Doktorarbeit / Dissertation, 2007
446 Seiten, Note: gut
Diese Dissertation befasst sich mit der sozioökonomischen Bewertung von Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität in deutschen Wäldern. Die Arbeit zielt darauf ab, die Zahlungsbereitschaft der Bevölkerung für den Erhalt der biologischen Vielfalt in Wäldern zu quantifizieren und die Faktoren zu identifizieren, die diese Zahlungsbereitschaft beeinflussen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in den Untersuchungsrahmen, in dem die Aufgabenstellung und Zielsetzung sowie die Bedeutung der Biodiversität beleuchtet werden. Anschließend werden verschiedene Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität und deren ökonomische Bewertung diskutiert.
Kapitel 2 widmet sich dem Befragungskonzept, das Grundlage für die empirische Untersuchung der Zahlungsbereitschaft ist. Hier werden der Pretest und die Focus-group als Voruntersuchungen sowie die Struktur und der Inhalt der Bevölkerungsbefragungen beschrieben.
In Kapitel 3 wird die kontingente Bewertungsmethode als Instrument zur Ermittlung der Zahlungsbereitschaft vorgestellt. Es werden die Prinzipien der Marktsimulation, die Zahlungsbereitschaft als Wohlfahrtsmaß sowie die Beschreibung des Umweltgutes und dessen Umweltwirkungen erläutert.
Kapitel 4 präsentiert die statistische Auswertung der erhobenen Daten. Es werden deskriptive Statistiken zu den soziodemographischen Kennzahlen, der Akzeptanz der Maßnahmen und des Programms sowie den Umweltspezifischen Verhaltens- und Einstellungsfragen präsentiert.
Die Arbeit endet mit einer Diskussion der Ergebnisse und deren Bedeutung für die Politikberatung.
Die zentralen Themen der Arbeit sind die Biodiversität von Wäldern, die ökonomische Bewertung, die Zahlungsbereitschaft der Bevölkerung, die Akzeptanz von Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität und die sozioökonomischen Faktoren, die diese beeinflussen. Die Studie basiert auf einer empirischen Untersuchung mittels einer kontingenten Bewertungsmethode und nutzt statistische Methoden zur Datenanalyse.
Ziel ist es, den Nutzen der biologischen Vielfalt in Wäldern monetär zu quantifizieren. Dies dient als Grundlage für die Politikberatung, um Nutzenkonflikte bei der Ressource Wald besser einordnen zu können.
Es handelt sich um eine Befragungsmethode, bei der Menschen hypothetisch angeben, wie viel sie bereit wären für ein öffentliches Gut (wie den Schutz der Biodiversität) zu bezahlen, um dessen ökonomischen Wert zu ermitteln.
Die Dissertation untersucht die Akzeptanz repräsentativ für Deutschland und Schleswig-Holstein. Sie zeigt, dass ein Großteil der Bevölkerung den Schutz der Wälder befürwortet und bereit ist, dafür finanzielle Beiträge zu leisten.
Neben soziodemographischen Faktoren spielen vor allem umweltspezifische Einstellungen und das persönliche Verhalten eine Rolle. Faktorenanalysen helfen dabei, diese komplexen Motivlagen statistisch zu erklären.
Biodiversität ist ein Gut, von dessen Nutzung niemand ausgeschlossen werden kann und bei dem keine Rivalität im Konsum besteht. Da es keinen Marktpreis gibt, muss sein Wert über alternative Methoden wie die Kontingente Bewertung ermittelt werden.
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