Diplomarbeit, 2006
141 Seiten, Note: 1,0
Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit operative Intelligenz und komplexes Problemlösen den Erfolg von Erfindern prädizieren. Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen verschiedenen Aspekten der operativen Intelligenz und dem Erfolg von Erfindern, gemessen anhand verschiedener Erfolgsindikatoren. Dabei wird die Bedeutung von divergenten und konvergenten Denkprozessen im Rahmen des Erfindens analysiert.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema der Erfinderforschung. Im zweiten Kapitel werden die theoretischen und empirischen Grundlagen der Erfinderforschung, operative Intelligenz und komplexes Problemlösen beleuchtet. Es werden verschiedene Aspekte des Erfindens, wie z.B. der Prozess des Erfindens, Erfolgsdeterminanten und Diagnostik, sowie die verschiedenen Merkmale der operativen Intelligenz und ihre Verwendung in Computerszenarien, vorgestellt. Kapitel 3 formuliert die Forschungsfragen der Arbeit. Kapitel 4 widmet sich den Methoden, der Operationalisierung der verwendeten Konstrukte und der Beschreibung der Stichprobe. Kapitel 5 präsentiert die Ergebnisse der Datenanalyse und die Überprüfung der statistischen Hypothesen. Schließlich wird in Kapitel 6 eine Diskussion der Ergebnisse und der Einschränkungen der Untersuchung sowie der Beitrag der Arbeit zur Forschung und ein Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten gegeben.
Die Arbeit fokussiert auf die Themenbereiche operative Intelligenz, komplexes Problemlösen, Erfindererfolg, Erfolgsdeterminanten, divergentes und konvergentes Denken, Computerszenarien, methodische Aspekte der Erfinderforschung und Datenanalyse.
Operative Intelligenz nach Dietrich Dörner beschreibt die Fähigkeit, komplexes Problemlösen durch die bewusste Steuerung von divergentem und konvergentem Denken zu bewältigen.
Der Erfolg wird über die Anzahl der erteilten und tatsächlich genutzten Patente sowie Gebrauchsmuster definiert.
Es wurde das komplexe Computerszenario FSYS 2.0 verwendet, um die kognitiven Fähigkeiten in einer simulierten Umgebung zu testen.
Die Arbeit untersucht die Hypothese, dass die operative Intelligenz positiv mit dem Erfolg von freien Erfindern korreliert.
Divergentes Denken ist offen und kreativ für viele Lösungen, während konvergentes Denken zielgerichtet und logisch auf eine einzige Lösung hinarbeitet.
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