Diplomarbeit, 2007
87 Seiten, Note: 1,7
1 Grundlagen des Target Costing
1.1 Ursprung
1.2 Kernelemente
1.3 Verbreitung und Stand der Forschung
1.4 Gründe für eine Weiterentwicklung des Konzeptes
2 Methodisch-konzeptionelle Entwicklungen
2.1 Target Costing und Earned Value Methode
2.1.1 Schwäche des Target Costing in der Forschungs- und Entwicklungsphase
2.1.2 Die Earned Value Methode
2.1.3 Verbindung des Target Costing mit der EVM
2.1.4 Kritische Würdigung
2.2 Wertorientiertes Target Costing
2.2.1 Motive für ein wertorientiertes Target Costing
2.2.2 Der Shareholder Value-Ansatz
2.2.3 Verknüpfung von Target Costing und Shareholder Value-Ansatz auf Basis der Lebenszyklusrechnung und des Lücke-Theorems
2.2.4 Kritische Würdigung
2.3 Multi Market Target Costing
2.3.1 Grund für die Einbindung internationaler Märkte in das Target Costing-Konzept
2.3.2 Voraussetzungen für ein Multi Market Target Costing
2.3.3 Kritische Würdigung
2.4 Übersicht der methodisch-konzeptionellen Entwicklungen
3 Branchenspezifische Entwicklungen
3.1 Entwicklung des Target Costing vom Industriesektor zur Dienstleistungsbranche
3.2 Besonderheiten des Target Costing im Dienstleistungssektor
3.3 Bedeutung einsatzbestimmender Faktoren für potentielle Target Costing-Anwender
3.3.1 Grundlegende Faktoren
3.3.2 Basisfaktor “Target Costing-Team”
3.3.3 Gewichtung der Faktoren
4 Ausblick
Die Arbeit untersucht die Weiterentwicklung des japanischen Kostenmanagementkonzepts "Target Costing" in der deutschen Unternehmenspraxis. Dabei liegt das primäre Ziel darin, bestehende methodische Lücken des Konzepts zu identifizieren und durch die Integration innovativer Ansätze zu schließen sowie die branchenspezifische Anwendbarkeit, insbesondere im Dienstleistungssektor, zu beleuchten.
1.1 Ursprung
„Genka Kikaku“, so die Originalbezeichnung des in Japan entwickelten Kostenmanagementkonzeptes, lässt sich bis in das Jahr 1963 zurückverfolgen, wo es von Toyota nach einem Gewinneinbruch erstmalig angewendet wurde. Anfang der 1970er Jahre kam es dann auch in anderen japanischen Unternehmen zum Einsatz. Der Grund hierfür war die Dringlichkeit, auf den immer größeren Wettbewerbsdruck der Märkte durch Einsatz höherer Kosten- und Qualitätsstandards eingehen zu müssen. Entstanden ist die Ursprungsform des „Genka Kikaku“ als Methode für Serien- und Massenprodukte „in den montierenden Industriebranchen mit großer Produktvielfalt und hartem Wettbewerb.“ Sie ist dem japanischen Kulturkreis mit seinen speziellen Marktbedingungen, Unternehmens- und Mitarbeitervoraussetzungen genau angepasst.
Die Unternehmen wollten mittels dieses Konzeptes und durch eine gleichzeitige Kostenführerschafts- und Differenzierungsstrategie dem Wettbewerbsdruck der westlichen Welt standhalten.
Ende der 1980er Jahre tauchte der Begriff „Target Costing“ sinngemäß aus der Originalbezeichnung übernommen zum ersten Mal in der englischsprachigen Literatur auf. Verbreitet wurde er dort allerdings zunächst von japanischen Autoren. Die Veröffentlichungen von u.a. Tanaka oder Hiromoto gelten noch heute als Basis dieses Kostenmanagementansatzes. Sakurai lieferte schließlich 1989 mit seiner Publikation die Grundlage für die Verbreitung des Target Costing in der westlichen Welt.
1 Grundlagen des Target Costing: Dieses Kapitel führt in den Ursprung, die Kernelemente und den aktuellen Forschungsstand des Target Costing ein.
2 Methodisch-konzeptionelle Entwicklungen: Hier werden drei zentrale Erweiterungen des Target Costing vorgestellt: die Integration der Earned Value Methode, der wertorientierte Ansatz sowie das Multi Market Target Costing.
3 Branchenspezifische Entwicklungen: Dieses Kapitel analysiert den Transfer des Target Costing vom Industriesektor in den Dienstleistungsbereich und untersucht die entscheidenden Faktoren für eine erfolgreiche Implementierung.
4 Ausblick: Das Fazit unterstreicht die Notwendigkeit, Target Costing zukünftig verstärkt in Kombination mit anderen Managementmethoden zu betrachten.
Target Costing, Kostenmanagement, Zielkosten, Earned Value Methode, Wertorientierte Unternehmensführung, Shareholder Value, Multi Market Target Costing, Dienstleistungssektor, Produktlebenszyklus, Kostenreduktion, Marktvorbau, Zielkostenspaltung, Projektcontrolling, Innovationsmanagement, Wettbewerbsdruck.
Die Arbeit analysiert neuere methodische und branchenspezifische Weiterentwicklungen des Target Costing, um dessen Anwendung in der deutschen Unternehmenspraxis effektiver zu gestalten.
Die zentralen Themen sind die Integration der Earned Value Methode, die Verbindung mit wertorientierten Ansätzen der Unternehmensführung sowie die Anwendung des Konzepts in Dienstleistungsunternehmen.
Ziel ist es, Schwachstellen des ursprünglichen Target Costing aufzuzeigen und durch innovative methodische Erweiterungen sowie spezifische Anpassungen an verschiedene Branchen zu beheben.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und wertet empirische Studien sowie theoretische Konzepte zur Weiterentwicklung des Kostenmanagements aus.
Der Hauptteil behandelt methodisch-konzeptionelle Verbesserungen durch die Verknüpfung mit anderen Instrumenten sowie die Besonderheiten der Implementierung in verschiedenen Wirtschaftszweigen.
Wichtige Begriffe sind Target Costing, Earned Value Methode, Wertorientierung, Multi Market Target Costing und Dienstleistungscontrolling.
Sie ermöglicht eine genauere Kontrolle der Forschungs- und Entwicklungskosten sowie ein laufendes Projektcontrolling, das Schwachstellen des Target Costing in der Planungsphase ausgleicht.
Es erlaubt die Anpassung an länderspezifische Kundenanforderungen und Marktbedingungen, wodurch eine ganzheitliche Gewinnmaximierung über internationale Märkte hinweg ermöglicht wird.
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