50% in baltische Hauptstädte.
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