Doktorarbeit / Dissertation, 2005
341 Seiten, Note: summa cum laude
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Vorwort
Einleitung
1 Ausgangslage im Jahre 1996 und Entwicklungstendenzen
1.0 Abstract zu Kapitel 1
1.1 Allgemeines
1.2 Richtlinien und Lehrpläne
1.3 Initiativen und Pilotprojekte
1.4 Rahmenbedingungen der Schulen
1.5 Die Ausgangslage der Lehrerinnen und Lehrer
1.6 Die Ausgangslage der Schülerinnen und Schüler
1.7 Entwicklung von Lern- und Bildungssoftware
1.8 Benutzer gerechte Schnittstellen (Interfaces)
1.9 Internet für multimediale Kommunikation
2 Grundlegende Aspekte zum Lehren und Lernen mit neuen Medien
2.0 Abstract zu Kapitel 2
2.1 Allgemeine Grundlagen
2.2 Die Sprache im Netz
2.3 Das Lernen mit Hyperlinks und Hypertexten
2.4 Medienkompetenz
2.5 Konstruktivismus
3 Lehren und Lernen mit neuen Medien im Deutsch- und Kommunikationsunterricht der Sekundarstufe II
3.0 Abstract zu Kapitel 3
3.1 Einsatzmöglichkeiten von Lernsoftware und Internet im Deutsch- und Kommunikationsunterricht
3.1.1 Lernsoftware und Internet als Ort der Recherche
3.1.2 CD, DVD und Internet als Publikationsmedium
3.1.3 Das Internet als Medium für die Kommunikation
3.1.4 Cyber- oder Hypertextliteratur im Netz
3.2 Lernsoftware und Lernangebote für den Deutsch- und Kommunikationsunterricht auf Diskette, CD, DVD und im Internet
4 Das Forschungsprojekt Multileu
4.0 Abstract zu Kapitel 4
4.1 Gesamtziel des Vorhabens
4.1.1 Erfolgsaussichten und Nutzungsmöglichkeiten
4.1.2 Intentionen und formales Nutzungskonzept
4.2 Ausführliche Beschreibung des Arbeitsplans
4.2.1 Arbeitspaket "Digitale und multimediale Erweiterungsmöglichkeiten“
4.2.2 Arbeitspaket "Multilokale und dynamische Erweiterungsmöglichkeiten“
4.2.3 Arbeitspaket "Entwicklung eines Interfacekonzepts und der Designelemente sowie deren Umsetzung in einen funktionsreifen Prototyp“
4.2.4 Arbeitspaket "Organisatorische und juristische Aspekte"
4.2.5 Arbeitspaket "Technische Aspekte, Infrastruktur"
4.2.6 Arbeitspaket "Koordination und Management"
4.3 Arbeiten mit Multileu / Allgemeine Zielsetzungen
4.4 Arbeiten mit Multileu / Spezielle Zielsetzungen
4.5 Digitales Lehrbuch / Prämissen / Funktionsumfang
4.6 Datenbankaspekte - Multileu Text Browser
4.7 Designkonzeption
4.7.1 Interface-Design
4.7.2 Benutzer gerechte Schnittstellen
4.7.3 Zugriff über Index
4.7.4 Basisfunktionen für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte
4.7.5 Spezielle Schülerfunktionen
4.7.6 Spezielle Lehrerfunktionen
4.8 Praktisches Arbeiten mit der Multileu-Lernumgebung
5 Praxistest und empirische Evaluation
5.0 Abstract zu Kapitel 5
5.1 Durchführung des Tests
5.1.1 Zielsetzung des Praxistests
5.1.2 Konzeption des Praxistests (Übersicht)
5.1.3 Vorgehensweise
5.2 Darstellung und Interpretation der wichtigsten Ergebnisse
5.2.1 Protokollaufzeichnungen des Autorenteams
5.2.2 Protokolle der Schüler- und Lehrergruppen
5.2.3 Zusammenfassende Auswertung des Praxistests (Lehrerinnen und Lehrer)
5.2.4 Zusammenfassende Auswertung des Praxistests (Schülerinnen und Schüler)
5.2.5 Zusammenfassende Bewertung des Praxistests
5.2.6 Vergleich zwischen den Zielen des Praxistests und den Ergebnissen der Auswertung
6 Konsequenzen für die Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung
6.0 Abstract zu Kapitel 6
6.1 Neue Medien in der ersten Phase der Lehrerausbildung (Hochschule)
6.2 Neue Medien in der zweiten Phase der Lehrerausbildung (Seminar)
6.3 Neue Medien und Lehrerfortbildung (speziell für Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer)
7 Anhang
7.1 Multileu-Handbuch
7.2 Arbeitsblätter und Fragebögen
7.3 Unterrichtsreihen
Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Auswirkungen des Einsatzes digitaler, multimedialer und kommunikationsintensiver Lehrmaterialien im Deutsch- und Kommunikationsunterricht der Sekundarstufe II. Das primäre Ziel ist es, didaktische Konzepte für eine sinnvolle Integration von PC, CD-ROM, DVD und Internet zu entwickeln und anhand des Forschungsprojekts "Multileu" praktisch zu erproben und zu evaluieren.
3.1.2 CD, DVD und Internet als Publikationsmedium
Die neuen Medien (im Besonderen CD, DVD und Internet) bieten die Möglichkeit, Unterrichtsergebnisse darzustellen, der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und somit zu präsentieren. Dies war jedoch - so die Kritiker - auch bisher über die Schaukästen in der Schule, die Schülerzeitung oder auch die Lokalzeitung bereits möglich. Damit stellt sich die Frage, ob speziell das Internet hier nur als Ersatz verwendet werden kann, oder ob es andere oder zusätzliche Chancen bietet (Mehrwertdiskussion).
Neue Medien eröffnen neue Horizonte; theoretisch und praktisch ist es möglich Menschen auf der ganzen Welt zu erreichen, sich selbst und die Ergebnisse (zum Beispiel der unterrichtlichen Arbeit) darzustellen. Der erzielte Wirkungsgrad hängt zum einen von der Qualität des Ergebnisses ab, und zum anderen davon, ob man dafür sorgt, in möglichst viele thematisch relevante Linkseiten eingetragen zu werden. Die Vorstellung, dass die von selbst gestalteten Internetseiten von Menschen aus der ganzen Welt gelesen werden können, ist sicherlich ein starker Motivationsfaktor für die Jugendlichen. Wie man an vielen von Klassen und Kursen gestalteten Seiten im Internet sehen kann, entwickeln Schülerinnen und Schüler zum Teil einen enormen Ehrgeiz bei der Ausgestaltung.
Mit dem Zugang zum Internet hat man im Regelfall auch ausreichend Webspace für Publikationen zur Verfügung. Damit fallen im Gegensatz zu einer Schülerzeitung oder einem Jahresbericht keine Kosten an. Bei Schülerzeitungen oder Jahresberichten muss die Finanzierung zum einen über Werbung und zum anderen über den Verkauf stattfinden. Daher ist eine langfristige Planung notwendig, so dass man schon vorher weiß, wie viele Exemplare verkauft werden. Während für eine Schülerzeitung eine Koordination aller Beiträge zu einem Redaktionsschluss erfolgen muss, können Beiträge im Internet viel kurzfristiger eingebunden werden. Wann immer ein Beitrag fertig ist, kann er platziert werden.
1 Ausgangslage im Jahre 1996 und Entwicklungstendenzen: Dieses Kapitel analysiert die technologischen Rahmenbedingungen und bildungspolitischen Initiativen Mitte der 90er Jahre sowie die Ausgangslage von Lehrern und Schülern bezüglich neuer Medien.
2 Grundlegende Aspekte zum Lehren und Lernen mit neuen Medien: Hier werden theoretische Grundlagen wie Sprache im Netz, Hypertext-Strukturen, Medienkompetenz und der Konstruktivismus als Basis für medienbasiertes Lernen erläutert.
3 Lehren und Lernen mit neuen Medien im Deutsch- und Kommunikationsunterricht der Sekundarstufe II: Dieses Kapitel untersucht spezifische Einsatzmöglichkeiten wie Recherche, Publikation und Kommunikation im Fachunterricht und diskutiert die Rolle der Hypertextliteratur.
4 Das Forschungsprojekt Multileu: Der Hauptteil beschreibt das Forschungsprojekt, von den Zielsetzungen über den Arbeitsplan und die technische Konzeption bis hin zur Entwicklung der Lernplattform und des "Multileu-Text-Browsers".
5 Praxistest und empirische Evaluation: Die empirische Phase dokumentiert die Durchführung des Tests mit verschiedenen Lerngruppen, analysiert die Ergebnisse und zieht Konsequenzen für die Praxis.
6 Konsequenzen für die Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung: Das abschließende Kapitel diskutiert die notwendige Qualifizierung angehender und aktiver Lehrkräfte und leitet Forderungen für eine effektive medienpädagogische Ausbildung ab.
Neue Medien, Multimedia, Deutschunterricht, Kommunikationsunterricht, Multileu, Medienkompetenz, Konstruktivismus, Internet, Hypertext, Lernplattform, Lehrerausbildung, Lehrerfortbildung, E-Learning, Mediendidaktik, Schulpraxis
Die Arbeit befasst sich mit der Integration neuer Medien wie Internet und Lernsoftware in den Deutsch- und Kommunikationsunterricht der Sekundarstufe II und dokumentiert dazu ein wissenschaftliches Forschungsprojekt.
Zentrale Felder sind die Medienpädagogik, der Einsatz von Hypertexten, Konstruktivismus im Lernprozess sowie die praktische Entwicklung einer digitalen Lernumgebung für Schulen.
Ziel ist es, die didaktischen Potenziale neuer Medien für den Unterricht zu untersuchen und mit dem Projekt "Multileu" ein konkretes System für interaktives und kommunikationsintensives Lernen zu schaffen und zu testen.
Die Arbeit kombiniert theoretische Analysen zur Mediendidaktik mit einem empirischen Praxistest in verschiedenen Lerngruppen an einem Berufskolleg.
Der Hauptteil widmet sich dem Forschungsprojekt "Multileu", inklusive technischer Datenbankaspekte, des Interface-Designs und der Auswertung der praktischen Erprobung.
Wichtige Begriffe sind Medienkompetenz, Multileu, E-Learning, Konstruktivismus und Mediendidaktik.
Die Schülersicht ist auf das Lernen, die Bearbeitung von Aufgaben und die Nutzung von Lernsequenzen fokussiert, während die Lehrersicht Funktionen zur Verwaltung, Zuweisung von Inhalten und Überwachung der Lernprozesse umfasst.
Die Netiquette wird als notwendige Grundlage für soziale Interaktion in digitalen Kommunikationsräumen des Projekts behandelt.
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