Diplomarbeit, 2007
125 Seiten, Note: 1,7
Diese Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema Korruption im Kontext des freien Wettbewerbs in Deutschland. Ziel ist es, das Phänomen der Korruption in seiner wirtschaftlichen, rechtlichen und ethischen Dimension zu beleuchten und seinen Einfluss auf den Wettbewerb in der Privatwirtschaft zu analysieren.
Das erste Kapitel der Arbeit beschäftigt sich mit der Definition und den verschiedenen Arten von Korruption. Im zweiten Kapitel wird die ökonomische Bedeutung von Korruption analysiert und die Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum beleuchtet. Das dritte Kapitel widmet sich den rechtlichen Rahmenbedingungen von Korruption in Deutschland und den relevanten Straftatbeständen. Der vierte Teil der Arbeit untersucht die Rolle von Korruption im Kontext von Ausschreibungen und Submissionsverfahren. Schließlich behandelt das fünfte Kapitel den Zusammenhang zwischen Korruption und Steuerstrafrecht.
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind Korruption, Wirtschaftskriminalität, freier Wettbewerb, Submissionsverfahren, Bestechlichkeit, Bestechung, Steuerstrafrecht, Transparency International, Corruption Perception Index.
Es gibt keinen einheitlichen Konsens, aber ökonomische, juristische und soziologische Ansätze beschreiben sie meist als Missbrauch anvertrauter Macht zum privaten Vorteil.
Der von Sutherland geprägte Begriff bezeichnet Straftaten, die im Rahmen der beruflichen Tätigkeit von Personen mit hohem sozialen Status begangen werden (Wirtschaftskriminalität).
Korruption verzerrt den Wettbewerb, führt zu ineffizienten Marktergebnissen, schädigt ehrliche Unternehmen und erhöht die Kosten für die Allgemeinheit.
Hierbei manipulieren Bieter das Ausschreibungsverfahren (Submissionskartelle), um Preise künstlich hochzuhalten oder Aufträge untereinander aufzuteilen (§ 298 StGB).
Der von Transparency International herausgegebene Index misst die wahrgenommene Korruption im öffentlichen Sektor weltweit und dient als wichtiger Indikator für Investoren.
Korruptive Verträge können nach BGB nichtig sein. Zudem können Geschädigte Schadensersatzansprüche geltend machen oder die Herausgabe von Bestechungsgeldern fordern.
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